Fast genauso gut wie Fräulein Smilla, oder

das ist ein wunderbares Buch, der neue Thriller „Der Susan-Effekt“ von Peter Hoeg.

Ich habe die Bücher, die der Autor zwischendurch geschrieben hat, souverän ignoriert, aber dieses neue fiel mir in die Augen und erschien *simsalabim* flugs auf meinem ebook. Lesen konnte ich es dann im Urlaub, und was soll ich sagen? Es war in jeder Hinsicht superspannend.

Susan ist Experimentalphysikerin, hantiert gern mit dem Brecheisen und bäckt nachts um drei Croissants für ihre Familie. Und sie hat eine außergewöhnliche Gabe: Jeder, der mit ihr spricht, wird absolut aufrichtig. Jetzt soll sie einem hochrangigen Justizbeamten ein geheimes Protokoll beschaffen: Ein Gremium hochkarätiger Wissenschaftler erforscht die Gefahren der Zukunft. Doch plötzlich kommt ein Mitglied nach dem anderen auf grausame Weise um. Mit irrwitzigen Einfällen, technischem Know-How und ihrem einzigartigen Effekt kämpft Susan darum, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Susan hat noch einen Effekt: Frau liebt sie von der ersten Seite an – die Kombination aus Sensibilität und buchstäblicher Schlagkraft ist unfassbar faszinierend, jedenfalls für mich. Es wird auch in diesem Buch wieder mal so ganz nebenbei eine Menge Wissen vermittelt, ohne dass frau sich belehrt fühlt. Und das will schon was heißen, denn ich bin schwer allergisch gegen schwadronierende oder ausschweifende Bücher mit pädagogischem Impetus. Ein sogenannter Pageturner, dieser Begriff passt hier ausnahmsweise wirklich richtig gut.

Ich warne vor Suchtgefahr, es könnte sein, dass ihr nichts anderes mehr machen könnt, bis das Buch ausgelesen ist. Also vielleicht besser am Wochenende anfangen…

Ein Kommentar

  • Danke Janne, für diesen tollen Tipp 😉
    Frl. Smilla habe ich geliebt und Deine Inhaltsangabe hört sich so gut an,
    dass ich wohl nicht um dieses Buch herumkomme. Ich freue mich darauf 😉 (und Suchtgefahr ist doch klasse).
    LG
    Sonja

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