Zwei amüsante Mädchenbücher zum Wochenende, oder

wer liest nicht auch gerne mal etwas Seichteres, Lockeres, Unanstrengendes? Ich ab und zu doch mal, gebe ich gerne zu. Irgendwo las ich über die Bücher, ich weiß nicht mehr, ob Brigitte oder myself oder was auch immer, jedenfalls waren die Empfehlungen gut.

Das erste Buch ist von Marie-Theres Stremnitzer, einer Österreicherin, und heißt sehr charmant „Angezogen wäre das nicht passiert“ (Link*). Es geht um eine Singlefrau, die einen Partner sucht und nach vielen, durchaus amüsanten Verwirrungen auch findet. Eigentlich findet sie ihn bereits ganz zu Anfang, aber dann wäre das Buch ja auch schon zuende gewesen. Daher kommen die Verwicklungen alle noch in der Mitte…

Und das zweite ist von Marion von Adlerstein und heißt „Die Martini-Affären“ (Link*). So wie die Kultserie Mad Men spielt es in den fünfziger Jahren in den USA in einer Werbeagentur, und ich habe mich darüber sehr amüsiert. Nicht so sehr über die Geschichte, denn die ist nicht so spannend, nein, mehr über die Charaktere und vor allem über die Frauen. Ihre Probleme, ihre Positionen und ihre Entwicklungen. Das passt ganz hervorragend zu einer Zeit, die ich nicht erlebt habe, aber von der ich gelesen, gehört und die ich in Filmen gesehen habe. Die Zeit, als Männer noch Hüte trugen und mittags zum Lunch harte Drinks nahmen. Als Frauen noch kaum vorkamen außer als Sekretärinnen und Betthäschen. Als Ehen noch nach der Schuldfrage geschieden wurden…

Ich verspreche Amüsement – und als Geschenke sind sie auch gut geeignet, so hübsch unverfänglich.

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