15 für 15 – Stand Ende Oktober

Ihr erinnert Euch an meine „15 für 15“ (Link)? Wie immer am letzten Werktag des Monats das Update. Wer sich über das Beitragsbild wundert – so stelle ich mir Glücklichsein vor.

Die Liste mit den Anmerkungen findet ihr weiter unten. Kommen wir zur Statistik:

Gelesene Bücher (Ziel 50 in 2015):

  1. Donna Leon – Das Mädchen seiner Träume (Brunetti Nr. 17) – das ist mein Joker, falls ich nur 49 schaffe, den habe ich nämlich pünktlich am Silvesterabend ausgelesen
  2. Tom Hillenbrand – Teufelsfrucht (Xavier Kieffer 1): ganz wunderbar, ich werde mir noch Band 2, 3 und 4 kaufen. Ein toller Koch, süffig geschrieben, man möchte gleich zum Essen nach Luxemburg fahren. Und der erste Fall hat mir gut gefallen. Ich mag Krimis, die nicht so blutrünstig sind, sondern eher Lokalkolorit und „normale“ Leute.
  3. The Beauty Aisle Insider (Link): ein Quell des Wissens in Sachen Beauty (englisch). Es gibt übrigens auch einen Blog der Autoren, den ich auch prima finde (Link)
  4. Phillipe Georget – Dreimal schwarzer Kater. ein Südfrankreichkrimi, aber diesmal aus dem Roussillon. Diesmal ein Krimi mit einem eher ungewöhnlichen Hauptdarsteller, neben den Mordfällen kämpft er mit erwachsen werdenden Kindern und einigen Problemen mit seiner Frau. War nicht schlecht, aber nicht 100% mein Ding.
  5. John Scalzi – Agent der Sterne. Ich liebe John Scalzi. Das war das letzte Buch von ihm, das ich noch nicht gelesen hatte. Leider. Ich warte auf Futter. Hier der Link zum Review.
  6. Hans Rath – Man tut was man kann.
  7. Hans Rath – Da muss man durch. Band 3 folgt in Kürze. Das ist so richtig nette locker-flockige Wochenendlektüre, sozusagen das Pendant zu den allseits prosperierenden „Frauenromanen“. Kanne Ingwertee kochen, aufs Sofa kuscheln und Spaß haben.
  8. Ildiko von Kürthy „Schwerelos“ – wie alle Bücher von ihr die ideale Gute-Laune-Wochenendlektüre
  9. It‘ OK to have lead in your lipstick (Link) – das zweite Buch der Macher von The Beauty Brains und ich finde es ausgesprochen informativ. Wer gerne Reviews von Paula liest, sollte sich das auch unbedingt durchlesen.
  10. Henriette Hell: Achtung, ich Komme! (Link) – Review kommt, ich habe mich köstlich amüsiert
  11. Annegrit Arens: Die Maybachs (s. Review)
  12. Ellen Berg – Ich will es doch auch. Eine herrliche Lektüre für einen faulen Sommernachmittag auf dem Balkon oder im Garten.
  13. Rolf Dobelli – Die Kunst des klaren Denkes. 52 Denkfehler. Als Statistiker kennt man einige davon, aber ein paar hatten wirklich den Aha-Effekt. Easy going zu lesen und sehr informativ!
  14. Tom Hillenbrand – Rotes Gold. Xavier Kieffer zweiter Teil und fast noch besser als der erste. Unbedingte Empfehlung für alle, die gerne essen und Krimis mögen.
  15. Tom Hillenbrand – Letzte Ernte. Der dritte Teil, ich konnte einfach nicht widerstehen. Genauso gut wie Teil 1 und 2 und den vierten Band habe ich gleich mal bestellt.
  16. Nicola Förg – Schussfahrt. Mal wieder ein Bayernkrimi, um genau zu sein aus dem Allgäu. Hat mir gut gefallen, die finden sich zu recht auf den Bestsellerlisten und ich werde mir noch mehr davon kaufen.
  17. Rita Falk – Zwetschgen-Datschi-Komplott. Gewohnt gut. Wer noch nicht hat – unbedingt ALLE lesen. IN der richtigen Reihenfolge. Lieblingskrimis!
  18. Marie-Theres Stremnitzer – Angezogen wäre das nicht passiert. Ich habe laut gelacht, die Schilderungen des Online-Dating-Betriebs in Wien in Verbindung mit einer leicht durchgeknallten Familie sind einfach köstlich. JAnne hatte das BUch schon empfohlen und ich schließe mich an.
  19. Jean-Claude Ellena – Parfum. Umfassende Informationen über die Parfumindustrie und Geschichte von einem meiner zwei Lieblings-„Nasen“ (die andere ist Christopher Sheldrake, der macht Lutens). Ellena war Chefparfumeur von Hermès (oder ist esnoch? auf jeden Fall gibt es da eine Nachfolgerin) und ich liebe seine Düfte.
  20. Ildiko von Kürthy – Höhenrausch. Wie immer genau richtig für ein paar amüsante Stunden.
  21. Caitlin Moran – How to be a woman. Keine Panik, gibt es mittlerweile auch in deutsch und ich werde zwei weitere Exemplare kaufen und meinen Töchtern zum 15.ten Geburtstag schenken und für euch noch einen Review schreiben.
  22. Francesca Segal: Die Arglosen. Ich war begeistert, ein Einblick in eine völlig andere Gesellschaft direkt bei uns. Dazu schreibe ich noch einen Review. Sie ist übrigens die Tochter von Eric Segal (Love Story…).
  23. Andrea Maria Schenkel – Tannöd. Zugegebenermaßen war ich da 9 Jahre zu spät dran, was aber an der Qualität des Buches nichts macht. Wer es noch nicht gelesen hat, sollte es tun. Geht etwas merkwürdig los und entwickelt Sogwirkung. Zu Recht ein Bestseller.
  24. Rita Falk – Hannes. Review habe ich schon geschrieben.
  25. Ellen Berg – Den lass ich gleich an. Wie alle Bücher von Ellen Berg nett und süffig zu lesen, Sommerabend oder Herbstnachmittaglektüre. Es ist immer ein wenig vorhersagbar, aber einfach gut und entspannend. Sozusagen „Frauenroman“ in der besseren Variante.
  26. Emily Bold – Auf der Suche nach Mr. Grey. Tja, Amazons Kindle Unlimited ausprobiert und ich dachte, das Buch wäre amüsant. Kindle Unlimited gekündigt, die Auswahl ist mehr als bescheiden. Und ich kann nciht empfehlen, für das Buch Geld auszugeben. Außer man mag auch Vorabendserien auf RTL.
  27. Sophie Kinsella – Prada, Pumps und Babypuder. Von eienr Freundin ausgeliehen, mir ist schleierhaft, wie so etwas ein Bestseller werden kann. Ich konnte es nicht zu Ende lesen, weil es so dermaßen flach war, wie es flacher nicht mehr ging. Weder so witzig wie von Kürthy oder Kerstin Gier und wie man richtig einkauft, kann man sich besser bei Sex and the City anschauen.
  28. Günther H. Heepen – Hormone natürlich regulieren. Bekam ich zusammen mit einer neuen Pflegeserie geschickt. Ich bin zwiespältig. Einerseits denke ich, dass man ein Auge auf seinen Hormonhaushalt halten sollte, insbesondere wenn es auf die Wechseljahre zugeht. Das ist allerdings keine Krankheit, sondern ein normales Übergangsstadium wie die Pubertät. Danach wird es besser. Andererseits halte ich Hormone nicht für das Allheilmittel und diese Argumentation mit bioidentischen Hormonen (statt synthetischer, wobei ich nach Lektüre den Unterschied immer noch nicht kenne) halte ich auch für eher fragwürdig. Ich muss zugeben, dass ich kein Freund von diesen Selbstheil/Selbstdiagnosebüchern bin.
  29. Ildiko von Kürthy – Sternenschanze. Wunderbar, einfach nur wunderbar. Das sind „Frauenromane“, die schlau und gut sind, ein bisschen fühle ich mich immer ertappt bei meinen eigenen weiblichen Angewohnheiten. Und einen Erdal würde ich SEHR gerne kennen.
  30. Leanne Shapton – Bahnen ziehen. Ein Buch nicht nur für Schwimmer. Janne hat es hier besprochen und es mir geschenkt. Ich habe es damals nicht zu Ende gelesen, ich weiß nicht mehr, warum, aber manchmal kann ihc mich nciht auf Bücher einlassen. Nun habe ich wieder angefangen zu schwimmen und ich habe es verschlungen. Diese ganz eigene Welt… schöne Erinnerungen. Wobei ichnatürlich nicht so schnell und gut geschwommen bin wie die Autorin…
  31. Elizabeth McNeill – 9 Wochen und drei Tage. Ein Re-Read. Mittlerweile ist es wieder aufgelegt (Link). Ich habe es mir in den 80ern gekauft, natürlich nach dem umwerfenden Film mit Mickey Rourke und Kim Basinger, den ich gefühlte 30x gesehen habe. Ich mochte die Filmästhetik (und das Tapedeck von Nakamichi, ein unerfüllter Traum, der sich mittlerweile überholt hat), die Kleider von Basinger und überhaupt fand ich das mit Anfang 20 sehr spannend. Von dem Buch war ich damals irgendwie enttäuscht (bitte mehr New York Lifestyle), entsetzt (ok, das hatte mit dem Filmsex nicht so richtig viel zu tun) und auch fasziniert. Meiner Meinung nach die bessere Alternative zu den unsäglichen „50 Shades of Grey“. Und drauf kam ich natürlich, weil auf meinem Hotelfernseher beim Einschalten immer Filmwerbung läuft…
  32. Shari Shattuck: Tage wie Salz und Zucker. Unbedingt lesen – es ist phantastisch! Janne hatte schon einen Review geschrieben.
  33. Anette Göttlicher: Wer ist eigentlich Paul? Der Tipp kam von Susi (Link) und trotz des miesen Septemberwetters war es tatsächlich ein bisschen am Strand sitzen und zweitens Flashback in Studentenzeiten. Nett und locker-flockig.
  34. Tom Hillenbrand: Tödliche Oliver (Xavier Kieffer Teil 4). Ich konnte nicht widerstehen, diese Krimis sind einfach zu schön. Ich hoffe auf Teil 5, leider ist noch nichts angekündigt.
  35. Jennifer Baumgartner: You are what you wear (gibt es mittlerweile auch deutsch). Ein interessantes Buch, wer die üblichen oder ganz neue Tipps für Figurprobleme aller Art oder Kleiderschrankorganisation erwartet, liegt falsch. Das Buch bietet eher Hilfe für den Kopf und nicht dass, was man auf dem Kopf trägt. Hier geht es um das Erkennen der eigenen Lebenssituation und wie die eigene Kleidung dies spiegelt. Ich fand es sehr interessant und an der einen oder anderen Stelle möchte ich mich noch weiterentwickeln.
  36. Chris Niles: Tote fürchten keine Geister. Das war sozusagen ein Altbestand aus meinem Krimiregal. Ich habe früher gerne Remittenden gekauft und dann immer stapelweise eingepackt. Das habe ich beim Aufräumen meiner Bücher vor einiger Zeit gefunden. Eigentlich ein gutes Buch, witzig geschrieben, spannende Story, aber man merkt einfach, dass es von 1999 ist. Ich habe gemerkt, dass Krimis (außer den historischen natürlich) ein schnelllebiges Gut sind – irgendwann sind sie einfach dated. Ab zum Altpapier.
  37. Hans Rath: Was will man mehr. Teil 3 zu Nr. 6 und 7 weiter oben. Ich fand es ehrlich gesagt nicht mehr ganz sooo amüsant wie die ersten beiden, aber genau die richtige locker-flockige Entspannungslektüre.
  38. Mary Kay Andrews: Sommer im Herzen. Ich weiß nicht mehr, woher ich den Tipp zu diesem Buch hatte (Brigitte kann es nicht gewesen sein) – aber ich kann nur sagen: Finger weg. Wenn hintendrauf schon eine Empfehlung der TV Movie steht,ist das ein eindeutiges Warnsignal. Nach 50 Seiten entsorgt.
  39. Anne Holt: Der norwegische Gast. Dieses Buch war 2008 ein Bestseller und was soll ich sagen: zu Recht. Ein Krimi der zeitlosen Sorte – die Protagonisten sitzen abgeschnitten von der Welt irgendwo in Norwegen in einem Schneesturm fest. Und los geht ein Kammerspiel vom Feinsten. Lesen! Unbedingt!
  40. Steffen Möller: Viva Polonia. Steffen Möller ist Deutscher, Kabarettist und lebt in Polen. Es hatte ihn mehr zufällig dorthin verschlagen, aber in Polen ist er mittlerweile ein Star mit eigener Fernsehserie. Seine Beobachtungen über „den Polen an sich“ sind amüsant zu lesen – aber auch ein ganz kleines bisschen zu lang. 220 statt der 360 Seiten hätten es auch getan.
  41. David Weber: Begegnung auf Sphinx. Längere Geschichte. David Weber ist ein SF-Autor und er schreibt im Bereich Space Opera bis Military SF. Mit anderen Worten: wir sind auf weit entfernten Welten unterwegs oder irgendwo dazwischen und es knallt recht oft. In Deutschland ist er sehr erfolgreich mit seiner Serie rund um Honor Harrington. Ich mag sie auch (wer mich aus dem Beautyboard engt, weiß nun auch, woher mein Neckname Honor dort kommt…). Das war dann nur irgendwann etwas verwässert, bei Band 18 oder so bin ich ausgestiegen, mittlerweile sind es 31. Aber nun gibt es eine neue Serie, die deutlich weniger militärlastig ist und in der es um eine Besonderheit in den Büchern geht. Die sog. Baumkatzen, intelligente sechsbeinige mittelgroße Katzenartige, die in den Büchern auch eine große Rolle gespielt haben. Ich mag das Buch und bin gespannt, ob es noch mehr davon geben wird. Kann man übrigens auch als „Single“ lesen, da es unabhängig von der Serie ist.
  42. Mia March: Der Sommer der Frauen. Wunderbare Geschichte, so stelle ich mir einen guten Roman vor. Ich glaube, das war ein Bestseller diesen Sommer und was soll ich sagen: zu Recht! Eine wunderbare Geschichte, gut geschrieben – und bitte Taschentücher bereitlegen. Im Herbst auch prima in Kombination mit einer großen Kanne frischem Ingwertee.

Das macht dann noch 8 Bücher für 9 Wochen. Das sollte zu schaffen sein.

Neu ausprobierte Rezepte (Ziel 20 in 2015): 

  1. Spaghetti Carbonara: lacht nicht, habe ich wirklich noch nie selbst gekocht, hat super geschmeckt, gibt es öfter
  2. Rinder-Curry in Kokosssauce mit grünen Bohnen (Link)
  3. Nudeln und Garnelen mit Erdnussbuttersauce (Link) – superlecker!
  4. Flammkuchen mit Brie und Preiselbeeren (Link) – einfach, schnell und lecker. Und im Zweifel gibt es alle Zutaten bei Aldi (Nord).
  5. Neues Sandwich (von einem Berliner Café-Besuch geklaut): Baguette mit gesalzener Butter, Manchego, roter Beete (ich habe zum ersten Mal in meinem Leben rote Beete gekauft!) und Merrettich. Köstlich.
  6. Auch in Berlin geklaut: Pizzarolle mit Blattspinat und Feta. Einfach frischen Pizzateig aufs Backblech legen, 2/3 davon mit Spinat (frisch oder aufgetaut) belegen und reichlich Feta drüberbröseln, zusammenrollen, in Scheiben schneiden und ganz normal wie Pizza im Ofen backen. Sehr schnell und sehr lecker.
  7. Noch eine Curry-Variante: mit Steakfleisch, Gemüseziweblen und rotem Thai-Curry. Ich fand es genial, die Kinder nicht ganz so
  8. Gnocchi-Broccoli-Auflauf mit Gorgonzola und Pinienkernen: noch ein einfaches Rezept. Fertige Gocchi in eine Auflaufform, aufgetauten (oder frischen) Broccoli dazu, 3 Eier+300ml Milch mit Sal, Pfeffer, Muskatnuss verrühren und drüberkippen, eine Packung milder Gorgonzola (125 g) n Bröckchen obendrauf und dann noch eine kleine Tüte Pinienkerne. 40 Minuten bei 180 Grad Umluft. Köstlich.
  9. Indisches Huhn in Tomatencreme: ein Lecker-Rezept (Link)
  10. Spargel mit selbstgemachtem Rucolapesto und gerösteten Pinienkernen – einfach schnell und extrem lecker!
  11. Rharbarber Crumble mit Pistazieneis – mein allererstes selbstgemachtes Crumble!
  12. Kartoffelschnitzelchen mit warmen Steaksalat: KÖSTLICH (Link)
  13. Nudelsalatvariante, die die Kinder auch mögen: Huhn in kleinen Stückchen braten, salzen, pfeffern und mit ein bisschen Baslsamico weiter braten, dazu frische Tomaten, Rucola, Basislikum, gekochte Nudeln, nach Bedarf noch Feta drüberbröseln und natürlich Olivenöl und noch mehr Balsamico. Nicht gerade innovativ, aber lecker.
  14. Pfirsich Crumble: ich hatte noch diese flachen Pfirsiche, ein letzter Gruß des Sommers. Geht ganz einfach: Pfirsiche waschen, halbieren, Kern raus, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Auflaufform. Dann aus 1 Eigelb, 100g Mehl, 50 g Zucker und 50g Butter plus Vanillezucker Streusel kneten und drüber geben. Für 35-40 Minuten in den Backofen (Umluft 175 Grad) – und fertig ist die Köstlichkeit. Schmeckt prima ofenwarm mit Sahne
  15. Thaicurry-Variation mit Steak und grünen Bohnen: Grüne Bohnen (ich bin faul und nehme Iglo) in ein paar Minuten gar kochen, aber nicht zu weich. Zeitgleich Steak (knappes Pfund) klein schneiden, brutzelig anbraten, aus der Pfanne nehmen. Zwiebeln und Knoblauch im Bratenfett anbräunen, rote Thaicurrypaste dazu, alles ein, zwei Minuten anbraten, dann Kokosmilch und Sahne nach Geschmack dazu, mit Ingwer würzen und Fleisch und Bohnen reingeben. Schmeckt köstlich.
  16. Ein misslungener Versuch: ich wollte selbst Würzmandeln machen. Die haben überhaupt nicht geschmeckt, ich suche jetzt ein anderes Rezept.
  17. Armenische Spaghetti mit Sojageschnetzeltem: meine große Tochter hat beschlossen, kein Fleisch mehr zu essen. Also haben wir das mal ausprobiert. Schmeckt gut. Die armenischen Spaghetti gehen so: Spaghetti kochen, Hackfleisch krümelig anbraten, mit viel Tomatenmark vermischen, mit Zitronensaft und Chili würzen und dann mit den Spaghetti vermischen und im Topf unten braun werden lassen (das gibt eine Kruste, die kann man zwar nicht essen, gibt dem Rest aber den richtigen Geschmack). Eins unserer Lieblingsrezepte.

Und ansonsten:

Gefühlt bin ich andauernd krank. Die letzte Bronchitis hat sich drei Wochen gehalten, auch im Urlaub. Das war blöd, weil ich keinen Sport machen konnte. Dann war ich wirklich mal anderthalb Wochen gesund und jetzt schon wieder der nächste Mist. Ich fange jetzt mit der Regulatkur an, mal sehen.

Die Wohnung wird immer besser. Es ist alles in einem warmen Hellgrau gestrichen, in drei Zimmern gibt es eine Wand in anthrazit, u.a. im Schlafzimmer hinter meinem weißen Bett.  Es gefällt mir ausgesprochen gut! Natürlich fehlen immer noch ein paar Sachen, ich möchte mir noch einen schönen Sessel für den Erker kaufen, träume von (echtem) Stuck im Wohn- und Eßzimmer und die neue Badarmatur ist immer noch nicht dran. Aber ich habe am Wochenende nicht das Gefühl, ich müsste am Stück arbeiten.

Schwimmen läuft prima. Freibad im Winter ist eine spannende Sache, aber wirklich toll. Ich kann den Münchnern nur empfehlen, mal am Abend das Dantebad aufzusuchen – es ist toll! Bademantel und Schwimmschlappen nicht vergessen, sonst wird es kalt.

Dantebad München

Und das hier war die Liste:

  1. Meinen Töchtern die neue Familiensituation möglichst angenehm gestalten. Seit Anfang März leben wir die neue Situation und ich war sehr überrascht, wie gut das funktioniert. Die täglichen Kleinigkeiten sind mittlerweile gut organisiert. Wir sind recht flexibel und tauschen auch mal Tage, wenn es beruflich nichts anders geht. Das geht richtig gut, wir sind alle zufrieden.
  2. Wohnung renovieren und es mir bzw. uns so richtig schön machen. Und außerdem der Versuchung widerstehen, sofort ein paar Sachen zu kaufen (ok, neues Bett und neue Schlafzimmerlampe habe ich gekauft, aber sonst wirklich nichts!). Erstmal alles fertig machen, vorhandene Dinge hinstellen und dann mal weitersehen. Die Wohnung ist soweit fertig eingerichtet, Rest s.o.
  3. Zwei Katzen anschaffen. Nach den Sommerferien ist es soweit und ich glaube, ich habe zwei niedliche Tiger gefunden! Die suchen wir derzeit und die beiden sollen im November einziehen. 
  4. 100 Trainingseinheiten bei Charlina von Vitalform machen. Das sind zwei pro Woche (also mein normales Pensum), ich muss halt die Urlaubszeiten kompensieren. Ein wesentlich Ziel: mind. einen Klimmzug schaffen, vorsichtshalber haben wir schon mal mit dem „Spezialtraining“ angefangen. Das wird nichts werden mit den 100 Trainingseinheiten. Ich schaffe es zeitlich einfach nicht, Feiertage, unvorhergesehene Dienstreisen usw. zu kompensieren. Aber dafür habe ich zu Hause jetzt Trainingsgerät. Ich muss es nur noch benutzen, dann wird das auch noch mit dem Klimmzug. Außerdem: schwimmen!
  5. Shuffles üben (insbesondere mit links) und ich will das in einem bestimmten Tempo können. Video in Vorbereitung 🙂 
  6. Einen Monat lang jeden Tag ein bisschen Französisch lernen und einen Tag in Paris verbringen. Oder wahlweise einen Trip durch Südfrankreich machen. Das hat nicht so ganz geklappt, aber immerhin war ich in Paris. Eigentlich wollte ich Französisch lernen streichen, aber ich mag die Sprache und ärgere mich immer wieder aufs Neue, mit ein paar Brocken rum zu stottern. Da muss ein neuer Plan her. Neuer Plan: ich fahre im März oder April eine Woche nach Nizza und mache einen Intensivkurs inkl.Aufenthalt in einer Gastfamilie. Ich denke, nach der Woche kann ich mich zumindest ganz gut über Alltägliches unterhalten.
  7. Mehr Bücher lesen (Ziel: 50) und weniger im Internet surfen. S. Liste. Das klappt.
  8. Mind. drei neue Rezepte pro Monat ausprobieren. Hm, das klappt eher nicht. Aber wenn ich 15 oder 20 neue Rezepte schaffe, finde ich das auch schon gut.
  9. Mein Track Record tatsächlich mal machen (dazu schreibe ich noch etwas). Ach ja, das geht 2016 auch noch. . Es gibt aber ein neues Ziel: mehr Filme schauen. Ich habe eine längere Liste und stöbere jetzt immer mal durch Amazon Prime und schaue mir beim Stricken gerne all die Filme an, die ich in den letzten Jahren verpasst habe.
  10. Ende des Jahres in Hosen Gr. 40 passen (Gewicht egal). Zu meiner schlanken Jeans (Jahrgang 89! das einzige Kleidungsstück, das ich noch aus dieser Zeit habe) fehlt noch eine Größe. Es waren es im letzten Halbjahr 17 kg. Mittlerweile 20 kg und 42 passt recht locker. Ansonsten finde ich mich mittlerweile auch ganz gut, die schlanke Jeans ist weiter Ziel für dieses Jahr. Und mehr Armtraining machen. Hm, das mit 40 wird wohl nichts mehr, aber macht nichts. Ich fühle mich gut und das kann ich ja immer noch irgendwann angehen.
  11. Mind. fünf Wochenenden liebe Freunde und Bekannte in anderen Städten besuchen und mind. fünfmal liebe Freunde und Bekannte auf ein Wochenende zu mir einladen. Das funktioniert einfach zeitlich nicht, aber nächstes Wochenende feiere ich mit meinen Freundinnen meinen Geburtstag nach (fiel aus aufgrund der Hitzewelle…) und generell bin ich deutlich mehr unterwegs als noch vor einem halben Jahr. Ich war bei Janne, bei Britta und mal sehen, was ich dieses Jahr noch mache. Update: ich war in Mainz auf einem Bloggerevent, im November geht es noch nach Hamburg und gefühlt bin ich in diesem Jahr mehr unterwegs als die drei letzten Jahre zusammen. Gefällt mir.
  12. Alle meine Pläne in mein persönliches Happiness-Projekt reinpacken – sozusagen Happiness 2.0. Gefühlt klappt das prima. 
  13. Mir nicht dauernd selbst Stress machen und ab und an mal das Pflichtbewusstsein ein wenig zurückfahren. Schwierig, schwierig. Aber mir gelingt es tatsächlich an der einen oder anderen Stelle, mal etwas entspannter zu sein und fünf gerade sein zu lassen. Außerdem müssen meine Kinder jetzt selbst aufräumen.
  14. Den Blog in vernünftigem Maß kommerzialisieren. Läuft. Ich habe mir übrigens von meinem ersten mit dem Blog verdienten Geld etwas ganz Besonderes gekauft, an das ich mich mein ganzes Leben erinnern werde – meine ersten Louboutins.
  15. Allen zum Geburtstag gratulieren. Läuft

7 Kommentare

  • Deine Updates hierzu lese ich total gerne!
    Meine gerade 14 Jahre alt gewordene Tochter ist nun schon seit genau einem Jahr Vegetarierin, deshalb habe ich in den letzten Monaten auch viel mit Fleischersatz wie Soja, Tofu und Milch experimentiert. Fleischlose Gerichte gab es vorher schon häufig und wurden auch von allen Familienmitgliedern gegessen, da mein Sohn aber das genaue Gegenteil,um nicht zu sagen ein Fleischjunkie, ist, versuche ich bei selteneren Gerichten wie Gulasch, Chili, Bolognese etc oder auch Schnitzel beide Varianten parallel zuzubereiten. Ich habe allerdings auch schon immer gerne gekocht.
    Ich finde es toll, dass Du Dir notiert welche Bücher Du liest. Ich lese sehr viel, vergesse aber immer die Titel und kann das im Nachhinein gar nicht mehr nachvollziehen. Muss ich mir auch mal vornehmen.
    Viele Grüße,
    Morris

  • Hallo Irit, diese Kolumne verfolge ich auch sehr gern. Ich habe mir auch immer mal vorgenommen, so eine Art Timetable zu führen, aber ich bin einfach nicht konsequent genug für die Einträge. Meine Freundin macht das sehr akribisch und wir beide quasseln dann gern über die Vergangenheit der letzten 20 Jahre. Eine tolle Sache, aber ich glaube, ich lausche und lese lieber bei Euch mit.

    Freue mich auf die nächsten 15 für 15

    Viele Grüße Mary

    • ich überlege immer noch, ob ich mir das Zehn-Jahres-Buch von Manufactum kaufe. Um genau zu sein, überlege ich das schon seit zehn Jahren… wäre ja mal ein neues Ziel für 2016!

      • Ich bereue gerade, die letzten Jahte nicht mehr Tagebuch geführt zu haben😞. So ein 10Jahresbuch wäre gut…vllt kauf ich eines für 2016

  • Wenn Du kochen nach Kochbuch magst, kann ich Dir das Greenbox von Tim Mälzer nur wärmstens ans Herz legen. Tolle vegetarische Rezepte, und in der Regel ziemlich einfach (und lecker!) Auch mein nicht-vegetarischer Mann mag die Gerichte. Ich liebe das Kochbuch und habe es schon ein paar mal verschenkt.

  • Ok…muss unbedingt das ein oder andere Buch der Liste lesen…und die armenischen Spaghetti ausprobieren 😀

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