Regulatpro Arthro

Langsam aber sicher häufen sich hier die Beiträge zum Thema „Alt werden ist nichts für Feiglinge“ – aber immerhin werden wir zusammen alt. Und es ist mir gelungen, ein Problem, das mich seit einem guten Jahr begleitet hat, weitgehend zu lösen. Und zwar relativ einfach.

Das Problem

Wie schon öfter geschrieben, klappere ich mit Begeisterung (aka“ Stepptanz“), leider nicht mehr beschwerdefrei. Im letzten Jahr nach der Osterferienpause gingen die Probleme los: nach jeder Tanzstunde tat mir mein linker Fuß ein bisschen weh. Obendrauf war eine Schwellung, zunächst klein, aber es wurde nicht besser. Gebrochen oder ähnliches war nichts, mein Fuß wollte einfach nicht so wie ich. Ich humpelte dann am nächsten Tag ein wenig, meist war aber mittags wieder alles gut.

Leider blieb es nicht dabei, nach den Sommerferien trat das Problem zwischendurch mal ohne Tanzstunde auf und nach den Herbstferien meckerte mein rechtes Knie. Nichts feststellbar, irgendein Problem mit dem Ansatz der Unterschenkelmuskeln am Knie. Na bravo. Der Fuß wurde auch nicht besser, Anfang des Jahres war es dann teilweise so übel, dass ich nicht auf dem linken Ballen (also einbeinig) balancieren konnte geschweige denn einbeinig die Ferse abheben konnte.

Bäh, bäh, bäh, denn tanzen macht mein Leben schöner und ich hatte endlich Einzelunterricht ergattert und ich wollte das jetzt endlich besser können und ich möchte funktionierende Füße und Knie.

Die Idee

Ich bekomme regelmäßig Mails von Dr. Niedermaier in Sachen Regulatessenz und da war dann vor einiger Zeit auch das neue Produkt namens „Regulatpro Arthro“ (20 ml kosten 4 Euro, 350 ml 49 Euro und der Sechserpack 230 Euro, Link) dabei. Ich las mir die Infos dazu durch („innovatives, flüssiges Nahrungsergänzungsmittel, das die natürliche Gelenk-, Knochen-, Bindegewebs- sowie die Faszienfunktion unterstützt“), hm, nicht so schlecht.

Im wesentlichen besteht es aus der klassischen Regulatessenz, von dessen mehr als überzeugender Wirkung bei mir ich schon öfter geschrieben habe. Stichworte Nasennebenhöhlen und Haarwuchs. Ergänzt wird mit Vitamin C, Vitamin D, Zink, Kupfer, Selen, Kollagen, Hyaluronsäure, Glucosamin, Dimethylsulfon (Methylsulfonylmethan: MSM) und Glucuronolacton. Die Wirkung dieser Inhaltsstoffe ist wohl unbestritten, interessant wird das Ganze aber durch die Regulatessenz.

Die enthaltene Regulatessenz entsteht durch die Kaskadenfermentation von frischen Obst, Gemüse und Nüssen aus biologischem Anbau. Hier wird es jetzt etwas technisch, ich zitiere:

Bei der Kaskadenfermentation wird das natürliche Verdauungssystem des Menschen imitiert.
Als Folge dieses Prozesses werden die einzelnen Pflanzenbausteine bis auf Molekülebene aufgeschlossen. Im Zuge dessen werden die pflanzlichen Inhaltsstoffe potenziert und  die Bioverfügbarkeit dieser Stoffe wird erhöht,  d.h. der menschliche Körper kann sie direkt aufnehmen.
Das Ergebnis der Kaskadenfermentation ist die sogenannte Regulatessenz, ein hochkonzentrierter Pflanzen- und Enzymaufschluss, in welchem ca. 50.000 sekundäre Pflanzenstoffe, Bestandteile der Milchsäurebakterien, rechtsdrehende L-(+)-Milchsäure und Mineralien enthalten sind. Dieser Pflanzen- und Enzymaufschluss ist besonders gut resorbierbar und unterstützt den Körper bei der intrazellulären Energie- und Enzymproduktion.

Aber die Regulatessenz kann noch ein bisschen mehr, der Transport von Nährstoffen in den Organismus wird nämlich dramatisch verbessert.

Und das schönste an der ganzen Sache: das ist kein Marketing-Geschwätz, sondern es gibt diverse Studien dazu, die die Wirkung belegen.

Da blieb nur eins: freundlich um Testmaterial bitten.

Der Test

Das kam dann auch an. Man soll fünf Wochen lang täglich 20 ml vor dem Frühstück und 20 ml vor dem Abendessen nehmen, danach wird auf einmal täglich 20 ml Regulatpro Arthro reduziert. Sprich: wer ernsthaft testen will, braucht vier Flaschen davon.

Ich habe tatsächlich fast jeden Tag meine zwei Portionen zu mir genommen, jeweils mit einem Glas Wasser wie empfohlen.

Um ehrlich zu sein: das braucht man auch. Es sieht nicht so besonders lecker aus und so schmeckt es auch nicht. Aber wenn’s gesund macht…

Das Ergebnis

Die ersten drei Wochen habe ich nichts bemerkt. Mein Fuß tat mal mehr, mal weniger, mal gar nicht weh, halt wie immer. Das Knie mal problemlos, mal ein wenig schmerzend. Angesichts des Geschmacks überlegte ich aufzugeben, aber andererseits: die zwei Wochen haben es dann auch nicht mehr gemacht und die Empfehlung, zunächst mal fünf Wochen „Intensivkur“ zu machen kommt ja auch nicht von ungefähr.

Also weiter…

Nach viereinhalb Wochen wachte ich Samstagmorgens auf, ging in die Küche und zurück ins Bett mit einer großen Tasse Milchkaffee.

Moment.

Ich ging nach meine zwei Stunden Steppen am Freitagabend am Samstagmorgen völlig schmerzfrei in die Küche?? Kaffee hingestellt, aufgestanden und tatsächlich: ich konnte sogar auf meinem linken Ballen balancieren. Und in die Knie gehen ohne Knacken oder Zipperlein.

Ehrlich gesagt würde ich es nicht glauben, wenn ich es in einem Blog lesen würde. Ist aber so, es hat bei mir tatsächlich funktioniert. Nur mein Nacken, der knackt noch manchmal vor sich hin, wenn ich zu lange in eine Richtung schaue (bei Meetings oder so).

In Sachen Bindegewebe kann ich keine Wirkung melden, allerdings habe ich da eh noch nie ein Problem gehabt und Cellulite ist bei mir nur in Ansätzen vorhanden. Genetische Lotterie…

Aber mir ist noch eine andere Sache aufgefallen, das muss ich allerdings noch genauer und länger beobachten. Seit ein paar Wochen stemme ich wieder regelmäßig Gewichte, zum Aufwärmen nehme ich schon seit zwei Jahren die Blackroll und walke einmal alle großen Muskelgruppen durch. Das war am Anfang eher schmerzhaft, da melden sich die Faszien. Das wird aber schnell besser und man merkt es auch nach dem Training, die Muskeln sind einfach lockerer und die Regeneration geht schneller.

Nur eine Muskelgruppe war standhaft schmerzhaft: die äußeren Oberschenkel. Egal, wie oft ich gerollt habe, es wurde einfach nicht besser. Letzte Woche fiel mir dann auf, dass es doch besser geworden ist. Nicht gut, aber eine deutliche Verbesserung. Da ich die Blackroll schon ewig und regelmäßig verwende, kann es eigentlich nur am Arthro liegen. Ich werde das mal weiter beobachten.

Mittlerweile bin ich bei der Sommervorbereitung mit Regulatpro Hyaluron (ihr erinnert euch? Link), mag aber auch nicht auf die Wirkung des Arthro verzichten. Ich nehme jetzt am Freitag morgens und abends das Arthro, abends nach Krafttraining ebenfalls und ansonsten jeden Tag ein Fläschchen für die schöne Haut. Ich werde im Juni berichten, ob es erneut so gut gewirkt hat wie im letzten Jahr.

So, und nun ihr. Hat schon jemand ausprobiert? Oder andere „Wundergeschichten“ mit der Regulatessenz erlebt??

7 Kommentare

  • Exilberlinerin

    Tolle Sache ! Ich habe neuerdings Probleme mit der Hüfte, die auch irgendwie nicht zu idenfizieren sind, und zwar auch nach längerer Bewegung und Sport, die Schmerzen ziehen bis in die Oberschenkel. Mein Nacken ist auch kaputt, Bandscheibenvorfall und Artrhose, da erwarte ich mir keine Wunder. Aber das hier klingt doch probierenswert, und ich erinnere mich noch an die Super Ergebnisse mit Deinen Haaren. Ich fahre am Wochenende eh nach Berlin, dann werde ich da mal drum herumschleichen.

  • Ich kann die Wunder bestätigen, allerdings das MSM Pulver pur betreffend. Schmeckt wie Batteriesäure, aber hat eine tolle und sehr schnelle Wirkung auf die Gelenke. Spätestens nach einer Woche merkt man was. Mein Hund kriegt es auch – seinetwegen habe ich überhaupt nach Mittelchen bei Gelnkproblemen recherchiert und siehe da, Hunde und Pferdebesitzerr schwören scharenweise auf MSM Pulver, fürs Tier und seinen Halter. Jedenfalls springt der Kleine trotz seiner 15 Lenze wieder aufs Sofa, humpelt nicht mehr, regeneriert insgesamt schneller (z.B. muß sich nur noch kurz strecken, wenn er aus dem Körpchen kommt). Kein Hase ist mehr sicher im Wald. Frauchen, also ich, habe ähnliche Ergebnisse: nach/ während der Jogging-Runde zieht es nichts mehr, die Hüfte ist beweglicher. Billig ist es auch noch, je nach Anbieter ab 11.- pro Kilo, man braucht einen Teelöffel pro Tag, später kann man reduzieren.

    • Das musste ich natürlichgleich mal googeln. Ich hatte auch meine Versuche mit dem Hydrolized Collagen gemacht, das hat bei mir irgendwie nichts bewirkt (immerhin kann man selbstgemachte Müsliriegel damit Proteinmäßig anreichern)

      Das probiere ich auf jeden Fall auch!

      • Doch, das mit dem H.-Collagen funktioniert, aber nur wenn Du Vit C dazu gibst, als Pulver oder besser in Form von Beeren, Sanddorn, Acerola usw.. Ohne das Vit C kommt es nicht dort an, wo es gebraucht wird. Probiers nochmal

  • Noch nie davon gehört, aber nach Deinem Beitrag gleich 4 Flaschen geordert! Habe in den letzten Monaten bemerkt, daß es vermehrt knirscht im Gebälk, wird also wohl doch langsam Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. :/

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