Schminkgewohnheiten

Es soll ja Frauen geben, die sich seit frühester Jugend immer gleich schminken. Ich habe schon immer gerne ausprobiert und irgendwann in den letzten Jahren hat sich auch mein Farbschema komplett geändert. Ich denke, es war die Kombination aus meinen nun ziemlich dauerhaft eher kupfrigen Haaren und irgendwie hat sich auch mein Farbtyp geändert. Ich konnte früher immer gut kalte Farben tragen, warme Töne sahen total blöd aus. Jetzt ist es genau umgekehrt.

Grau sieht merkwürdig aus, warme Kupfer- und Brauntöne dagegen sehr gut. Selbiges beim Lippenstift oder Blush, koralliges aller Art steht mir einfach besser.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich mich mit viel Makeup nicht mehr mag. Das sieht irgendwie so angekleistert aus – früher mochte ich das total gerne. Heute trage ich gerne roten Lippenstift mit sehr wenig Augenmakeup (sprich: Mascara, Tightlining und noch eine feine dunkle Puderlinie für die Augenkontur) oder betonte Augen – und auf den Lippen nur sehr dezent. Ach ja, kleine Anmerkung hierzu. Nachdem Catrice unverschämterweise diesen Gel Lippenstift in Upside Brown aus dem Programm genommen hat, war ich mal bei dem Nachfolgeprodukt Luminous Lips stöbern. ergebnis: 020 ist zu dunkel-bräunlich, 030 ist heller und geht mehr ins Korallige. Ich habe letzteren dann mal mitgenommen und mag ihn. Aber jetzt ärgere ich mich, dass ich mir nicht noch ein oder zwei Backups von dem Upside Brown gekauft habe.

Aber zurück zu den Schminkgewohnheiten. Ich verwende heute deutlich mehr Zeit auf Dinge, die man so eigentlich nicht sieht (Concealer, Augenbrauen, Highlighter), mit dem Augenmakeup bin ich immer ruckzuck fertig. Außerdem wächst meine Sammlung an schönen roten Lippenstiften. Ich habe einen tollen neuen von Laura Mercier (kommt aber erst im März) und noch einen von Beauty is Life (kommt auch demnächst noch etwas dazu).

Und wie sieht es bei Euch aus? Seit Jahrzehnten dasselbe oder auch eine (große) Änderung gemacht?

17 Kommentare

  • Steffani Freund

    Bei mir hat sich in den letzten 25 Jahren nicht viel verändert. Außer, dass ich heute öfter nur getönte Tagescreme benutze, anstelle von deckendem Make up. Die Augen dezent und die Lippen in Nude oder Rose‘ geschminkt.
    Das mag aber auch daran liegen, dass ich nicht sehr geschickt mit Lidschatten umgehe.

  • Hallo Irit,
    den Lippenstift gibt es noch bei kosmetik4less.de

    Viele Grüße
    Sabine

  • Ich mochte mich nie fest legen. Für mich ist Geschmack ein Prozess. Oft mochte ich an mir Dinge nicht, die ich an anderen wunderschön fand. Da viel es mir schwer mich zu orientieren. Also musste ich immer selber probieren. Das ist bis heute so geblieben. Es gibt Anlässe an denen ich mich bewusst stark Schminke. Vielleicht setze ich eine Maske auf? Dann habe ich Phasen in denen ich mich kaum oder sehr puristisch schminke. Dabei hat sich über die Zeit sehr viel getan, einfach weil ich meine Leidenschaft für das Thema entdeckt habe. Das Leben ist zu kurz für nur einen Look 😉 Ich mag es mich zu verändern immer und immer wieder.

  • Steffani Freund

    Danke für Dein Kompliment!

  • Immer mal wieder Anpassungen: Mal ne neue Farbe für die Augen oder für die Lippen, seltener Make up fürs Gesicht, lieber CC-Cream, mal mit, mal ohne Augenkontur. Für mich würde keine Veränderung Stillstand bedeuten. Die Texturen der Produkte sind besser geworden, wir haben vielmehr Auswahl, da muss man verändern, um nicht wie aus fernen Zeiten zu wirken.
    Zu den größeren Veränderungen gehören sicherlich knallrote Lippenstifte, die ich erst 1, 2 Jahren trage.

  • findest du auch, dass roter Lippenstift so richtig gut erst an uns fabelhaften Frauen aussieht?

  • Steffani Freund

    Ich liebe rote Lippenstifte bei Frauen über 40! Zu mir passt er leider nicht.

  • beautybaerchi

    Also ich finde es total gut sich der Stil ab und an andert. Ich muss selber sagen das ich das Gefühl habe mich in den letzten drei bis vier Jahren erst gefunden habe und meine Farbpalette komplett umgestellt aber auch schon erweitert habe. Ich liebed immertnoch aufwendige Augenmakeups aber wenn es morgens masl schnell gehen muss dann docvh auch schlichte Sugern und knalliger Lippenstift 🙂

  • bei mir hat sich in den letzen Jahren so einiges geändert. Reichte früher eine getönte Tagescreme und Mascara (ohne gehe ich nicht aus dem Haus), so ist es heute Make-up od. Mineralpuder, Concealer, Augenbrauen, Lippenstift, Augenmake-up, Blush. Ich liebe derzeit meinen roten Lippenstift von Chanel, da ich ihn je nach Tagesform mal mehr oder weniger auf die Lippen bringe. Auch schminke ich meine Augen nicht immer gleich, mal taupe, mal grün, mal rose-braun. Und das ist auch gut so, trage ja auch nicht jeden Tag ein und denselben Pulli.
    Bei der Schmintante habe ich die neuen Lipgloss v. Laura Mercier gesehen, die mich sehr angesprochen haben und auch die Marke Beauty is life entdeckt habe. Dort muss ich mir unbedingt die Lidschatten anschauen. Das Grün-Grau interessiert mich sehr, habe doch den passenden Kajal geschenkt bekommen und die Kombi sieht einfach klasse aus. Bin schon sehr gespannt…

  • Also ich bin früher ohne schwarzen Kajal rund ums Auge gar nicht aus dem Haus gegangen. Das ist mir heute viel zu viel. Ich nehme dafür eher Lidschatten und wenn schwarzen Kajal oder Eyeliner dann eigentlich nur oben. Ohne Blush fühle ich mich auch nicht mehr wohl. Ich male aber keine schmalen Balken mehr, die schräg nach oben gehen, sondern eher zarte Kreise mit ganz, ganz wenig Farbe. Ich lasse dafür den Puder weg, mag es eher natürlich schimmernd statt matt. Ich benutze aber nach wie vor keine farbigen Lidschatten und meine Lippenstifte sind etwas warmstichiger als früher. Kaltes Pink steht mir irgendwie nicht mehr so.

  • Meine Schminkgewohnheiten sind stets im Fluß und werden sich sicher auch weiterhin verändern, sowohl abhängig von kurzfristiger Laune als auch von langfristiger Persönlichkeitsentwicklung. Generell bin ich mit zunehmender Erfahrung und Übung im Umgang mit Schminke in den letzten 3 Jahren, in denen ich mich eigentlich erst bewusst damit auseinandersetze, immer sicherer und mutiger geworden. Ich weiß immer besser, was mir steht und was ich zu welcher Gelegenheit tragen möchte.
    Meine Vorliebe liegt dabei eindeutig auf Farbe auf den Augen, da kann ich inzwischen die gesamte Bandbreite von Nude bis Vamp und setze sie mit Vergnügen nach Anlass ein. Neben dem Effekt aufs Aussehen interessiert mich auch die Technik des Schminkens, z.B. beim Augenmakeup oder Schattieren/ Hervorheben von Gesichtspartien. Ich finde die Möglichkeiten des sich verändern können dadurch faszinierend.
    Wichtig ist mir der Spaß an der Sache, wenn ich keinen daran hätte, mich „zurechtzumachen“ würde ich es vermutlich sehr minimal und natürlich belassen. Ich schminke mich schließlich nicht für die anderen, sondern weil es mir Freude macht. Deshalb kann ich wiederum auch mal ganz „oben ohne“.

  • @ April

    Könntest Du vl. mal was zum Punkt Schminktechniken schreiben? Ich bin hier nicht so gut, und nach Deinem Clarins-Post hab ich Lust auf Tipps und Tricks bekommen 🙂

    • Das mache ich gern demnächst mal. Freut mich, wenn ich dich zum Ausprobieren animieren konnte, denn auf den Spaß an der Sache kommt es doch an, stimmts.

  • (das natürlich, wenn es Irit und Janne passt ;-))

    • ja sicher. Ich hätte auch Lust, mal wieder etwas dazu zu schreiben. Oder mal ein Video zu machen. Sobald ich mit renovieren fertig bin…

  • Immer mal wieder Anpassungen: Weniger Make up, dafür CC-Cream, weniger Puder, weil gerne etwas Glow, weniger Lidschatten, dafür mehr roter Lippenstift, kaum noch Rouge, lieber Bronzer.

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