Neue Puder: Clarins, Clinique, Laura Mercier

Über Puder schreibe ich relativ selten und das hat einen einfachen Grund: ich benutze seit ewigen Zeiten den Blot Powder von MAC in der Farbe medium. Apropos: Essence habe ich doch wieder aussortiert, das war mir zu mehlig im Gesicht. Und Nyx war dann auf Dauer auch nicht so dolle, fand ich irgendwie zu staubig und matt, die mattierende Wirkung hielt dann aber nicht allzu lange. Dann sind innerhalb kürzester Zeit drei Testkandidaten eingetroffen.

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Skin Illusion Poudre Libre von Clarins (in fünf Farben erhältlich, je 42 Euro) ist schon länger erhältlich, allerdings war die Dose im ersten Versuch nicht sehr gelungen. Nun gibt es eine neue Version und die ist deutlich besser. Drin stecken ein Puder aus Rosa Opal, der Licht auf spezielle Weise bricht und die Haut glatter, ebenmäßiger und strahlender aussehen lässt und ein Extrakt aus Rosa Alge mit Feuchtigkeit spendender Wirkung.

Die Puderdose finde ich wie gesagt sehr gelungen. Der Pinsel wird magnetisch am Deckel in der Aussparung befestigt (im Bild nur der Verschluss des Pinsels). Er ist sehr weich und nimmt nicht zu viel Produkt auf und gibt es vor allem auch gleichmäßig ab. Auch die richtige Dosierung ist simpel: Puderdose dreimal schütteln und schon findet man genau die richtige Menge vor.

Es ist eigentlich eine Foundation und man kann Skin Illusion auch so benutzen – eine Schicht auftragen und an Stellen, wo man etwas mehr Deckkraft haben möchte, nochmals drüber gehen. Viel besser finde ich ihn aber als Puder „mit Farbe“ über einem Tinted Moisturizer oder (meine Lieblingskombi) über dem getönten Sonnenschutz von Skin Ceuticals. Dann zaubert Skin Illusion tatsächlich und gibt einfach den letzten Schliff für den Teint. Die Haut wird leicht mattiert, es sieht nicht mehlig aus, dafür schön gleichmäßig und gesund.

Und wenn es dazu noch etwas Glow absolut ohne jeden Glitzer sein darf, empfehle ich anstatt Highlighter den neuen Candleglow Sheer Perfecting Powder von Laura Mercier (sechs Nuancen, je 38 Euro). Er wird beschrieben als „vielseitiger Setting und Finishing Puder, der für einen wachen und strahlenden Teint sorgt. Die leicht getönten Puderpigmente hinterlassen einen natürlichen Glow, wie bei Kerzenschein.Trägt man den Puder mit unterschiedlichen Pinseln auf, bekommt man ein einzigartiges, multidimensionales Finish und eine individuelle Deckkraft.“.

Auf dem Bild ist übrigens Farbton Nr. 2 zu sehen. Er wird auf der Haut etwas heller als in der Dose. Im ganzen Gesicht ist mir das deutlich zu viel, ich mag diesen Look nicht. Aber anstatt Highlighter ist er toll und sieht sehr natürlich und tageslichttauglich aus. Ich bin mir nicht sicher wie es funktioniert, aber der Puder erzeugt irgendwie einen wunderbaren Glow und da glänzt oder schimmert oder glitzert nichts. Erstaunlich. Natürlich ist es mir nicht gelungen, das mit der Kamera einzufangen.

Wichtig ist aber der richtige Pinsel, ich nehme einen kleinen Puderpinsel oder einen eher locker gebundenen Blushpinsel. Mit einem festen Pinsel kommt mehr Produkt auf die Haut und das war mir dann schon wieder zu „geschminkt“.

Tja, und dann gibt es doch tatsächlich ernste Konkurrenz für meinen geliebten Blot Powder von MAC – zumindest kann ich das nach zwei Wochen sagen, Langzeitergebnisse folgen. Clinique hat nämlich den Stay-Matte Universal Blotting Powder (31 Euro) herausgebracht. Und schreiben dazu:

  • „Ein unsichtbarer, ultraleichter, ölfreier Puder Für ein extra-natürliches, mattes Finish. Für jeden Hautton geeignet.“ – ja, stimmt tatsächlich. Ändert übrigens auch nicht die Farbe der Foundation
  • „Wie Samt und Seide. Zart, frisch, natürlich, ebenmäßig. Durch die optischen Diffuser werden Linien und Fältchen reduziert. Poren wirken babyfein, Farbunebenheiten werden kaschiert, Öl absorbiert, die Foundation fixiert.“ – ganz so groß ist die Zauberkraft nicht, aber meine T-Zone sieht verfeinert aus. UNd er hält tatsächlich sehr lange durch. Ich muss tagsüber nur 1-2x nachpudern, bei MAc ist es eher 3-4x.
  • „Ultrafein durch die spezielle „Slurry-Technik“. Die superdünnen, kugelförmigen Partikelchen des Puders werden leicht angefeuchtet gepresst und sind dadurch extrem weich, leicht und geschmeidig.“ – eine ungewöhnliche Konsistenz und unbedingt das beiliegende Schwämmchen benutzen, mit Pinsel oder normaler Puderquaste wird es merkwürdig.
  • „Er kann unter oder über der Foundation aufgetragen werden. Oder ganz allein. Ganz ohne Foundation. Der transparente Puder zaubert den natürlichsten Porzellanteint und passt sich dabei jedem Hautton an.“  – Der Trick mit Puder unter der Foundation geistert schon lange durchs Internet, ich finde das mit „normalem“ Puder nicht gut bzw. wird es dann bei mir wahlweise fleckig oder zu geschminkt. Mit dem hier funktioniert das – aber nach dem Puderauftrag ein bisschen warten, zwei Minuten oder so, bis sich der Puder richtig mit der Haut verbunden hat. Dann kann man auch flüssige Foundation problemlos auftragen. Vorteil: man braucht weniger und bekommt ein fast „weichgezeichnetes“ Ergebnis. Dann noch ein bisschen Candlelight Glow von Laura auf die Wangenknochen und es ist perfekt.

(Alle Produkte wurden zur Verfügung gestellt)

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