Lieblings-Schminktrick

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Ich bin bekennender Dienstreisen-Hasser. Es macht einfach wenig Freude, morgens um vier aufzustehen, zum Flughafen zu hetzen und irgendwann in den späten Abendstunden todmüde wieder zu Hause einzutreffen. Es gibt aber auch Ausnahmen, vor Jahren „musste“ ich an einer Konferenz in San Francisco teilnehmen und natürlich habe ich die Zeit genutzt, um mich auch mal in der Stadt umzuschauen.

Unvergessen ist der Armanishop in San Fracisco – Shop ist leicht untertrieben, wir reden hier von einem römischen Tempel mitten in der Stadt. Genauso unvergessen ist die nette Visagistin am Laura Mercier-Stand bei Neiman Marcus. Sie zeigte mir einen Schminktrick, der einfach klasse ist: ganz einfach und extrem wirkungsvoll.

Mit dem Älterwerden verschwimmen allmählich die Gesichtskonturen, das gilt nicht nur für die Kinnlinie, auch die Augen und Lippen wirken weniger konturiert. Bei den Augen liegt dies vornehmlich daran,  dass die Wimpern einfach etwas spärlicher werden und das Auge weniger definiert wirkt. Aber kein Problem: man kann ja einen Lidstrich ziehen. Den sieht man aber immer und es gibt auch viele Frauen, die mit flüssigem oder Gel Eyeliner nicht klar kommen, es bedarf da auch einiger Übung.

Viel einfacher, unauffälliger und extrem wirkungsvoll geht es aber auch: man schminke einfach die sog. Wasserlinie. Also die Stelle, wo man in den 80er den schwarzen Kajal platzierte. Aber: nicht unten, sondern oben! Also: Lid mit dem Finger etwas anheben und die Farbe auftragen. Die Wimpern sehen sofort viel fülliger aus und eigentlich braucht man außer ein wenig Mascara an faulen Tagen kein weiteres Makeup.

Welches Produkt ist geeignet? Wer erstmal ausprobieren möchte, kann einfach einen (vorhandenen) dunklen Kajalstift nehmen. Ich mag aber lieber einen Gel Eyeliner, am liebsten die Farbe „Caviar“ von Bobbi Brown, ein fast schwarzes Braun. Zum Auftragen finde ich einen Pinsel von MAC optimal, die Nr. 212. Der ist rechteckig und flach und man kann immer ein wenig Eyeliner nehmen und einfach mit der Kante „aufstempeln“, also nicht wischen oder streichen. So wird die Farbe schön intensiv.

Damit nicht zu viel Farbe am Pinsel ist, einfach ein wenig mit dem Pinsel aus dem Töpfchen entnehmen und auf dem Handrücken „ablegen“ .

Nach all diesen gewundenen Erklärungen überlege ich, ob ich nicht doch mal ein Schminkvideo machen sollte. Wäre ja doch anschaulicher.

Auf jeden Fall viel Spaß beim Ausprobieren!

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