Startup-Vorstellungen (1): Tryggel

Stellen wir uns mal folgende Situation vor: die Eltern oder vielleicht auch nur noch ein Elternteil leben eher weit entfernt, die Gesundheit ist nicht mehr die beste und überhaupt weiß man ja nie, ob etwas passiert ist. Alternative 1: täglich oder mehrmals täglich anrufen. Alternative 2: Tryggel.

Ich denke, es gibt viele, die in dieser Situation sind. Die ständigen Anrufe sind auch nicht sooo toll, denn erstens muss man sie im Tagesablauf unterbringen und zum zweiten hat es auch einen Kontrollfaktor. Ich kenne von Freunden Berichte über genervt reagierende Eltern.

Aber wie soll es anders gehen?

Da kommt Tryggel mit einer genialen Idee. Denn so ziemlich jeder hat Strom in der Wohnung und Geräte, die nicht ständig laufen. Das kann die Kaffeemaschine sein, der Fernseher (ok, das könnte schwierig werden), Radio, Nachttischlampe usw usw usw.

Wenn man nun wüsste, dass ein Gerät benutzt wurde (sprich: aktiv an- und ausgeschaltet) – wäre man doch bestens informiert, dass alles im grünen Bereich ist. Eigentlich ganz einfach.

In der Realität geht es natürlich nicht ganz so einfach, man braucht Steckdosen, die Daten übertragen können. Die Daten müssen aus der Wohnung der Eltern heraus, ich habe mir sagen lassen, dass WLAN ab einem gewissen Alter nicht unbedingt verbreitet ist. Aus den Daten muss etwas verständliches gemacht werden. Und es muss zuverlässig funktionieren.

Tryggel bietet all das an und es ist wie bei jeder genialen Idee EINFACH:

  1. Tryggel-Paket ordern
  2. Die drei Plugs in Steckdosen und dann die gewohnten Geräte wie oben beschrieben wieder einstecken.
  3. Räumlich ungefähr in der Mitte zwischen den Plug-Ins das WLAN-Teil in eine Steckdose stecken.
  4. USB-Stick mit SIM-Karte für die Datenübertragung nicht vergessen.
  5. Fertig.

Man bekommt die erste SMS, dass alles funktionstüchtig ist. Und dann jeden Tag morgens, mittags und abends eine weitere SMS mit einem Hinweis, ob über die drei Steckdosen Aktivität stattgefunden hat oder nicht.

Ich finde das einfach gut. Außerdem war ich Tester in der ersten Phase und kann bestätigen: es funktioniert. Demnächst werde ich das bei meinen Eltern installieren (sicher ist sicher). Besonders gut gefällt mir, dass man ohne „Überwachung“ oder ständige Kontrolle einfach weiß, ob daheim alles den gewohnten Gang geht. Schlicht genial.

Wer mehr über Tryggel wissen möchte, kann auf hier schauen.

Zu den Preisen: momentan sind 20€ pro Monat geplant, aber ich denke, da kommt noch Bewegung rein – immer eine Frage der Kundenzahl. Grins.

Ein Kommentar

  • Guten morgen Irit,

    das schaue ich mir mal genauer an, scheint eine sehr gute Idee zu sein!

    Vielen Dank für den Tip!

    Mit besten Grüßen und ein schönes Wochenende

    Silvia

Deine Meinung?