Wie kann man sich die nächste Zeit bis zum Frühling nett machen, oder

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was Kleinigkeiten ausmachen können! Ich habe mir am Freitag, als ich mal wieder bei Nieselregen einkaufen gegangen und vorher alle die ekligen Flaschen in den Container geworfen habe, mal einen hübschen Frühlingsstrauß bei Blume 2000 gegönnt, mit vier lila Tulpen, drei rosa Gerbera und noch etwas Löwenmäuligem, und das alles für € 3,99 – ich weiß ja nicht, wie die das machen. Jedenfalls steht er hier auf meinem Schreibtisch und erfreut mein Auge und meine Seele, wenn ich hier schon sitzen muss.

Denn leider wie immer um diese Jahreszeit (und dies Jahr mangels Schnee noch mehr als sonst) ist der Blick von meinem Schreibtisch in den Garten nicht sonderlich erhebend. Plattes Gras, letzte Blätter und abgeräumte Beete heben die Laune ebenso wenig wie der pfeifende Wind und die Nieseltropfen (doch, ich kann sie förmlich sehen!).

Aber mein kleines Blumenkonzert hier ist einfach ein schöner Farbtupfer und erinnert mich daran, wie der Garten bald wieder aussehen wird, wenn meine Tulpen ihre Köpfe aus der Erde stecken.

Eine weitere Möglichkeit, das Wetter und die schier endlose Wartezeit auf den Sommer, wenn die Fenster wieder offenstehen und überhaupt alles besser ist, zu verkürzen, sind ausgiebige Wannenbäder als Seelenstreichler. Hier scheiden sich ja die Geister, zum Beispiel baden manche meiner Freundinnen ebenso wenig wie mein Mann. Der badet nur dann, wenn der Erkältungstod droht, und dann mit einem einzigen Badezusatz, nämlich Tetesept Erkältungsbad. Wohingegen ich bade, weil ich es liebe, und das Wasser muss viel heißer sein als die Gesundheitsapostel empfehlen, im Gegenzug wird die Badezeit weit über die empfohlenen zwanzig Minuten hinaus ausgedehnt.

Und es muss duften, am besten nach einer lush Badebombe oder einem luxuriösen Badesalz, hinweg mit Erkältungsbädern und sonstigen vernünftigen Zusätzen. Es kann schäumen, oder ölig sein, auf jeden Fall muss es mich schweben lassen und die Haut ordentlich aufweichen, auf dass die Pflege auch schön einzieht. Wen es jetzt schon in den Fingern juckt, der sollte sich schnell ein paar Kerzen anzünden, ein Glas Wein einschenken und in die Wanne flüchten, die anderen sind hoffnungslos und vermutlich der Grund, dass in immer mehr Wohnungen die herrlichen Badewannen durch praktische Duschkabinen ersetzt werden, auf dass auch die Waschmaschine in dem Bad noch Platz habe – was bitte hat eine Waschmaschine, dass gegen eine Badewanne anstinken kann??

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