Montechristo, das neue Buch von Martin Suter, oder

Thriller vom Feinsten, würde ich sagen. Wer auf Martin Suter steht – Bussinessclass und so weiter und so fort – unbedingt kaufen, aber nur, wenn ihr auch Zeit habt, es sofort auszulesen.

Jonas Brand ist ein Videojournalist mit dem großen Traum, Filmregisseur zu werden. Bis es soweit ist, macht er Boulevardjournalismus, und anlässlich dieser Arbeit erlebt er mit, wie in junger Banker aus einem IC stürzt. Selbstmord? Kurz danach findet er privat zwei Geldscheine, die beide offenbar echt sind, aber dieselbe Seriennummer aufweisen, was unmöglich sein sollte. Das alles bringt ihn auf die Spur eines geradezu unfassbaren Bankenskandals und in höchste Gefahr.

Wie er sich in diesem Wirrwarr verstrickt, fast befreit und schließlich eine Lösung findet, das ist höchst unterhaltsam und spannend beschrieben. Und es wär echt unglaublich, wenn wir nicht schon so viele teils offizielle Krisen des Bankensystems erlebt hätten….

Ein Kommentar

  • Diesem Tipp kann ich mich uneingeschränkt anschließen, habe Montechristo auch sofort und in 1 Rutsch durchgelesen. Toll, wie Martin Suter aktuelle Erscheinungen spannend und nachvollziehbar umsetzt. Gerade habe ich gelesen, dass Luxemburg 1 Journalisten anklagt, der die finanziellen Machenschaften dieses Landes mit aufgedeckt hat. Ich halte es mit Bert Brecht: „Was ist schon der Überfall auf eine Bank gegen das Gründen einer Bank?“

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