Fazit „Dauerhafte Haarentfernung“

Kürzlich fragte eine Leserin nach, was eigentlich aus dem lasergestützten Haarentfernungsprojekt geworden ist. Gemischte Ergebnisse.

Ich habe letztes Jahr den Versuch gestartet, lästige Haare dauerhaft entfernen zu lassen. Zum einen war ich tatsächlich beim Arzt (ich habe hier und hier darüber berichtet), zum anderen bekam ich einen Tria Enthaarungslaser zum Test (Berichte hier und hier).

Kurz gesagt hatte ich beim Arzt (zu saftigen Preisen):

  • vier Sitzungen für das Kinn
  • drei für die Achseln
  • zwei für die Bikinizone

Das Kinn war für ein halbes Jahr ganz wunderbar, da wuchs praktisch nichts mehr. Danach ging es leider wieder los. Ich vermute, dass es weniger am schlechten Gerät, sondern mehr an der Hormonlage liegt (wer weiß, was da ansonsten wachsen würde).

Die Achseln sind prima geworden, da wuchs nach den drei Behandlungen vielleicht noch ein Viertel der Haare und den restlichen habe ich mit dem Tria Laser den Garaus gemacht. Der funktioniert an dieser Stelle ganz gut.

Noch besser allerdings an den Beinen bis hin zur Bikinizone. Das war nach den zwei Arztterminen nämlich noch nicht so richtig toll, aber diese Haarwurzeln reagieren bei mir extrem gut auf den Tria Laser. Nun hätte ich theoretisch haarfreie Beine und überhaupt – wenn es nicht so viel Arbeit wäre. An einem Unterschenkel ist man schon mal eine halbe Stunde beschäftigt und im Sommer kann man natürlich auch nicht und so weiter. Mit anderen Worten: ich habe geschlunzt und diesen Winter sind die Haare aber wirklich alle fällig. Bestimmt.

Nur am Kinn, da tut der Tria nicht so richtig was, warum auch immer. Es sind deutlich weniger Haare als zwischendurch, aber man muss immer dran bleiben und ganz sind sie halt nie weg.

Mittlerweile habe ich auch bei einem Dermatologen gehört, woran es liegen könnte. Kurz zusammengefasst weiß nämlich keiner, warum die eine Haarwurzel auch Laser und Co überlebt und die andere nicht. Warum bei manchen diese oder jene Methode wahre Wunder vollbringt, während es bei anderen wächst wie zuvor.

Mein Fazit – das in diesem Fall aus dem genannten Grund wirklich persönlich ist: Beine werden mit Tria gut, Achseln mit etwas mehr Aufwand auch, Kinn besser, aber nicht toll.

Hier waren doch einige, die auch ihre Erfahrungen mit dem Thema gesammelt haben. Wie geht es euch denn damit? Und wo ist BITTE DAS WUNDERMITTEL GEGEN KINNHAARE??

3 Kommentare

  • Als Du mit dem Lasern angefangen hast, hatte ich -glaub ich- auch schon kommentiert, dass es bei mir am Kinn dauerhaft nix gebracht hat. Mir wurde allerdings von Anfang an gesagt, dass ich eben aufgrund der Hormone nicht damit rechnen kann, die Haare für alle Ewigkeit loszuwerden. Ich gehe dennoch ca. zwei bis dreimal im Jahr zum Lasern -vorzugsweise vorm Urlaub, so dass die Zupferei wenigstens während des Verreisens mal kein Thema ist.

    • bei mir war es dann leider genauso. Aber die Variante mit 2-3x im Jahr lasern lassen finde ich nicht blöd!

  • Also ich bin mit meinem „Blitzdings“ von Philips extrem zufrieden. Es hat ein größeres Fenster als der Trialaser, weshalb man an den Beinen zwar immernoch zu tun hat, aber lange keine halbe Stunde für einen Unterschenkel. Haare bleiben weg und nur, enn ich wirklich mal 2 Monate gar nicht rangehe, sprießt hier und da mal wieder was. Aber viel feiner als vorher. Ich benutze meinen Lumea gewöhnlich einmal im Monat und das klappt richtig gut! Ist auch kein Laser sondern eher IPL-System.
    LG
    Anja

Deine Meinung?