Tag der Architektur am 27. und 28. Juni 2015

Auch in diesem Jahr findet wieder in ganz Deutschland der „Tag der Architektur“ statt. Genauer gesagt an einem ganzen Wochenende und zwar am 27. und 28. Juni 2015 (außer in Schleswig – Holstein, dort 2 Wochen früher). Was hinter dieser Veranstaltung steckt und wie das Ganze funktioniert, hatte ich letztes Jahr HIER und HIER erläutert.

Dieses Jahr steht das letzte Juni – Wochenende unter dem Motto „Architektur hat Bestand“. In allen Bundesländern wird eine Vielzahl an Bauwerken aller Art – Gebäude, Quartiere, Plätze, Parks, Gärten und Ingenieurbauwerke – für Besucher geöffnet sein. Allein in Nordrhein-Westfalen stellen sich 375 Objekte in 163 Städten und Gemeinden den neugierigen Augen und interessierten Fragen der Gäste.

„Geboten wird ein breites Spektrum an Bautypologien: Privathäuser, neue Miet- und Eigentumswohnungen, Bauwerke für Büro und Verwaltung, für Schule und Bildung, für Senioren und Kinder, für Handwerk und Gewerbe bis hin zu Gärten und Parks. Für die Besucher ergibt sich der besondere Reiz am Tag der Architektur daraus, dass die meisten Objekte üblicherweise nicht für Interessierte offen stehen. Außerdem können sie neben vielfältigen Anregungen für eigene Planungs- und Baumaßnahmen auch im direkten Gespräch mit den Fachleuten vor Ort Positionen diskutieren, Probleme lösen und Fragen erörtern.“ (Quelle: www.tag-der-architektur.de)

Besonders bequem ist die Planung des Tagesprogramms für die Besucher per kostenloser App. Anhand von Suchkriterien wie Objekttyp oder Architekt oder auch nach einer Umkreissuche lässt sich per Merkliste der Tag der Architektur online im Voraus planen und dann zielgerichtet besuchen. Die Besichtigungsobjekte werden mit Bildern, Adresse, einer Kurzbeschreibung sowie Angaben zum Architekten vorgestellt. Außerdem lässt sich anhand der Besichtigungstermine die individuelle Tour zeitlich gut vorbereiten und abstimmen.

Lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen, einen Blick hinter die Kulissen der gebauten Umwelt und in die Gedanken ihrer Planer zu werfen! Die Vorstellenden – Bauherren ebenso wie Architekten – bereiten diesen Tag mit großem Engagement vor und freuen sich, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dazu gehört auch der Dialog miteinander und die Bereitschaft, sich den Fragen der Besucher zu stellen. Die Besichtigungen machen in der Regel allen Beteiligten sehr viel Spaß und erweitern den Horizont. Denn – wer weiß, vielleicht ist der eine oder andere Besucher in den nächsten Jahren ja selbst Aussteller.

4 Kommentare

  • Liebe April!
    Und auch in diesem Jahr hätte ich es wieder vergessen. So wie im letzten Jahr erinnert mich dein Posting aber rechtzeitig (hoffe ich mal). Im letzten Jahr habe ich Dinge gesehen…jeujeujeu, Socken unterm Bett & Co sozusagen. 😉 In diesem Jahr schaue ich mir mal das Wohlfühlhaus in DDorf an. Klingt doch schon gut, ne?
    Danke für Deine zuverlässigen Erinnerungs-Stubser!

    • Gern geschehen 🙂
      Genau wegen dieser Mischung von super-neu-alles-schick und so-ist-das-normale-Leben sehe ich mir so gern die vorgestellten Häuser an. Natürlich der Architektur wegen, aber es sind die kleinen Einblicke, die es so individuell und persönlich machen. Ist ganz anders, als die üblichen Führungen durch hergerichtete Räume, in denen nicht gelebt, sondern nur ausgestellt wird. meistens kommt man auch ganz leicht und locker mit den Leuten ins Gespräch.
      Ich wünsche dir vergnügliche „Einsichten“ (jenseits von alten Socken 😀 ) und einen ästhetischen Zugewinn !

  • Ich freue mich auch sehr über die Erinnerung, liebe April. Mal sehen, was ich dieses Jahr schaffe. P.S.: Habe im weißen Kasten erst mal Beautypologien gelesen 🙂 🙂

    • 😀 Tja, das jahrelange Lesen von Beautyblogs geht nicht spurlos vorbei! 😀

      Würde mich freuen, wenn ihr berichten mögt, was ihr euch angesehen habt.

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