Ausgelesen: Bücherliste Oktober 2017

Von den 50 Büchern in 2015 bin ich weit entfernt, was ich nicht weiter schlimm finde. Ich lese, wenn ich Zeit und Lust dazu habe. 

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  • (25) Sophie Bonnet: „Provenzalische Verwicklungen: Ein Fall für Pierre Durand (Band 1)“ Ein Re-Read, ich habe es zum ersten Mal im Sommer 2014 gelesen, in der Zeit, als sich das Ende meiner Ehe abzeichnete. Ich war wohl etwas unkonzentriert, denn es gefiel mir, aber ich konnte mich nicht so recht erinnern. Also bin ich mitten in diesem ungemütlichen Herbst wieder in die Provence eingetaucht. Es ist kein kriminalistisches Meisterwerk. Aber die Atmosphäre… wunderbar. Band 2 und 3 warten im Bücherregal auf mich und ich freue mich auf die Fortsetzung. Ein Buch für Provence-Süchtige wie mich. Link zum Review
  • (24): Sigrid Neudecker: „Madame ist willig, doch das Fleisch bleibt zäh: Wie ich in Paris kochen lernte, ohne dabei jemanden umzubringen“ Einblicke in die Kochkunst und wie man sie lernt und das Leben in Paris, wenn man dort tatsächlich wohnt. Aber irgendwie war ich nicht so richtig begeistert, in Teilen fand ich es sogar langweilig. Wer etwas übers Kochen wissen will, dem empfehle ich Nr. 13, eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahr.
  • (23) Randall  Munroe: „What if?“ Entschuldigt den Ausdruck, aber das ist ein typisches Klobuch. Es liefert wissenschaftliche Antworten auf absurde Fragen, ist unterhaltsam geschrieben und man lernt noch etwas dazu. Aber mehr als 10 Seiten am Stück sind, naja, nicht so toll. Weswegen es an einem bestimmten Örtchen für unterhaltsame fünf bis zehn Minuten ganz wunderbar ist.
  • (20-22) Kerstin Gier: „Silber – Die Trilogie der Träume“ Kerstin Gier ist sehr umfangreich auf Spotify vertreten und diese Trilogie (der erste Band gekürzt, insgesamt knapp 29 Stunden) habe ich auf diversen Autofahrten inkl. Hin- und Rückfahrt in die Provence und eine Woche später nach Berlin gehört. Kerstin Gier hat wunderbare Ideen und obwohl das ein Jugendbuch ist, war ich fasziniert. Es ist schlicht und einfach perfekte Unterhaltung.
  • (19) Donna Leon: „Reiches Erbe – Commissario Brunettis zwanzigster Fall“ ich teile mir die Bücher von Donna Leon sorgfältig ein, sie ist nicht mehr die Jüngste und wer weiß, was noch kommt. Aber nach Band 19 war ich gierig und habe gleich noch Nr. 20 hinterher gelesen. Er war genauso gut, unfassbar, wie die Frau gleichbleibend höchste Qualität abliefert. Jetzt wird wieder ein bisschen eingeteilt.
  • (18) Brigitte Guggisberg: „Willkommen in der Provence“ Der intelligente „Frauenroman“ für zwischendurch. So lag ich auf meinem Liegestuhl unter einem schattigen Baum neben dem Pool und habe diese Geschichte über Ehe, Freundschaften, Selbstständigkeit sehr genossen. Und ich mag das Ende, das ist nämlich… anders.
  • (17) Thomas Montasser: „Ein ganz besonderes Jahr“ Ich mag Romane über Buchhandlungen und dieser Roman ist eine magische Reise in die Welt von kleine, aber feinen Buchläden und ihrer Faszination. Wunderschön.
  • (16) Donna Leon: Auf Treu und Glauben (Commissario Brunettis neunzehnter Fall) Wie immer ganz wunderbar, was soll man zu Donna Leon und Brunetti schons agen? Ich bin immer wieder fasziniert von dieser Mischung aus Roman, Gesellschaftskritik, Liebesgeschichte und (natürlich!) Kriminalfall.
  • (15) Han Kang: „Die Vegetarierin“ Ich fand das Buch merkwürdig bis verstörend und konnte mich nicht losreißen. Eine nüchtern erzählte Geschichte über eine Frau, die mit Konventionen bricht und ich fühle mich an Kafka erinnert. Man Booker Price 2016.
  • (14) Charles Sheffiled: „Die Nimrodjagd“ Das lagerte wohl um die 20 Jahre in meinem Regal (ist von 1986!) und es ist immer noch gut – was man nicht von vielen Science Fiction aus der Zeit sagen kann. Die Bücher von Sheffiled gibt es nur noch gebraucht (er starb 2002), aber ein absoluter Tipp für Space Opera-Fans. Ich habe noch Vorräte…
  • (13) Verena Lugert: „Die Irren mit dem Messer: Mein Leben in den Küchen der Haute Cuisine“ Unbedingt lesen, hören nur eingeschränkt empfehlenswert (die Sprecherin kann eindeutig kein englisch). Ein Einblick in die Welt der Perfektion der noblen Küche, man möchte sofort essen gehen. Kochen nicht, weil das bekommt man so nicht hin. Sogar meine kleine Tochter war fasziniert! Ich war akut unallgefährdet, weil ich im Auto gebannt der Schilderung des Kochwettbewerbs lauschte…
  • (12) Wolfgang Herrndorf: „Bilder deiner großen Liebe“ Eintauchen in eine fremde Welt, die aus Fragmenten besteht, da der Roman unvollendet ist. Ich fand es sehr berührend
  • (11) Timur Vermes: „Er ist wieder da“ – unbedingt als Hörbuch, knapp 7 Stunden Vergnügen und gute Laune
  • (10) Eva Menasse: „Quasikristalle“ Mit diversen Preisen versehen und ein interessanter Ansatz, aber ich mochte es einfach nicht. Nach 50 Seiten auf den „zu verschenken“-Stapel gelegt.
  • (9) Joakim Zander: „Der Schwimmer“ Ich habe bei Folge 12 (von 106) des Hörbuchs aufgegeben, weil ich es einfach nur fürchterlich fand.
  • (8) Martin Walker: „Bruno, Chef de Police“ Ein Re-Read, ich mag das Perigord und dieser Krimi ist nicht nur unblutig (blutig mag ich nicht), sondern wie ein kleiner Urlaub. Allerdings bekomme ich beim Lesen immer Hunger. Die Bände 2-9 warten noch auf mich, sehr schön.
  • (7) Karen Joy Fowler: „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ Ein preisgekröntes Buch. Und es ist wunderbar. Eine emotionale, tiefgründige Geschichte mit überraschenden Wendungen und ich war fasziniert. Auch wenn ich ein bisschen länger zum Hören gebraucht habe.
  • (6) Nadja Hermann: „Fettlogik überwinden“ Ich habe noch nie in einem Nicht-Diät-Buch so viel über Ernährung, Mythen aller Art und den vermutlich richtigen Weg zur Lösung von Gewichtsproblemen gelernt. Ich arbeite an meinen Ergebnissen…
  • (5) Kaui Hart Hemmings: „Für immer dein Lachen“ Nette Schmonzette für faule Samstagnachmittag. Interessante Charaktere, aber zu vorhersehbar.
  • (4) Karen Köhler: „Wir haben Raketen geangelt“ Noch ein Unbedingt-Lesen-Buch. Frauen in Grenzsituationen der Liebe und (zugegegeben) extreme Abgründe. War ein Bestseller, wurde überall gut besprochen und dem schließe ich mich an. Toll. Ich mag „Il Comandante“ am liebsten, war auch für den Bachmann-Preis vorgeschlagen.
  • (3) Isabel Bogdan: „Der Pfau“ WUNDERBAR! Die Entwicklungen auf einem abgelegenen schottischen Landhaus sind ein bisschen altmodisch, hervorragend beobachtet und ich erinnerte mich an all die großen englischen Gesellschaftsromane. Unbedingt lesen (oder hören!)
  • (2) Giulia Enders: „Darm mit Charme“. Zu Recht ein Bestseller, sehr informativ, verständlich und ein Grund mehr,sich gesund zu ernähren.
  • (1) Fredrik Backman: Ein Mann namens Ove. Ein wunderbarer Schmöker und wer zum Schluss nicht heult, muss nochmal von vorne anfangen.

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