Fitness: es dümpelt vor sich hin…

Womit eigentlich schon fast alles gesagt ist.

In den letzten Monaten ist das Leben ein wenig über mir zusammen gebrochen. Mein Hauptjob ist derzeit sehr stressig, die neue GmbH fordert auch ihre Zeit und natürlich blogge ich nach wie vor mit Begeisterung. Plus Töchter plus toller Mann plus liebste beste Freundin, nun ja, ich falle abends tot ins Bett. Im Büro ist unglaublich viel los und ich bin derzeit auch sehr viel unterwegs. Da ist an Training über Mittag nicht zu denken. Alternative wäre morgens um 6 oder so. Ich hasse Sport am Morgen.

Und wisst ihr was? Ja, das ist eben mal so. Ändert sich auch wieder.

Zeit für Plan B, es muss einfacher sein, möglichst ohne Zeitaufwand.

  1. Tanzen muss sein, der Freitagabend mit zwei Stunden Stepptanz ist heilig. Zwischendrin übe ich ein paar Taps zur Stärkung der Fußmuskulatur und für beweglichere Füße, mehr ist derzeit nicht drin.
  2. Sport nebenbei: ich benutze seit neuestem die Health App auf meinem iPhone. Das spornt doch an. Zwischendrin mal Treppen statt Aufzug (das geht IMMER) und beim Telefonieren laufe ich jetzt durch die Gegend statt auf dem Hintern zu sitzen, ich benutze eh meist Headphones. Und zack – sind schnell mal 5 oder 6 km zusammen. Oder auch 10 (viele Telefonate…).
  3. Stehen statt sitzen: reine Gewohnheit ist es, meinen Schreibtisch hochzufahren und beim Arbeiten zu stehen.

Und noch etwas etabliert sich so ganz nebenbei, das 16:8-Fasten. Hat eher zufällig angefangen und ich bin auch nicht dogmatisch am Wochenende, aber in der Woche esse ich schlicht nichts vor 12 und in den Morgenkaffee kommt Mandelmilch ohne Kohlehydrate bzw. Milchzucker. Ich muss mich nicht anstrengen, nichts planen und mache das eben „einfach so“. Und bin sehr neugierig, was dabei herauskommt.

Soweit mal der Zwischenstand von mir. Was gibt es Neues bei euch??

9 Kommentare

  • Moment!!!16/8 ???Welche Mandelmilch???Bei mir scheitert Intervallfasten am morgendlichen Café.Ich liebe und brauche ihn morgens!Allerdings trinke ich schon lange Mandelmilch,die von alpro in Orginal.Welche trinkst du zum Café ????Über eine Antwort freue ich mich seeeeehhhhr!!!!Herzlichst,Bella

  • Ähnlich wie bei dir. :)

    Auch intermittierendes Fasten, war eigentlich nur als zufälliges Projekt für die Fastenzeit gedacht, aber mir gefällt der Gedanke, wirklich viel Zeit zum Verdauen zu haben und ich bleib erst mal dabei. Ich trinke gegen 12 jetzt wieder meinen Bulletproof-Coffee, außer gerade jetzt noch im Osterurlaub.

    Ich war vor kurzem lange krank und im Gegensatz zu sonst bin ich erstmals noch nicht wieder fit. Ich mache nur abends ein paar Gymnastik- und Yogaübungen und gehe einfach viel, wenn es möglich ist. Dafür freue ich mich auf die Wärme, wenn ich wieder laufen (walken) kann. Ich laufe inzwischen morgens und ich hätte früher nie gedacht, dass ich das kann. Angefangen habe ich damit allerdings in einem Hochsommer, weil es über den Tag zu heiß dazu war. Fruher lief ich nachmittags. Morgens ist es immer kühl und angenehm. Ich bin dann topfit, wenn ich auf die Arbeit fahre und hab das für mich extrem angenehme Gefühl, alles für meinen Körper bereits gemacht zu haben. Nachmittags kommt mir zu viel dazwischen und der Park, in dem ich laufe, wird auch irre voll – und dann die Hitze im Sommer.

    Morgens bin ich noch fast alleine mit wenigen anderen Läufern. Es ist ruhig, ich hab da wirklich Zeit für mich ohne Ablenkungen. Ich bin dann einfach dabei geblieben, auch im Winter, auch in der Dunkelheit. Im Winter pausiere ich allerdings inzwischen doch häufiger, gefährliche Glätte und tief vermatschte Böden laden nicht gerade ein.

    Ich bin hinterher aber immer fast euphorisch und auf das Gefühl freue ich mich schon lange wieder. Am Wochenende geht es wieder vorsichtig los – mit langsamer Musik, bis ich meinen Körper wieder richtig fühle. Wenn er dann zur Musik mitsummt beim nach Hause laufen, bin ich glücklich, oft den ganzen Tag lang. :)

  • Hallo liebe Irit! Wenn du Freitag zwei Stunden Stepptanz machst, dann ist das doch jede Menge Sport! Ich kann zur Zeit nach meiner Fuß OP gar nichts machen und könnte verzweifeln! Muss ja sehr viel liegen! In drei Monaten kann ich wieder anfangen und dann ist es ziemlich schwer! Würde so gern wieder auf mein Trampolin! Aber nicht zu ändern! Allen ein schönes Wochenende gewünscht!

  • In der „Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens“ schreibt Brecht:

    Ja, mach nur einen Plan!
    Sei nur ein großes Licht!
    Und mach dann noch’nen zweiten Plan
    Gehn tun sie beide nicht.

    Mit Verlaub, hier irrt Brecht. (Er wäre der Letzte gewesen, sich für unfehlbar zu halten.)
    Dein Plan B wird funktionieren, weil mehr Bewegung im Alltag immer möglich ist – körperliche Gesundheit vorausgesetzt. Wenn man „Fuß“ hat, kann man nur noch mit den Beinen wippen.
    Die große orthopädische Praxis hier lebt von den Sportlern, Freizeit- und Leistungssportlern, von vorzeitigem Verschleiß, Sportunfällen aller Art. Ist schon gut, ich bin schon still, das hören die Sportbegeisterten ja nicht so gern, aber „ohne den Olympiastützpunkt könnte ich meine Praxis schließen.“ (Quelle will ungenannt bleiben.)
    Ich bin völlig unsportlich, brauche aber viel Bewegung, um mich wohlzufühlen. Der Schweinehund ist auch ein Lauftier.
    Personenbeförderungsbänder, Rolltreppen,Fahrstühle meide ich wie der Teufel das Weihwasser. Ich muss aber zugeben, dass die Treppenhäuser großer Warenhäuser oft einen hohen Gruselfaktor haben. Zu Fuß bin ich schneller als auf der Rolltreppe. Wenn ich aus der U-Bahn steige, habe ich die breite Treppe für mich, gelegentlich teile ich sie mit einer weiteren Frau über vierzig. Die jungen, sportlichen Leute stehen dicht gedrängt auf der Rolltreppe.
    Wenn die Zeit nicht für alles reicht, was Du Dir vorgenommen hast – Tanzen ist doch das Schönste, was Füße machen können. Und irgendwann wird es auch wieder ruhiger.

  • Lustig, ich experimentiere seit 3 Tagen mit dem 16:8 Fasten. Einfach so, ohne lange mentale Vorbereitung. Morgens nichts essen klappt erstaunlich gut und den grünen Tee kann ich immer noch trinken. Am Wochenende kommt der erste Härtetest: kein ausgiebiges faules Wochenend-Frühstücken mehr… Das ist bei uns Ritual.
    Überhaupt merke ich gerade, wie ritualisiert Essen für mich ist. Ich habe oft morgens gegessen, ohne Hunger zu haben, einfach „weil ich ohne Frühstück nicht aus dem Haus gehen kann“. Dachte ich zumindest, stimmt aber gar nicht.

  • Guten Morgen, ich habe das schöne Wetter gestern genutzt und Fitness nebenbei betrieben und meinen Balkon sommerfertig gemacht – alles sauber gemacht, umgetopft und so weiter und abends war ich wohlig erschöpft.

    Den Plan B werde ich noch weiter ausbauen, Treppen statt Aufzug und so weiter ist einfach, schnell und auf Dauer wohl ziemlich effektiv.

    Zum 16:8: ich sehe das am Wochenende nicht so dogmatisch, wir frühstücken meist relativ spät und dann ist es eben 14:10. Ich denke, es ist wichtig, einen längeren Zeitraum ohne Zucker/Kohlehydrate zu haben. Außerdem habe ich gerade den Spiegelbrericht über die versteckten Zucker gelesen, das Thema werde ich auch nachverfolgen, muss mich aber erstmal richtig schlau machen.

    Das gewohnheitsmäßige Essen (auch, was die Portionen anbelangt) ist auch noch ein Thema.

    Es ist etwas im Umbruch, oder?

    • Liebe Irit, ich bin von 16:8 ja auch schwer begeistert und finde es sooooo genial – allerdings auch nur bis Freitag Nachmittag – am Wochenende setze ich einfach aus und genieße! Aber Montag geht es dann wieder los. Und außerdem ist es ja, wie du sagst: spät frühstücken hilft ja auch ein bisschen.

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