In eigener Sache

Ein missglückter Pflegetest und ein nicht ganz so heiß geliebtes Produkt.

Das Liquid Gold von Stratia geistert durch diverse Blogs und am Black Friday war es dann so weit: die Bestellung wurde gemacht. Die wurde auch sehr schnell geliefert, noch schneller war aber eine Leserin, die mir eine Probe abgefüllt hat (nochmal vielen Dank!!!).

Da ich mich und meine Zickenhaut kenne und eh etwas misstrauisch war (schön für normale bis trockene Haut, hm), kam die Probe zunächst mal zum Einsatz. Das war auch gut so, denn nach einem halben Tag sagte meine Haut ganz eindeutig: das ist zu viel Pflege für mich. Es gab diese kleinen Zu-viel-Pflege-Pickelchen.

Daher: ein nagelneues und unbenutztes Stratia Liquid Gold abzugeben.

NIOD und ich sind eine längere Geschichte und eigentlich ist das Photography Fluid total klasse. Uneigentlich mag ich die Pipettenflasche nicht so gerne und außerdem mag ich meinen Wonder Glow von Charlotte Tilbury und meinen Becca Highlighter eindeutig lieber. Also: weg damit. In der Flasche sind noch mind. 90%, eher 95%.

Wer Interesse hat: bitte Mail an info(at)iriteser.de

Und weg sind die beiden schon

11 Kommentare

  • Oh,…schade.., zu spaet…😢
    Mit dem Liquid-Gold liebaeugle ich schon laenger….
    Wenn es dir zu reichhaltig ist, koennte es evtl.fuer mich passen….*ueberleg*

    • Könnte sein. Es sind wirklich nur gute Sachen drin… aber zu viel Pflege für mich. Ich brauche Feuchtigkeit.

      • Zum Thema trockene Haut:

        Das Thema wird für mich immer interessanter.
        Vielleicht ist das Zeug dann doch was für mich. Mir fehlt, wenn die Haut trocken ist, wohl interessanterweise tatsächlich hauptsächlich das Fett, danach kommt dann die Feuchtigkeit automatisch wieder in Ordnung. Dabei finde ich meine Haut subjektiv relativ normal, eher feuchtigkeitstrocken.

        Kümmere ich mich hauptsächlich um Feuchtigkeit, braucht die Haut scheinbar immer mehr und ist ohne gar nicht in Balance, ich krieg sogar öfter Unreinheiten und Rötungen. Kümmere ich mich um Fett, braucht sie manchmal gar nichts mehr und ist klasse. Ist es das Alter? Ich hab das nie vorher probiert, sondern immer nur Feuchtigkeitscremes benutzt. Möglicherweise ist es aber erst seit jetzt so und die Haut brauchte vorher die externe Feuchtigkeit wirklich. Heute nehme ich das mal dazu, meistens aber nicht.

        Falls du mal auf sowas stößt, das primär fettreich ist, wäre ich dir sehr verbunden, wenn du es mit erwähnst.
        „Trockene Haut“ ist sehr oft auf den (mitunter primären) Feuchtigkeitsmangel konzipiert, der auch bei grundlegend feuchtigkeitsarmer Haut hilft, der komplimentiert bei mir aber das Problem nur, Fett löst es. Echte Fettbomben sind rar.
        Sheabutter geht zwar immer noch, ist aber noch spaßbefreiter als Öle. 😉

        Mit bestimmten Ölen brauch ich gar nichts mehr, hab aber ab und zu Lust, was Neues zu probieren. 🙂

        • @ Iridia: Da Deine Beschreibung von mir sein könnte, wäre vielleicht Paula’s Clinical Extra Rich Moisturizer (mit Kokosöl + Sheabutter :-)) einen Versuch wert – funktioniert bei mir auch ohne sehr trockene Haut wunderbar, bei Bedarf sogar im Sommer, und hält auch evtl. Retinol-Reaktionen (PC’s 1 %) in Schach.
          LG Ursula

          • Klingt interessant. Vielen Dank, Ursula. Das könnte ich wirklich mal probieren. Ich geh es ordern. 🙂

        • Liebe Iridia, darf ich fragen, ob du schon in den Wechsejahren bist? Ich hatte das gleiche Problem mit Beginn der Menopause , seitdem ich weniger Feuchtigkeit und mehr Fett verwende, ist meine Haut besser! Ich arbeite immer in Schichten, zum Schluss immer etwas Öl und mal zwei Tage gar keine Nachtpflege- hilft seltsamerweise auch. Den Tipp bekam ich von einer Visagistin vor Jahrem.
          Liebe Grüße
          Sabine

          • In den Wechseljahren vermutlich, aber noch nicht in der Menopause, ich warte schon seit Jahren. Ist wirklich gut möglich, dass das so eine Entwicklung war. Ich hatte oder habe eigentlich normale Haut, früher eher fettig, dann Mischhaut, jetzt eher trocken. Ich kann tagelang ohne irgendwas auf der Haut gut leben, aber mit bestimmten Fetten blüht sie auf, stahlt von innen.
            Die Rötungen klangen ab und selbst die beste Foundation wirkte nicht mehr verschönernd.
            Nivea-Creme z.B. Ist auch fettreich, aber da sieht die Haut nach wenigen Tagen irgendwie grob aus.
            Als ich mit Öl begann, hab ich zig teure Öle relativ gleichzeitig gekauft und verglichen, die besten für mich waren schließlich ungemischt. Ich probiere immer wieder mal was anderes, aber letztlich kehre ich immer wieder zu meinen drei einfachen, preiswerten Ölen zurück.
            Ich hab eine Creme entdeckt, die funktioniert: Avene für sehr trockene Haut, die auch ordentlich Feuchtigkeit mitbringt. Mehr als Öl bringt sie aber auch nicht, aber es macht Spaß, ab und zu Creme zu benutzen.

            Wenn ich überlege, welche Armada an Hautpflegeserien ich immer hatte, ist das extrem spartanisch, aber meine Haut (und meine Haare) scheinen Minimalismus zu lieben. Es ist nicht, dass die Lust an der Hautpflege weg ist, sondern vielleicht sind wirklich die Hormone Grund dafür gewesen, dass ich vorher Probleme hatte und mit deren Nachlassen wird die Haut wieder so, wie sie gedacht ist und kümmert sich allein. Oder: ich hab ihr nie die Chance gegeben, dass mal länger zu probieren.

            Ich hab jedenfalls das Gefühl, damit eine komplette Außenseiterin zu sein. Ich kenne wirklich niemandem im Umfeld, bei dem es genauso zu sein scheint. Deswegen war ich auch bei Linda Rodin neulich so überrascht, die auch nur Öl benutzt, allerdings ein gemischtes, das bei ihr am besten funktioniert. (Schweineteuer, sonst hätte ich das sofort trotzdem mal getestet)

            Ich kaufe und benutze auch Feuchtigkeitsgels, die ich punktuell zugebe, besonders wenn die Jahreszeiten wechseln, tut das gut. Aber am Füllstand sehe ich, wie selten ich da zugreife.

            Ich hab, wie du, auch zuerst Creme und Öl kombiniert, aber Öl allein ging besser, allerdings war die Übergangszeit nicht ganz einfach, ich hab richtig gemerkt, wie meine Haut über Jahrzehnte gewohnt war, ihre Feuchtigkeit geliefert zu bekommen und nicht selbst zu halten.

            Irit hat doch mal so einen Feuchtigkeitsmesser vorgestellt. Meine Haut war recht feuchtigkeitsarm, sah aber toll aus, wie sie war und fühlte sich gut an . Offenbar ist es so für mich in Ordnung.

  • Schade, dass Du mit Liquid Gold nicht zurechtkamst (und schade, dass ich zu spät dran bin). Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich „Häute“ auf Pflege reagieren. Meine feuchtigkeitsarme Mischhaut liebt diesen gelben Stoff …

  • Stratia Gold finde ich toll, das Niod hab ich auch und findet auch nicjz gut

  • Nachdem ich mich als bislang stille Leserin – dafür schon seit den fabfourties – zurückgehalten habe und sogar extra nicht bei den Weihnachtsvetlosungen mit gemacht habe, muss ich jetzt doch mal was schreiben.. ich dachte bislang immer ich hätte fettige Haut. Dann hat mir eine Freundin stratias liquid Gold mitgebracht, das ich jetzt seit einem Monat abends benutze. Was soll ich sagen… meine Haut glänzt nicht mehr, alles top! Ich bin ein echter Fan und zweifel langsam an meiner Hautdiagnose „fettig“.

  • Oh wie schade! Ich finde das Liquid Gold ja gerade total genial. Momentan verwende ich es morgens und abends, und manchmal noch zwischendurch (wenn ich durch die Kälte gelaufen bin). Meine Rosazea-Nase kommt damit auch bestens zurecht. Wirklich ein Glücksgriff für mich.
    Dafür bin ich von The Ordinary und Niod etwas abgerückt, das war mir alles zu „anstrengend“. Diese fast unüberschaubaren Möglichkeiten sind toll, aber man braucht viel Zeit. Vielleicht studiere ich mal über Weihnachten die ganzen neuen Retinol- und AOX-Produkte.
    Viele liebe Grüße!

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