Ein uneingeschränkt begeisterte Kinoempfehlung von mir oder

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wer mal wieder richtig laut ablachen will, der sollte in „Ziemlich beste Freunde“ gehen – Trailer hier. Es ist die Verfilmung einer wahren Geschichte: Der vom Hals abwärts querschnittsgelähmte Philippe stellt einen jungen Schwarzen aus der Vorstadt als Pfleger ein, der sich nur deswegen zu seiner Vorstellungsrunde verirrt hat, weil er eine Bescheinigung vom Arbeitsamt braucht, dass er sich erfolglos um einen Job, für den er keinerlei Qualifikationen besitzt, beworben hat.

Ihn spricht nämlich ebenso wie den Zuschauer unmittelbar die direkte freche und gegenüber Philippes offenkundig tradierten Reichtum völlig respektlose Art von Driss an, der nichtsdestotrotz nicht verleugnen kann, ein durch und durch guter Charakter zu sein.

Die beiden schenken sich nichts, oder vielmehr doch sehr viel, Driss nämlich Philippe Lebensfreude (auch in Form von Prostituierten, Joints und rasenden Fahrten  im Ferrari) und Philippe seinerseits Driss eine Chance auf Bildung und ein besseres Leben, die der sonst wohl nicht bekommen hätte. Aber nun genug der frommen Worte, herrlich ist der beidseits tabulose Umgang miteinander, der gipfelt in Äußerungen wie dem Angebot von Driss, stellvertretend dessen unverschämte Tochter zu ohrfeigen, denn Philippe könne sie ja allenfalls überfahren, oder der lakonischen Aussage „Keine Arme, keine Schokolade“.

Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht, will euch Mädels aber auch nicht jede Pointe vorerzählen. Alle, die mit im Kino waren, waren ebenso begeistert. Man kann dem Film allenfalls vorhalten, er sei vorhersehbar und biete keine wirklichen Überraschungen, aber nun gut, was will man von der Verfilmung einer bekannten wahren Geschichte denn für einen Plot erwarten? Ich bin sehr beglückt über all das Lachen heute!

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