Pflege: Clinique Sculptwear Serum und Maske und der Massage Applikator

In der Pressemitteilung von Clinique bin ich über den hübschen Begriff „Tech Neck“ gestolpert. Vom ständigen Starren auf das Smartphone (nach unten!) gibt es schneller Falten am Hals. Daher schon mal mein Tipp vorab: Smartphone hochhalten = weniger Falten am Hals und Training für die Arme.

Clinique Sculptwear Serum und Sonic System

Clinique Sculptwear Massage Cream Mask

Clinique schreibt dazu:

Sie fühlen sich gut und wollen auch so aussehen. Nicht unbedingt sehr viel jünger, sondern einfach besser. So alt wie sie sich fühlen. Was dabei ein bisschen stört? Die Konturen, die weicher werden, um es nett auszudrücken. Schlaffer ist das präzisere Wort. Warum? Durch die Gesetze der Schwerkraft dehnen sich die Kollagenfasern aus. Die Haut- oberfläche wird größer als die Gesichtskontur. Dadurch kommt es zu schlaffen und hängenden Konturen. Wie Arme, Beine, Bauch und Po kann man auch das Gesicht trainieren. Die Haut, das Gewebe. Mit Pflegeprodukten und einem Massage Treatment Applicator.

Lift and Contour Serum for Face and Neck: Festigt, formt und definiert die Wangen konturiert die Kinnlinie, minimiert Linien und Fältchen. Ein Extrakt der Süßmandel festigt die Haut. Rote Algen glätten und minimieren Linien und Fältchen. Soyabohnen sind reich an LPA, einem hauteigenen natürlichen Lipid. LPA wirkt wie ein ultrafeines, extrem flexibles Filmchen, das sich auf die Haut legt. Extrakte von Coleus Barbatus und Muskateller Salbei strukturieren die Haut, formen sie und definieren die Konturen neu. Kaffee-Extrakt sorgt für mehr Energie. Braunalgen und Acetyl Hexapeptide-8 stimulieren die natürliche Kollagenproduktion. Glucosamin, Bambus- und Erbsen-Extrakte aktivieren die Hyaluron-, Kollagen- und Elastinproduktion.

Contouring Massage Cream Mask: Eine luxuriöse Creme-Maske, die die Haut mit viel Feuchtigkeit versorgt, festigt, strafft und konturiert. Squalan, Bestandteil des wertvollen Olivenöls und Jojoba-Öl konditionieren die Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Hyaluronsäure, Extrakte aus Gurke, Gerste und Sonnenblume halten die Haut prall, glatt und geschmeidig. Ein Extrakt der Süßmandel festigt und strafft. Ein Extrakt-Mix aus Bambus, Erbsen und Grünalge stimuliert die hauteigene Kollagen-, Elastin- und Hyaluronproduktion. Ein Molkeprotein, reich Aminosäuren, regt die Zellerneuerung an.

Das Serum im Pumpspender kostet 69 Euro (30ml) bzw. 99 Euro (50ml), die Maske 55 Euro (50ml).

Idealerweise massiert man die Maske mit dem Sonic System Massage Treatment Applicator ein. Das ist ein Extraaufsatz für die normale Reinigungsbürste von Clinique. Die Bürste kostet 119 Euro, der neue Massageaufsatz 25 Euro.

Ich musste erstmal schmunzeln, als ich den Text gelesen habe. Dank diverser Besuche von Ärzteinfoveranstaltungen bin ich mir sehr sicher, dass es noch ein paar mehr Ursachen für die absackenden Konturen gibt. Das Gesicht verliert schlicht an Volumen und auch alles unter der Haut ist der Schwerkraft ausgesetzt und zieht… Weswegen Filler diesen phantastischen Effekt haben – sie ersetzen, was das Alter weggenommen hat und zwar an der richtigen Stelle. Mit einer Pflege macht man an wegsackenden Konturen – nichts.

Dennoch sind das zwei gute Produkte.

Das Serum hat nämlich eine tolle Konsistenz, sehr seidig und leicht – und es macht keine Pickel. Ich hatte die letzten Monate sehr mit Reaktionen auf Pflegeprodukte zu kämpfen, dieses hier vertrage ich einwandfrei. Ich benutze es übrigens nicht einzeln, sondern mische mit Creme mit zwei Tropfen Arganöl und einem Pumphub des Serums, das geht auch prima. Untendrunter benutze ich nämlich das neue Paula-Serum (Link). Zur aktuellen Pflegeroutine und meinen Tipps in Sachen Layering etc nächste Woche mehr.

Nun macht die schöne Konsistenz allein das Serum nicht gut. Es enthält diverse Antioxidantien plus Peptide (die Alternative für Retinol-empfindliche) und es ist parfumfrei. Kurz gesagt für mich bisher das beste Anti-Aging Serum von Clinique, da stimmt für mich alles.

Die Maske mag ich fast noch lieber. Auch sie ist unparfümiert und enthält neben Antioxidantien auch wie oben zu lesen diverse Feuchtigkeitsspender für die Haut. Der Cremetopf ist in Sachen Antioxidantien suboptimal, aber ich mag ihn trotzdem. Es macht mir nämlich Spaß, in den schönen Cremetopf zu fassen, die Maske aufzutragen, ein wenig einzumassieren und noch ein Viertelstündchen zu entspannen. Und das Ergebnis ist einfach toll. Die Haut wird richtig schön prall und fühlt sich „wohlgenährt“ an – aber ohne Fettfilm. So sieht es auch aus, nämlich leicht rosig und glowig.

Kurz gesagt: ich kann beide nur wärmstens zum Kauf empfehlen!

Die Massage kann man natürlich einfach mit den Fingerspitzen machen, einfacher geht es mit dem neuen Massage Applikator (den kann man übrigens nicht nur für die Maske, sondern für alle Pflegeprodukte verwenden).

Clinique empfiehlt hier:

  1. Tragen Sie eine generöse Menge der Maske auf Gesicht und Hals auf. Augenpartie aussparen.
  2. Setzen Sie den Applikator am Kinn an und massieren Sie mit leichtem Druck von dort entlang des Kiefersknochens aufwärts zu den Ohren. Wiederholen Sie auf der anderen Seite.
  3. Setzen Sie den Applikator mit den Wellenlinien am Mundwinkel an und führen Sie ihn
    in kreisenden Bewegungen über die Wange Richtung Schläfe. Auf der anderen Seite wiederholen.
  4. Beginnen Sie rechts am Halsansatz und führen Sie den Applikator nach oben zum Kieferknochen. Links wiederholen. Die Mitte des Halses (wegen der Schilddrüse) aussparen.
  5. Setzen Sie in der Mitte der Stirn an und führen Sie den Applikator in kleinen Aufwärtswärtskreisen zu den Schläfen. Drücken Sie die Noppen leicht an die Schläfen und kreisen Sie dreimal nach aussen, ohne den Applikator von diesem Punkt zu bewegen.
  6. Setzen Sie den Applikator zwischen die Augenbrauen, an die Spannungslinie und massieren Sie leicht dreimal auf- und abwärts.

Das ist relativ schnell gemacht und ich mag solche Gadgets. Für jeden Tag ist es mir zu aufwändig, aber zum selbst verwöhnen einfach toll. Der Massageaufstaz setzt voraus, dass man eine Clinique Reinigungsbürste hat, ansonsten wird es schon sehr teuer.

Natürlich habe ich die Bürste gleich auch ausprobiert. Ich fand sie etwas gewöhnungsbedürftig.

Clinique Sonic System Massage Treatment Applicator

Man geht nämlich nicht einfach mit der Bürste übers Gesicht, sondern benutzt die weicheren weißen Borsten für empfindlichere Zonen, die grünen Borsten sind für die T-Zone und eine gründlichere Reinigung gedacht. Bei der Bürste rotiert auch nichts, sondern sie „vibriert“ (da lag de Massageaufsatz irgendwie auch nahe). Man führt sie ruhig übers Gesicht, im Wangenbereich in kreisenden Bewegungen, in der T-Zone auf und ab. Dabei bitte auf zwei Dinge achten: erstens die richtige Bürstenseite verwenden und zweitens keinen Druck ausüben.

Durch die Vibrationen arbeitet die Bürste auch ohne Schmirgelbewegungen. Beim ersten Mal (Anleitung mal wieder nicht gelesen) konnte ich ein ziemlich rotes Gesicht bewundern, danach habe ich es sehr viel sanfter angehen lassen und siehe da: meine Haut verträgt es. Nicht im Übermaß, aber ich benutze die Bürste jeden zweiten Abend und zwar die vorgesehenen 30 Sekunden. Robuste Naturen können die Bürste auch eine Minute einsetzen. Ich mag diese vibrierende Reinigung, sehr entspannend.

Insgesamt keine günstige Sache, aber gut. Ich empfehle auf jeden Fall vorher einen Test, ob man eine vibrierende Bürste mag oder doch lieber etwas rotierendes. Aber falls ja: der Massageaufsatz lohnt sich dann auch.

(Alle Produkte wurden zur Verfügung gestellt)

3 Kommentare

  • Klingt doch schon mal sehr interessant. Ich werde mir das Serum und die Maske mal genauer ansehen, irgendwie stehe ich im Moment auf Sachen von Clinique. Ob ich mir die Bürste auch kaufen werde? Ich glaube eher nicht. So wie ich mich kenne, bleibt so etwas bei mir nach kurzer Zeit ungenutzt und dafür ist mir dann zu teuer. Danke für’s Vorstellen. LG Britta

  • Ich habe die Philips VisaPure Bürste und benutze sie nach anfänglicher Begeisterung kaum noch, irgendwie wird man/ ich immer wieder faul…..

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