Biotherm Liquid Glow

Mit meiner trockenen Haut mag ich Öle grundsätzlich schon mal gerne und ich vertrage die Meisten auch sehr gut, so dass ich rein nach persönlichen Präferenzen aus den vollen schöpfen kann.  Und so habe ich mich natürlich gerne für den Test von Biotherm Liquid Skin Glow in’s Rennen geworfen.

Biotherm Liquid Glow

Es ist ein sehr vielseitig einsetzbares Öl (was natürlich die Meisten sind), was aber in diesem Fall auch 0so beworben wird, mit den entsprechenden, nützlichen Tipps zur Anwendung (falls mal Jemand nicht selbst experimentierfreudig ist):

Strahlen Sie, wie Sie es mögen:

  • AUSSTRAHLUNG AUFFRISCHEN Tupfen Sie 2 Tropfen Liquid Glow sanft auf die gewünschten Hautpartien auf.
  • DETOX ÜBER NACHT Tragen Sie 3 Tropfen über Nacht auf für einen intensiven Detox-Effekt.
  • IM MIX Mixen Sie einen Tropfen LIQUID GLOW auf dem Handrücken mit Ihrer Gesichtspflege für zusätzlichen Schutz vor freien Radikalen.
  • AUSSTRAHLUNGSMASKE 4 Tropfen – angewendet wie eine Maske sorgen für ultimative Ausstrahlungskraft. 10 Minuten einwirken lassen. Den Überschuss mit einem Kosmetiktuch entfernen.

Liquid Glow enthält u.a. hochantioxidatives Algenextrakt (Astaxanthin) und eine Auswahl natürlicher und essentieller Öle sowie essentielle Fettsäuren, darunter Omega 6 und 3. Über die Inhaltsstoffe kann sich jeder hier selbst ein Bild machen.

Astaxanthin-what?  Darum dreht sich hier alles. Kennen werden das einige Biotherm-Fans aus dem Skin.Best Serum, hier ist es 20-mal so hoch dosiert. Liquid Glow soll wie ein flüssiges Antioxidans wirken, sogar als eins der Stärksten (100-mal stärker als Vitamin E) und somit die Haut vor vorzeitiger Alterung schützen. Vitamin E, ein Zellschutzvitamin, ist schon mal sehr gut, schützt die Haut u. a. vor freien Radikalen (wer will schon Radikale) und pflegt auch gleich. Und das jetzt noch 100-mal stärker ? Whohooooo! Lustigerweise gab es die entsprechende Publikation dazu bereits 1991 (Link) und kaum 24 Jahre später bekommt es hier seinen großen Auftritt.

So, alles Inhaltliche erwähnt, kommen wir zur Performance: Ich habe alle Varianten (aber ganz ehrlich, ob ich 2 Tropfen auf einzelne Partien, 3 über Nacht oder 4 als Maske…das ist schon ein klein wenig Augenwischerei, oder ;-)) und noch mehr *angeb* ausprobiert. Am liebsten mag ich all meine Öle als Massageöl oder als Nachtpflege, oder unter/mit Creme. Das ist bei Biotherm nicht anders.
Besonders gefällt mir, dass es recht gut einzieht, wunderbar duftet (ich finde, die Farbe ist da fast Programm) und genau die richtige Konsistenz hat, um damit eine ausgiebige Gesichtsmassage zu machen (ist es zu dünnflüssig, zieht es zu schnell weg – ist es zu ölig, bleibt es so auf der Haut stehen, dass man es danach evtl. noch abnehmen muss und ich finde, das muss nicht sein und es reizt die Haut) und meine Haut damit wirklich prall und gut genährt ist und ja, „glowt“.

Verträglich ist es bei mir auch optimal, alles andere wäre ein Ausschlusskriterium.  Auf einzelne Partien aufgetragen, ist es mir schon zu viel. Da bleibe ich liebe bei Highlightern, die lassen sich berechenbarer einsetzen. In meine Tagescreme nehme ich es auch weniger, ich benutze verschiedene Produkte übereinander (Seren+Pflege+Schutz), da brauche ich einfach nicht noch ein zusätzliches Produkt. Ansonsten, für die Minimalisten unter uns, 2 Tropfen in die Creme und alles ist abgedeckt (tagsüber natürlich den Schutz nicht vergessen).

Eine weitere schöne Anwendung: es mit einer Maske oder einem Peeling vermischen. Mechanische Peelings sind mir fast immer zu harsch und ich nehmen sie so gut wie nie aber zusammen mit einem Öl sieht es schon wieder anders aus. Das Ganze mit einem Waschlappen abnehmen und fertig. Oder die Variante mit einer Maske zu verschmischen. Zum Beispiel „Clay Masks“, die ja doch immer sehr anziehen. Etwas Öl dazu und Problem gelöst.

Und nach all dem könnt ihr euch wahrscheinlich schon vorstellen, was jetzt kommt: würde ich es mir von meinem Geld kaufen?  Jein. Ja, weil ich es sehr gern mag. Nein, weil es so viele Öle da draußen gibt, viele noch nicht getestet, alle warten darauf, noch entdeckt zu werden und „dummerweise“ sind Öle so ergiebig, dass man sie ja wahrscheinlich noch vererben kann.

30 ml kosten um die 40 Euro, aber im Netz ist es auch schon für 30 Euro erhältlich.

(Das Produkt wurde zur Verfügung gestellt)

8 Kommentare

  • Birgit Krey

    Hallo Irit, ich habe es mir auf deine Empfehlung hin gekauft, und ich finde den Geruch einfach nur gewöhnlich und die Wirkung ist gleich Null. Nie wieder, sorry 🙁

    • äh, wo habe ich das denn empfohlen? Ich benutze so gut wie keine Gesichtsöle, weswegen Hopi ausprobiert hat.

  • Von diesem Produkt hatte ich eine großzügige Probe, die mir eigentlich gut gefallen hat. Der Duft und die Konsistenz sind angenehm, nur leider sind da ja, wie so oft bei Biotherm, Duftstoffe enthalten, die bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen können. Ich habe es nicht vertragen und danach für ein paar Wochen starke Probleme mit meiner Haut gehabt. Der Konsumkaiser hat in seinem Beitrag zum „Liquid Glow“ extra darauf hingewiesen. So nett ich die Produkte von Biotherm auch finde, ins Gesicht kommen die mir nicht mehr. Aber ich liebe immer noch die Duschgele und Bodylotions.

    • Solche Probleme kenne ich. Hatte ich u.a. bei dem vielgelobten Pai Öl oder auch bei dem Paula Öl. Bei Pai hatte ich solche Böller unter der Haut, dass ich dachte, mir wächst ein zweites Kinn und mit Paula war meine Haut so gereizt, dass sie schon beim Angucken empfindlich war.
      Oder sie tun nichts für mich oder oder oder…:D

      Neu kommt jetzt ein Öl von La Mer, auf das bin ich schon sehr gespannt. Und von Herbivore Botanicals gibt es auch 1-2, die ich mir definitiv bei der nächsten Rabattaktion bei Niche Beauty zulegen werde.

  • Und was ist aus dem Huile Précieuse à la Rose Noire von Sisley geworden? Ist doch viel mehr dein Beuteschema 😉

    • Das ist noch immer mein Lieblingsöl, gefolgt vom La Prairie Ice Bla Bla oder so.
      Aber bei Ölen kann ich nicht widerstehen, ich muss sie zumindest alle kennen. Man weiß ja nie, was da noch kommen kann 😀

  • Ich hätte drauf wetten können. Grenzenlose Begeisterung bei totaler Objektivität. Kenne ich gut von mir selbst 🙂

  • Ich bin froh wenn meins leer ist , fühle mich richtig zugekleistert damit

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