Dienstagssammlung 03.11.2015 – Pflege

Heute mit Schwerpunkt Gesichtspflege, habe so einiges gesammelt und ausprobiert. Und natürlich ein paar Links. 

Le Couvent des MInimes gehört zu L’Occitane und ich finde die Marke immer interessanter. Neu ist die Erweiterung des Serie „Baume d’Amour“, hier seht ihr die Mizellenlotion und die Gesichtscreme:

Le Couvent des Minimes Baume d'Amour

Die Sachen sind wie immer preislich attraktiv (Mizellenwasser 400 ml und Creme 50 ml je 16 Euro) und beide Produkte sind für eher trockene und sensible Haut geeignet. Die Creme war für meine Haut ein bisschen zu viel des Guten, aber meine kleine Tochter hat eher trockene Haut und sie ist begeistert. Sie mag den (sehr dezenten) Geruch und „dass sich die Haut so schön weich anfühlt“. Die Reinigung ist bei meinen Töchtern auch sehr beliebt, insbesondere abends.

Man merkt: ich hatte keine Chance zum Test… geht das jetzt auch los.

Ich nehme abends am liebsten die Kombi aus Reinigungsöl und Schaum/Gel. Neu in meinem Bad ist das Reinigungsöl von Caudalie (100 ml kosten um die 16 Euro):

Caudalie Reinigungsöl

Ich finde es perfekt: reinigt perfekt, schmiert nicht in den Augen, sparsam im Verbrauch (3 Pumphübe, aber das sind kleine) und lässt sich hervorragend aufemulgieren und abwaschen. Der Geruch ist sehr angenehm (ok, halt nicht Immortelle, aber wirklich gut). Kaufempfehlung!

Und dann habe ich noch ein kleines Trio:

Santaverda Xingu Serum Salaine Creme Avene Antirougeurs Maske

Die Maske von Avene gegen Rötungen (50 ml um die 20 Euro) ist, mir fällt kein besseres Wort ein, zielgerichtet. Drin steckt neben 55% Avène Thermalwasser und 29% Lipiden vor allem Ruscus-Extrakt (gefäßstärkend und stark abschwellend) und Sucralfat (hautregenerierend):

AVENE AQUA. CYCLOMETHICONE. GLYCERIN. PEG-4. PEG/PPG-18/18 DIMETHICONE. ALUMINUM SUCROSE OCTASULFATE. AQUA. DIMETHICONE CROSSPOLYMER. PHENOXYETHANOL. RUSCUS ACULEATUS ROOT EXTRACT. SODIUM CHLORIDE. TOCOPHERYL ACETATE

Das wirkt wohltuend bei akuten Rötungsanfällen, ist aber irgendwie auch ein bisschen spaßbefreit. Ich mag die Maske, wenn meine Haut herumzickt (Stichwort: die Heizperiode hat begonnen), aber eher nicht als Sonntagsmorgen-Verwöhnerchen – da bleibe ich doch bei Caudalie.

Das XINGU age perfect serum von Santaverde enthält antioxidative Wirkstoffe aus dem brasilianischen Regenwald und natürlich Aloe Vera – wie könnte es bei Santaverde anders sein:

Ein wirkstoffreiches Saftelixier aus Aloe Vera Blättern und Cashewfrüchten spendet intensiv Feuchtigkeit und wirkt nachweislich effektiv gegen freie Radikale. Hyaluron bindet die Feuchtigkeit und strafft. Schönheitsessenzen aus Cupuacu, Parakresse und Paranuss wirken Licht- und Sonnenschäden entgegen, aktivieren die Zellerneuerung und verringern das Erscheinungsbild von Linien und Fältchen.

Ich fand das interessant, fühlt sich auch sehr angenehm an auf der Haut, es gibt nur bei mir einen Nachteil: auf meiner Haut entwickelt sich ein etwas merkwürdiger Geruch. Ich fand ihn störend und nachdem meine Töchter meinten, ich würde seltsam riechen, habe ich das Serum weiterverschenkt. Schade, den ich fand den Effekt auf die Haut bei meinen drei Tagen Benutzung sehr schön.

Als letzten Neuankömmling in meinem Bad eine wirklich ungewöhnliche Creme von einer kleinen deutschen Firma: “Day & Night Moisturizing Cream” von Salaine natural revolution (50 ml kosten 85 Euro, u.a. bei Greenglam erhältlich). Drin steckt vor allem Hanföl:

Der hohe Anteil an wertvoller a-Linolensäure verleiht dem Hanföl stark regenerierende und zellerneuernde Eigenschaften mit dem Ziel, die Schutz- und Abwehrfunktionen der Haut zu unterstützen und synchron die Feuchtigkeitseinlagerung zu fördern. Gleichzeitig präsentiert der erhöhte Anteil an Alfa-Linolensäure eine entzündungshemmende Wirkung. Die Wirkstoffe des schwarzen Hafers binden die Feuchtigkeit in der Haut nachhaltig. Phospholipide stärken die Struktur der Hautbarriere. Der TEWL (transepidermale Wasserverlust) wird durch den Urhafer aufgrund der nachhaltigen Optimierung der Hautfeuchtigkeit gesenkt, bei gleichzeitiger Steigerung des Wasserbindevermögens.

Der Einsatz eines Extraktes der Alge Spirulina unterstützt die Hautbefeuchtung durch ein breites Spektrum an wertvollen Inhaltsstoffen. Durch bestimmte Phenole, Carotinoide, das Enzym Photolyase und sogenannten mycosporin-ähnlichen Aminosäuren (MAA) erhält die zu pflegende Haut einen zusätzlichen Schutz gegen UV-Strahlung. Einen weiteren wesentlichen Pflegefaktor stellen die Inhaltsstoffe Betain, Avocadoöl und zehnfach konzentriertes Aloe Vera in der Form der Hautbefeuchtung und zugleich der Hautberuhigung dar, wobei auch hier ein positiver Effekt, bezogen auf den transepidermalen Wasserverlust, erreicht wird.

Das mit dem Schutz gegen UV-Strahlung würde ich nicht zu wörtlich nehmen, auf jeden Fall tagsüber zusätzlich einen Sonnenschutz benutzen. Aber abgesehen davon: eine tolle Creme, ich mag sie am liebsten als Nachtcreme und am allerliebsten an Hals und Dekolleté, im Gesicht ist es mir etwas zu viel. Sie ist eher fest als flüssig und die Haut wird so richtig schön gepflegt und fühlt sich samtig an. Mein Spender ist mittlerweile mindestens halbleer und ich habe SEHR weiche Haut bekommen. Erstaunlicherweise sind auch meine ewigen Rötungen (die nach dem Urlaub auf Djerba mal wieder da waren) besser geworden – ich kann es nur so beschreiben: die Haut sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch so an.

Mein Ausprobier- und Kauftipp für Cremepuristen mit eher trockener Haut.

Und zuletzt noch ein paar Links für euch:

  • Das hier hat mich dann doch nachdenklich gemacht und ich stelle gerade mal wieder alles auf den Prüfstand. Bisher habe ich aber noch keinen Anlass zu großen Änderungen gefunden.
  • Bei der Zwillingsmutter musste ich lachen. Bei zwei Sachen habe ich mich auch erwischt, beim Rest war ich dann doch ziemlich straight.
  • Ich hätte gerne so eine Decke

Außerdem habe ich mich herumgeärgert. Ich dachte mir, ich buche mal rechtzeitig unseren Djerbaaufenthalt im Oktober 2016 (!). Ich weiß nicht, was die bei Aldiana machen, aber es ist unmöglich, einen Aufenthalt für 12-14 Tage zu buchen bzw. Flüge zu bekommen. Hm. So wird der Club nicht voll.

(Alle gezeigten Produkte wurden zur Verfügung gestellt)

15 Kommentare

  • Hallo Irit,

    diese Chunky-Decken sind einfach großartig. Bei DaWanda gibt es DIY-Kits mit Wolle für verschieden grosse Decken incl. Stricknadeln. Hab mir eins bestellt und freu mich schon aufs loslegen. Die sind ja ruckzuck fertig bei der Woll- und Nadelstärke.

    Liebe Grüße,
    Micha

  • TaraFairy

    Das Reinigungsöl von Caudalie und das Mizellenwasser von Le Couvent des Minimes klingen spannend, wobei mich letzteres von der Aufmachung her stark an Melissengeist erinnert.
    Vorerst bin ich aber in beiden Belangen noch versorgt, daher kommen beide erst mal auf meine Merkliste.
    Glg
    Jennifer

    • ich habe die ganze Zeit überlegt, woran mich das Design erinnert… und kam nicht drauf. Du hast Recht!!!

  • Habe von Le Couvent des Minimes regelmäßig den Lippenbalsam mit Minze und die Handcreme mit Honig. Ich liebe ja dieses medizinische Design – aber stimmt, erinnert an Melissengeist 🙂
    Den Artikel mit den Kids habe ich auch gelesen. Bin eigentlich eine ziemlich konsequente Mutter, aber um ein bisschen Pause zu haben, durften/dürfen die Kinder schon einiges mehr, als ich mir früher je vorstellen konnte (Stichwort: iPad im Restaurant *seufz*). Gut zu wissen, dass die Energie bei meiner Mutter beim Durchsetzen der Erziehungsregeln bei Kind Nr. 3 (mir) auch nicht mehr annähernd an Kind Nr. 1 (meine Schwester) herankam 🙂

  • Der Artikel von Martin Wehrle spricht mir aus der Seele. Alle müssen aufs Gymnasium gegangen sein, Abitur gemacht haben, ein super Studium hingelegt haben und eine bombige Karriere machen. Manchmal frage ich mich, ob Menschen, die all dies nicht geschafft haben, eine Lebensberechtigung haben.

  • ach, das würde ich nicht so negativ sehen, das war vor Jahren doch deutlich extremer. Mittlerweile gibt es die Generation Y und ich finde, es hat sich doch deutlich entspannt? Elternzeit für Väter (hat es vor zehn Jahren nicht gegeben) und in meiner Wahrnehmung ist die Generation um die 20 nicht sehr karriereversessen – weil sie die Nachteile sehen

  • Katharina

    Moin, der Wehrle-Artikel ist sehr spannend. Spontan habe ich erkannt, dass man über Selbstbestimmung ruhig öfter nachdenken sollte. Selbst wenn man sich für ein beschauliches Leben auf dem Lande und einen Job in einer Kleinstadt entschieden hat, sind die Erwartungen und Wünsche, die das Umfeld hat, immer präsent. Und die Erwartungen, die wir an unsere Kinder haben sollten wahrscheinlich auch auf den Prüfstand. Danke für den Denkanstoß 🙂

    • Ja, die Erwartungshaltung von aussen ist übergroß und für viele ein lebenslanges Trauma, besonders wenn es von den Eltern indoktriniert wurde. Momentan erlebe ich es meinem Umfeld, es schmettert viele Leben nieder. Zwar habe ich für mich persönlich meine Konsequenzen gezogen, aber nicht jeder hat die Möglichkeit dazu.
      Natürlich muss die Miete uswusf gezahlt werden können, aber müssen es für zwei Person immer 150 qm sein? Nur ich allein lebe mein Leben und bin dafür verantwortlich, nicht mein Nachbar, Kollegen oder Eltern!

  • Da habt ihr völlig recht – aber man kann sich als erwachsener Mensch ja von den Erwartungen der Eltern frei machen. Und eine eigene Entscheidung darüber treffen, wie man leben will oder wie eben nicht.

    Ich denke, jeder hat Erwartungen an seine Kinder – die Frage ist dann immer, wo es unrealistisch wird. Ich erwarte von meinen Töchtern, dass sie Abitur machen. Einfach, weil sie nicht blöd sind und das Scheitern schlicht Faulheit wäre. Der Rest – ist ihre Entscheidung.

    • Abi ist gut und wichtig, nur sollten die Kinder dann nicht auf die Waldorfschule, die ganz eigene Vorstellung über die Zulassung zur 13./12. haben. Das war eben mein Pech. Beim Haus nennt man das wohl Pfusch am Bau. Andere Schule oder Studium hätte ich einklagen müssen, die Erwartungshaltung blieb natürlich. Mit 17 war ich leider noch nicht soweit alles abzuschütteln, manches dauert eben.
      Was soll’s, wer weiß wozu es gut war.

      • keine Bange, ich war auf einem humanistischen Gymnasium und Waldorfschulen liegen mir sehr fern – ich glaube eher an Leistung

  • Dann ist ja gut.
    Und wenn sie Gärtner oder Friseur werden möchten, steht ein Abi ja auch nicht im Weg 😊

  • genau, finde ich auch. Die optimale Grundlage für was auch immer man machen möchte im Leben

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