Freiherr Knigge

Achtung: Werbung! Lesen auf eigene Gefahr*

So ab und an bekommt man als Blogger – zumindest wenn der Blog gut läuft, was wir voller Stolz dank Euch liebe Leserinnen behaupten können – ein unerwartetes Päckchen. Die erkenne ich ganz einfach daran, dass sie bei meiner Privatadresse ankommen und nicht bei meiner Versandadresse, die nur „meine“ Pressekontakte kennen.

Dabei ergeben sich teilweise sehr nette Kontakte, teilweise muss man sich aber dann doch wundern.

So kürzlich geschehen. Ich fand zu Hause ein Päckchen von Nivea. Dazu ein eigentlich sehr nettes Anschreiben nach dem Motto, ein Review wäre doch sehr nett und unser Blog hätte sich einen Namen gemacht usw usw.

Merkwürdig fand ich dann, dass es auf dem Briefbogen weder eine Absenderadresse gab noch eine Unterschrift noch sonst etwas persönliches, sondern nur eine Blogger-Mailadresse, an die Links mit Reviews geschickt werden sollten.

Ich habe dann eine freundliche Mail geschickt, dass ich den persönlichen Kontakt sehr schätze (ich duze mich mit fast allen PR-Damen und -Herren und telefoniere auch gerne mal zwischendurch, Geschäft lebt schließlich von der Kommunikation). Keine Antwort.

Das war für mich doch enttäuschend und ausgesprochen unhöflich. Ich habe für mich beschlossen, dass ich nicht mit Unternehmen arbeiten möchte, deren Marketing/PR-Abteilung offensichtlich noch nie etwas vom besagten Freiherrn gehört hat. Ich finde, das ist ein Armutszeugnis. Und hinterlässt irgendwie einen faden Beigeschmack hinsichtlich künftiger Zusammenarbeit.

*Aufgrund der aktuellen Rechtslage ist alles von (unbeauftragter) Namens- bzw. Markennennung bis zu bezahlten Kooperationen als Werbung zu kennzeichnen. Mehr Informationen dazu gibt es hier

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