Nagellack-Tutorial, oder

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mir scheint, dass auch hier mal grundlegende Tips angebracht sind. Vor allem für Irit, die gerade die Freude an lackierten Nägeln entdeckt! Ich habe meine Nägel früher (damals noch lang und mandelförmig) bis zur Geburt meiner ersten Tochter eigentlich immer lackiert, das hatte mit meinen Jobs in der Gastronomie und meinen allgemeinen Erscheinungsbild zu tun.

Und ich kann euch sagen, damals war das noch – Achtung, Geschichten aus dem Krieg – echt aufwändig: Frau brauchte einen ganzen Abend Zeit, durfte auf keinen Fall eine Jeans anhaben (Macke im Lack) oder auf die Idee kommen, vor Ablauf von drei Stunden überhaupt irgendetwas ernsthaft anzufassen. Und trotzdem gab es oft noch das Muster des Bettzeugs auf den Nägeln.

Also, Mädels, in die Hände gespuckt, heute ist ja alles viel einfacher. Ihr braucht einen guten Unterlack – ich empfehle mittelpreisig die von essie je nach Beschaffenheit der Nägel. Essie gibt es auch im dm mittlerweile. Vor dem Lackieren ist es sehr wichtig, die Nägel zu maniküren, meint, die Hände einzuweichen und mit einem Holzstäbchen die dicke Nagelhaut zurückschieben und die feine Nagelhaut von den Nägeln zu kratzen. Wer sehr unebene Nägel hat, kann sie auch vorher polieren. Dann werden die Nägel in Form gefeilt. Dazu eignet sich am besten eine Glasfeile, ich liebe die von koh, aber andere tun es auch. Meiner Meinung nach ist es derzeit am hipsten, fingerkurze relativ gerade gefeilte Nägel zu tragen, schaut euch mal die Nagelmodels bei Chanel, Dior und Konsorten an. Lange oder gar spitze Krallen sind scheints out.

Nun in rascher Folge auf einer Unterlage (!) erst dünn den Unterlack, dann sofort folgend (wenn alle Finger lackiert sind) von vorne mit dem Farblack und sodann sofort weiter mit dem Überlack. Zum Farblack habe ich persönlich die Meinung, dass es sich lohnt, Qualität zu kaufen, sprich dior, chanel, butter london oder essie und OPI, abgesehen davon, dass die die coolen Farben haben, decken diese Lacke in der Regel auch besser. Unabdingbar ist es, die Deckkraft auf einem Tesastreifen zu testen, denn ich hatte auch schon chanel und dior, die nicht gut waren. Wenn der Lack gut deckt, dann reicht eine Farbschicht aus, was das Ganze enorm beschleunigt. Übt in Ruhe, es muss reichlich Farbe sein, aber nicht so viel, dass sie läuft. Ihr fangt in der Mitte des Nagels an, schiebt euch dann vorsichtig Richtung Nagelhaut, dann die Seiten und zum Schluss ein paarmal vorne drüber gehen. Mit der Zeit findet ihr heraus, wieviel ihr braucht. Der Überlack sollte schnell trocknen, ich nehme für alle Lacke außer Dior den hier von misslyn. Bei Dior nehme ich den von Dior, der passt zu den Lacken besser. Nach ca einer Minute könnt ihr drauffassen, nach 20 Minuten ist alles fest.

Viel Spaß, ich liebe derzeit chanel blue rebel, dior poison, gris montaigne, underground und rouge garcon sowie den butter london all hail the queen über douglas absolute nails elif (dann schimmert er nur leicht und die beiden Schichten decken, außerdem ist es nicht so auffällig, wenn er nicht mehr ganz intakt ist, was im Urlaub schön ist) und den butter london toff. Da ist sicher auch für euch etwas dabei!

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