Fitness: dann lasst uns mal anfangen

Oder vielleicht sollte ich eher sagen: weitermachen und ausbauen. Meine Gedanken dazu und was ich gerne mit euch teilen und diskutieren möchte. 

Zum Thema Fitness gehört bei mir Ernährung, Sport und Erholung. Zu all diesen Sachen werde ich künftig jeden zweiten Freitag etwas schreiben, euch an meinen Erlebnissen teilhaben lassen oder auch mit euch diskutieren. Das Schöne hier ist ja die gleichzeitig homogene (altersmäßig) und heterogene (der ganze Rest) Leserschaft. Ich habe hier schon so oft Tipps und gute Ratschläge bekommen – das sollten wir bei dem Thema systematisch ausbauen.

Ernährung

Ich bin kein Anhänger von ideologischen Ernährungsweisen, ich esse grundsätzlich so ziemlich alles und auch wann ich möchte. Das mit dem „möchten“ ist allerdings mein Thema: ich bin ein emotionaler Esser. Sprich: ich habe Stress – Schokolade. Ich fühle mich unter Druck gesetzt – Chips. Ich habe das Gefühl, alle anderen sind deutlich wichtiger als ich und meine Bedürfnisse kommen ganz zum Schluss – Nougatpralinen. Und so weiter und so weiter. Es sind bei mir meist Themen, die eine Mischung aus tatsächlich knapper Zeit, (gefühlten) Verpflichtungen und meinem allgemeinen Erledigungswahn bestehen.

Der zweite Aspekt ist die rationale Erkenntnis, dass das eigene Gewicht nur davon abhängt, wie viel ich esse und trinke. Habe ich im Vergleich zu meinem Verbrauch ein Defizit, nehme ich ab. Esse ich zu viel, nehme ich zu. Ich weiß, es gibt da diverse Theorien und so weiter, aber überzeugen konnte mich bisher nur „Fettlogik“ von Nadja Herrmann – schlichtes Kalorienzählen plus aufräumen mit ein paar Mythen.

Der dritte Aspekt ist gesunde Ernährung. Für mich bedeutet das: ausgewogen bzw. abwechslungsreich, möglichst fünf Portionen Gemüse am Tag (ich bin kein großer Obstesser), nicht zu viel Fett, ausreichend Eiweiß und selbst gekocht.

Großes Thema, wir werden uns durchkämpfen. Und vielleicht werde ich unterwegs endlich diese blöden zehn (oder zwanzig?) Kilo los, die mich stören.

Sport

Da bin ich etwas speziell unterwegs: ich mache grundsätzlich nur Dinge, die mir Spaß machen. Ich mag Stepptanz (ich würde aber auch gerne mal HipHop, Modern und so weiter machen), Gewichte bewegen und Schwimmen. Was ich überhaupt nicht mag, ist Cardiotraining aller Art, vor allem Laufen. Beim Tanzen macht mir schwitzen, nach Luft schnappen etc nichts aus, aber ansonsten? Nein danke. Meine Idealvorstellung wäre eine oder zwei Stunden Tanzunterricht am Tag, zwei- bis dreimal pro Woche Gewichtstraining und schwimmen nach Lust und Laune. Passt natürlich überhaupt nicht in mein derzeitiges Leben.

Dann war da noch mein Faultier-Gen…

Und dann ist da noch das Alphatier in mir – ich LIEBE Challenges. Aktuelle werkele ich an dem 6,5-Minuten-Bauchtraining von Dara Torres (immerhin schaffe ich manchmal schon 5 Minuten), zumindest wenn ich nicht faul bin. Auf der Liste stehen außerdem: Spagat schaffen, 100 Liegestütze am Stück hinbekommen, Klimmzug (ja, steht schon seit 2014 auf der Liste, aber ich arbeite derzeit heftig daran) und ein großer Traum: in Kroatien von Insel zu Insel schwimmen. Das wird vermutlich aber alles nur funktionieren, wenn ich ein wenig Gewicht lasse. Ich lasse Euch teilhaben. Und bei Erfolgen gibt es Foto bzw. Video.

Uups, fast vergessen: nächstes Jahr zu den Sommerferien möchte ich die Opening Nummer von 42nd Street tanzen können – meine Stepplehrerin (hat diese Hauptrolle in Stuttgart getanzt) ist zuversichtlich. Derzeitige Herausforderung sind die Hop-Shuffles (im  Video bei 1:10), die sind echt eklig. Ansonsten kann ich schon so einiges. Naja, vielleicht an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen schneller mit den Füßen werden…

Erholung

Hm, schwieriges Thema. Meditieren finde ich total langweilig und auch diverse Versuche mit Apps und ohne führten zu – nichts. Einfach nicht mein Ding. Mein größter Erholungsfaktor ist eine leere Wohnung, eine ziemlich leere ToDo-Liste und ein paar Stunden oder Tage Zeit. Was nur selten passiert. Also muss da etwas anderes her, habe ich aber noch nicht gefunden.

Und hier könnt ihr sehen, was ich gerne loswerden möchte: erstens ein bisschen weniger Speck an den Armen und rund um die Taille

Und zweitens meine ungeliebte Bauchrolle

Soweit der kleine Ausblick – was meint ihr? Was interessiert euch denn (Stichwort Diskussion)?

30 Kommentare

  • Liebe Irit,
    sehr schön geschrieben – und sehr interessant und ausderseelesprechend! Finde auch, dass Fettlogik das einzig sinnvolle Buch bzw. Konzept ist, eben weil es keines ist (also Rezept).
    Was mir nur fehlt: wir schaffe ich es, dass ich das Wissen auch in die Tat umsetze? Klar, zuviel Schoko und die Hose zwickt; sobald der Stress da ist, wird das aber gepflegt vergessen oder ignoriert.
    Morgen…
    Eine Aneinanderreihung von Morgens!
    Aber: ein bisschen was habe ich schon geschafft; gerade den Bewegungsaspekt. Erholung mit Beruf und zwei Kindern ebenfalls kaum möglich.
    Für mich noch zwei inspirierende Bücher zum Thema: Lean for life von Louise Parker, da motiviert das ganze Buch, die Instagram-Fotos und es sind tolle Übungen drin. Und Kopfsache schlank, hier wird erklärt, wie man sich durch eine Neuprogrammierung der Gewohnheiten helfen kann.
    Also Experte wär ich, jetzt muss nur noch dieses Theorie-Praxis-Ding werden…
    Bin gespannt, wie es Dir dabei ergeht bzw wie der Weg geht!
    Viele Grüße!
    Katrin

    • Das kriegen wir zusammen hin. Ich bin fest entschlossen, endlich eine LÖsung für dieses alte Problem zu finden

  • Ui, ich würde sagen, Du hast schon ein tolles Sportprogramm. Ich bin ja naturgemäss eher spargelig aber nun kriege ich plötzlich „alte Weiber Bauch“ und ich hab immer gesagt Falten machen mir kein Problem, tun sie auch nicht, aber der restliche Körper so mit Mitte 56, bäähh. Also der Deal geht so, ich schaue mir bei Dir das Sportprogramm ab, dafür bekommst Du Motivationspunkte bezüglich Essen. Deal? 😉
    LG und schönes WE
    Petra

  • Liebe Irit, ein Thema, dass sicher ganz von uns anspricht. Mein Körper hat längst begriffen, dass er nicht mehr spurlos alles essen kann, was er möchte, leider ist das noch nicht vollständig in meinem Kopf angekommen. Natürlich lese ich viel darüber, probiere dies und das, aber im Grunde bin ich einfach (gerne) faul. Vielleicht auch, weil ich noch nicht das passende für mich gefunden habe. Wer ist noch ein Sportmuffel? Woran ich stetig arbeite, ist, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: immer die Treppen nehmen, ein Stück weg vom Büro parken, ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause. Das klappt gut.
    Schön, wenn wir das zusammen angehen und uns darüber austauschen!

  • Liebe Irit,

    leider gehöre ich auch zur Gattung der Emo-Futterer. Meistens schaffe ich es eine Weile mich qua Gewicht in die richtige Richtung zu bewegen. Bricht dann eine stressige Phase über mich hinein, famge ich wieder das Stress-essen an. Auf die Art und Weise liege ich mittlerweile auch ca. 15 Kilo über meinem Wohlfühlgewicht. Falls jemand Tipps hat, wie man das in den Griff bekommmt – bitte her damit! Achso, Hypnose habe ich unter diesem Aspekt schon probiert. Es hat nichtfunktioniert, was allerdings auch daran liegen könnte, dass ich den Hypnotiseur nicht mochte.

    Ich glaube ich muss mir mit fast 50 eingstehen, dass ich einfach kein Sport-Typ bin. Ich bewege mich gerne, zB bei der Gartenarbeit und fahre gerne Fahrrad und schwimme im Sommer liebend gerne im Meer ( ich mag keine öffentliche Schwimmbäder und Pools). Aber Sport um seiner selbst willen ist irgendwie nicht mein Ding. Einzig Tennis spiele ich gerne, aber auch nicht als Wettkampf, sondern als kontemplatives Bälleschlagen. Leider hat sich meine alte Tennisrunde aufgelöst, weil wir es neben Job umd Familie einfach nicht mehr hingekriegt haben, regelmäßig zu spielen.

    Ein Thema, welches mich im Moment stark umtreibt, ist das Abschalten. Ich bin derzeit in einer Jobphase, in der ich sehr viel mit verschiedenen Menschen zusammenkomme und zu sehr kontroversen und emotional geprägten Themen diskutieren muss. Das schaffe ich oft gar nicht mehr abzuschütteln. Hier suche ich im Moment auch nach Wegen, zB. durch Meditation oder sonstige Entspannungsverfahren. Vielleicht würde sich dann auch das emo-futtern regulieren.

    Auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich in „technischer“ Hinsicht was gesunde Ernährung angeht – ich teile da im wesentlichen Deine Ansichten – gut aufgestellt bin, bin ich für Literaturempfehlungen empfänglich.

    Ich freue mich auf einen inspirierenden Austausch!

    LG Mieke

  • Liebe Irit ,
    zuerst vielen Dank für Deinen Bericht – Du sprichst mir aus der Seele!
    Ich gehöre zu den Frauen, die ständig auf die Ernährung achten müssen; ich habe in meinem Leben schon zig Diäten ausprobiert , mal abgenommen, dann wieder zugenommen. Ich esse einfach viel zu gerne.
    Nach dem Sommerurlaub zeigte die Waage 85 kg , oh Schreck ! Es war mal wieder so weit , paar Kilos mussten runter.
    Das von Dir angesprochene Buch
    „ Fettlogik“ hat mir sehr geholfen. Es war diesmal einfach – ich habe Kalorien gezählt , und wenn abends noch ein Stück Schokolade drin war – ich habe es genossen!
    Leider bin ich auch ein Sportmuffel- Joggen, schwitzen , das ist leider auch nichts für mich. Da ich aber gerne spazieren gehe, habe ich mir eine Fitnessuhr zugelegt . Mein Ziel sind 12.000 Schritte jeden Tag, das sind ca. 8-9 km. Somit muss ich mich jeden Tag ausreichend bewegen . An ruhigen Tagen muss ich eine gute Stunde spazieren gehen.
    Alles mit Erfolg- in 3 Monaten sind 11 kg runter ! Am Anfang war es schwer
    – 900-1000 kcal am Tag …da kommt schon mal der Hunger , aber jetzt fühle ich mich einfach nur wohl. 2-3 kg möchte ich noch schaffen . Du schaffst das auch !👍🏼

    • So, ich habe mir auch gerade einen kleinen Tracker für die Hosentasche oder den Rockbund bestellt. Ich habe das Handy nicht immer „am Mann“. Werde erstmal 8.000 Schritte anpeilen.

      Danke für den Anstoß!

  • Hallo zusammen, also entspannen klappt bei mir, dank Meditations-app, aber nur morgens (nachmittags und abends kann ich nicht meditieren). Bei mir darf Krafttraining noch mehr werden, ich schaffe nur 1 mal die Woche, damit kriegt man nix gerissen. Dafür gehe noch noch 2 mal die Woche walken. Was den Bauchspeck angeht, empfehle ich, sich mal mit dem Thema Cortisolspiegel und Abnehmen zu beschäftigen. Wenn der stressbedingt sehr hoch ist, legt man erstens leicht zu und nimmt auch schwer ab. Da gibt es auch Literatur zu. lg alexandra

  • Metalqueen

    Ich lese noch nicht lange und mehr unregelmässig mit, daher frage ich dich, ob du schon mal low carb probiert hast? Finde ich persönlich effektiver und leichter als Kalorienzählen… Fett per se macht nicht dick, es sind die bösen KH, die in Kombi mit Fett „zuschlagen“;-)

    • ja, das ist genau eine dieser Thesen, für die es absolut keine Belege gibt und die ich persönlich für Unsinn halte

      • Okay, das wiederum würde ich kommentieren wollen.

        Ich hab es auch vor 2 Jahren das neu probiert und bei mir war nichts besser als das. 🙂 Genau genommen, sogar No Carb.

        Normaler (2000kcal) bis leicht reduzierter Kalorienbedarf, ein Cheatday in der Woche: über dem Kalorienbedarf, anfangs lange kein Sport. Ich bin 164, nicht besonders groß also.
        Hier der Beleg für das Funktionieren:

        http://abload.de/image.php?img=039b3d6d-0464-4060-80esch.jpeg

        Das war das Ergebnis, obere Kurve (rosa) Gewicht, unten (gelb) Fettprozente im Körper. (W-Lan Waage) Die Fettkurve zeigt, dass man tatsächlich hauptsächlich Fett und nicht Muskeln verloren hat. Würde man seine Körperverhältnisse behalten und abnehmen, wäre die Kurve gerade.
        Hab ich zu wenig kcal gegessen, stieg sofort die Körperfettkurve: Muskeln abgebaut.
        (Bei Fettlogik verhindert das der hohe Eiweißbedarf innerhalb der reduzierten Kalorien)

        Ich hoffe, der Link funktioniert. Kann es leider nicht probieren.

        Das Gute war, keinerlei Hunger oder Appetit, keine Gelüste. Ich ersetze die Kohlenhydrate durch den anderen Energiespender – Fett. Ergebnis: beständiges Abnehmen, vor allem von mehr Körperfett, tiefe innere Ruhe, fast Bedürfnislosigkeit, klarer Geist. Hab nie Kalorien gezählt. Ein Cheatday in der Woche, an dem ich alles esse, viel, ohne Kalorien oder Kohlenhydratbegrenzung. Manche Sachen muss man einfach probieren, ob es was für einen ist.

        Das Beste daran war das Alltagsgefühl, ich hab gemerkt, dass ich vorher fast ständig ein unbefriedigtes Appetitsbedürfnis hatte, ohne es zu wissen.
        Wenn das weg ist, hat man fast buddhistische innere Ruhe – und bedeutend mehr Kraft für sich selbst, sowie bessere Nerven.
        Buchtipps für Interessenten: https://www.amazon.de/Wie-Übergewicht-entsteht-wieder-wird-ebook/dp/B007XTIZRG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1509867238&sr=8-1&keywords=Wie+man+übergewicht und
        https://www.amazon.de/Warum-macht-die-Nudel-dumm-ebook/dp/B00NL82DSU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1509867316&sr=8-1&keywords=warum+macht+die+nudel+dumm
        Ich selbst hab damit angefangen, als ich das erste Mal als Frühstück Bulletproof-Coffee probierte und dann bis halb 2 satt und hatte auch keinen mördischen Hunger danach.
        Ich war vermutlich nur wenig oder gar nicht unter meinem Kalorienbedarf.
        Sport hab ich anfangs gar nicht gemacht, hab trotzdem viel abgenommen.

        Fettlogik ist eigentlich ohnehin Very Low Carb. Du musst doch da sowieso zuerst dein Gewicht mit dem Eiweißbedarf auffüllen. Sehr viel bleibt dann gar nicht mehr übrig. Isst du vom Verbliebenen mehr Fett, hast du weniger Blutzuckerabfall und die Sättigung hält länger an. So oder so isst du einfach lange nicht mehr so kohlenhydatlastig. Eiweiß funktioniert aber erst richtig gut mit Sport – Stichwort Muskelaufbau und -erhalt. Deswegen gehört das bei dem System zusammen.

        Ich hab beides probiert, funktioniert beides, ich finde No Carb allerdings entspannter und viel verlockungsärmer, gerade in Stresszeiten.

        Und – ich brauche Fett für die Stimmung. Ich hatte mich völlig unpassend für mich ernährt. Ist man der Typ dazu, wird man damit seine Probleme nach Jahrzehnten endlich los.
        Ich bin in einem Alter, in den Abnehmen ohnehin schwierig sein soll.

        • Link geht nicht. 🙁

          Januar bis Mai 2017

          Also: von 62,7 auf 54,6 kg und gleichzeitig Fettprozente von 33,4 zu 28,3

          Irit, wenn du mir das Format schreibst, in dem man einsetzen kann, kann ich diese Kurve zeigen.

          • also ich kann den Link sehen

            No carb kann ich nicht und mag ich auch nicht, ich liebe Brot und Nudeln

            aber wie immer: jeder muss finden, was passt und womit man glücklich ist. Ich bin eher so ein Allesfresser.

            • ist doch völlig okay, bei Diäten funktioniert bei nicht bei jedem alles gleich. Aber andere haben mit anderen auch Erfolg. 🙂

              Mich selber interessiert sehr, wie du es machst und deine Fortschritte, außerdem glaube ich, wenn du es offen schreibst, wirst du noch viel motivierter sein, ich wünsche dir Erfolg und Spaß dabei.

              • Mir fällt gerade noch ein: ist dir aufgefallen, dass das Thema auch was mit Minimalismus zu tun hat, in der Form „Überflüssiges weg“?
                Ich finde spannend, dass die Bereiche Wohnung und Körper zu korrespondieren scheinen, auch Beziehungen waren bei mir dabei. Als ich mich mit einer Sache beschäftigt habe, zog das irgendwie die anderen nach sich, das System fühlt sich vermutlich umfassend an.

                • darauf bin ich noch nicht gekommen – dabei liegt der Gedanke wirklich nahe

      • Na, endlich mal jemand, der es ausspricht!
        Überall und ständig wird man von diesen fast schon paranoiden Ernährungshypochondern ermahnt und ins schlechte Gewissen getrieben… Dabei ist es im Prinzip genauso einfach, wie Du es beschriebst: Kaloriendefizit. Mir hat das Fettlogik-Buch nach Jahren des Ausprobierens nach einer Autoimmundiagnose die Augen geöffnet. Ergebnis: Mittlerweile minus 25kg.

        • 25 kg? Ich bin jetzt ein bisschen neidisch, das will ich auch. Schaffe ich auch!

          • Neben der „Fettlogik“ hat mir hat eine Bioimpedanz-Messung sehr geholfen. Die gab es in meinem Fall zur Autoimmundiagnose durch die Uniklinik Essen quasi kostenlos dazu 😉 Ernährungsmediziner bieten sowas aber auch an.
            Seitdem weiß ich, dass ich einen ungefähren Grundumsatz von 1400 kcal habe und mit ~1750 kcal am Tag abnehmen kann. Das geht zwar nicht super schnell, aber es geht. Ein noch größeres kcal-Defizit würde mir echt weh tun und darauf habe ich keine Lust. Ich habe mich jahrelang auf die kcal-Recher im Internet verlassen, die völlig absurde Werte ausspuckten. Dadurch habe ich selbst meinen Grundumsatz auch völlig falsch eingeschätzt…

  • Habe mir soeben „Fettlogik überwinden“ gekauft; bin dann mal lesen.

    Viele Grüße
    Silvia

  • Diskussionswunsch hier! Ich bin ja erst 32 und daher noch ohne Zipperlein aber mich würde interessieren wie dein Sportverhalten sich im Laufe der Jahre gewandelt hat. Machst du Dinge jetzt anders als früher? Vom bloßen Lesen her wären Kraftsport und Steppen ja auch eine Kombination die man mit 20 machen könnte 🙂

    Das einzige was ich bisher bei mir feststellen konnte, ist das ich doch mehr auf meinen Körper höre. Wenn etwas diese gewisse Art von stechenden Schmerzen verursacht, höre ich auf damit und versuche nicht auf Krampf durchzuziehen.

    Mit Kalorienzählen (Hallo Myfitnesspal!) bin ich meine 10 Schwangerschaftskilo plus 3 erfolgreich los geworden. 5kg mehr wären echt nett aber auf Dauer ist mir das Zählen doch zu anstrengend und ohne geht es momentan auch und wird nicht mehr. Finde es sehr spannend was man so über sich selbst und die Nahrung lernt.

  • Metalqueen

    Also ich habe, ohne dass ich mich weiter mit low carb beschäftigt habe, damit hervorragend abgenommen und das ohne Hungern! Daher wäre das von mir immer die erste Empfehlung – bin aber auch gern ein „Fleischfresser“ 😉 es ist mehr eine Ernährungsumstellung und ich bin überzeugt. 🙂

    • aber dann hast du es ja genauso gemacht wie es sein sollte: ein Ernährungskonzept, das nicht passt, ist Mist. Wenn du ohne Kohlehydrate auskommst und dich damit wohlfühlst – super. Ich bin ein Brot, Nudel, Kartoffel, Reiswurm

  • Liebe Mit-Leser,

    über Irits Ankündigung zweiwöchig über Fitness (Ernährung, Sport, Entspannung) zu schreiben und den Lesern des Blogs die Möglichkeit zu geben Tipps zu tauschen und sich auch ein bißchen zu motivieren, habe ich mehr sehr gefreut, denn Motivation kann ich im Moment gut gebrauchen.

    Ich fände es schade, wenn es jetzt nur noch um die „Diätform“ geht. Ich selbst habe schon einmal mit Low Fat und einmal mit Low Carb (letztlich basiert beides aber auch auf einer Reduzierung der Kalorien) abgenommen. Daneben gibt es ja auch noch mindest tausend weitere Konzepte, die ein Abnehmen ermöglichen – die einen mehr die anderen weniger gesund. Ein Patentrezept gibt es aber offenkundig nicht. Daher würde ich vorschlagen – liebe Irit, ich hoffe Du findest es nicht übergriffig, dass ich hier Vorschläge mache – dass wir uns hinsichtlich der Ernährung, wenn es denn überhaupt unbedingt sein muss, darauf beschränken zu sagen,“ ich fahre mit der und der Methode gut “ und es dann aber auch dabei zu belassen und andere nicht missionieren zu wollen. Jeder so wie es für ihn passt.

    Uns allen einen fitten Start in die Woche!

    LG Riccarda

    • Liebe Mieke, das ist überhaupt nicht übergriffig, sondern (mal wieder) ein Beweis für die nette Gemeinschaft hier und erwachsene Leserinnen. Ich finde deinen Vorschlag gut.

  • Meine Ernährungsgewohnheiten sind offen gestanden wirklich alles andere als vorbildlich – ich liebe Süßes und habe meist überhaupt keine Lust, mich mit der Zubereitung einer „anständigen“ Mahlzeit zu beschäftigen.
    Mein durchschnittliches Abendbrot besteht daher idR aus Vollkornbrot (immerhin!) mit Geflügelwurst und einem Becher Florida-Eis, bevorzugte Sorte Mint-Schoko.
    Becher meint hier übrigens die 500ml-Variante, mit Kleinkram gebe ich mich gar nicht erst ab. 8)

    Und auch tagsüber ist es nicht viel besser, was sich mit den Jahren dann bei der Konfektionsgröße (ich benutze keine Waage)
    bemerkbar gemacht hat.
    Allerdings hat sich zumindest bisher bei mir noch nicht genügend „Leidensdruck“ aufgebaut, um wirklich aktiv zu werden.

    Denke ich manchmal „Größe 42 wäre schon nett“?
    Klar. Vor allem, wenn es bestimmte Teile wieder einmal nur bis 42/44 gibt.
    Andererseits kommt dann bei mir auch der Trotzkopf durch, der mit dem Fuß stampft und „Pöh, nicht wegen Euch!“ sagt.

    Positiver Effekt – weniger Geld für Klamotten ausgeben, heißt, es bleibt mehr für Pflege übrig. 😉

    In scharfem Kontrast zu meiner Ernährung stehen sicher meine sportlichen Ambitionen.
    Ich trainiere seit Jahren 3x die Woche BodyART (nach Robert Steinbacher), auch im Urlaub oder an Feiertagen, es gibt keine Ausnahmen.
    Für mich ist Training wie Meditation, ich kann abschalten, konzentriere mich auf die Übung, meine Atmung und wie mein Körper sich dabei anfühlt.
    Diese spezielle Mischung aus Kraft und Dehnung habe ich bisher bei keiner anderen Sportart gefunden.

    Wie Du bin ich kein Fan von Cardio, auch die typischen Bauch-Beine-Po-Kurse geben mir nichts.
    Sport muss mir Spaß machen, sonst habe ich das Gefühl, es war Zeitverschwendung.

    Mein Fokus liegt dabei tatsächlich auch nicht auf dem Thema Gewichtsabnahme, sondern vor allem Stärkung der Muskulatur,
    insbesondere meines Rückens, dem mein Schreibtischjob nicht so gut bekommt.

    Was ich eigentlich sagen wollte:
    Ich freue mich auf diese neue Rubrik und bin schon gespannt auf den nächsten Post! =)

  • Hallo Irit, ich freue mich aufs Lesen dieser künftigen Blogposts! Aber nur eine Anmerkung zum Meditieren: Es ist eine unglaublich häufige Beschwerde, dass Meditieren langweilig ist. Mmh, ich denke mir dann immer: Ist halt auch kein Kinofilm. Sprich – es ist nicht dazu gedacht, zu unterhalten. Sondern den Kopf frei zu bekommen und ein bisschen langsamer zu sein als man es sonst im hektischen Alltag ist. Sich zu beschweren, dass Meditation langweilig ist, klingt für mich nach einem großen Missverständnis, worum es dabei eigentlich geht …

    Damit soll natürlich nicht gesagt sein, dass man unbedingt meditieren muss – aber trotzdem mal so als Denkanstoß 😉

    • derzeit bin ich eher mit der Ernährung beschäftigt, Entspannung kommt dann vermutlich Weihnachten, wenn ich kurz davor bin tot umzufallen. Und deinen Kommentar habe ich mal gespeichert. So hatte ich das noch nie gesehen – welch genialer Denkanstoß!

  • Das freut mich 🙂

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