Nehmen die in Frankfurt Drogen?

Ich rede von der FAZ (Frankfurter Allgemeine), s. auch mein anderes Post diesen Tag. Heute ein neuerlicher Höhepunkt: Mehr Wirtschaft für die Schule (Link). Eine fast 18-Jährige Schülerin klagt per Twitter: „Ich hab keine Ahnung von Steuern oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In vier Sprachen“

Woraufhin in oben verlinkten Artikel darüber geschrieben wird, warum Schüler über die antiken Götter Bescheid wissen müssen oder über Helium oder die Brownsche Molekularbewegung. Stattdessen solle man doch mal lieber Grundwissen über wirtschaftliche Themen unterrichten. Wie zum Beispiel:

  • Steuern
  • Versicherungen (wie funktioniert eine Lebensversicherung, welche Versicherungen sollte man haben)
  • Zins und Zinseszins
  • Miete und welchen Anteil seines einkommens man dafür ausgeben sollte
  • und so weiter und so weiter

Das Ganze gipfelt darin, dass dies dazu gehören würde, um ein mündiger Staatsbürger zu sein.

Ok, schauen wir uns das mal an. Steuern kann man in einer Viertelstunde erklären, die wichtigsten Arten, Prinzipien dahinter und ähnliches. Versicherungen ebenfalls eine Viertelstunde (Haftpflicht, Hausrat, Berufsunfähigkeit, Auto bei Bedarf, Rechtsschutz dito), die Funktionsweise einer Lebensversicherung erschließt sich wohl nach fünf Minuten. Natürlich kann man noch Ausflüge in die Versicherungsmathematik machen – aber irgendwie hat das was von Gedichtinterpretation in vier Sprachen, oder?

Miete (zwei Minuten) und wie viel man dafür ausgeben sollte (großzügig drei Minuten).

Zins und Zinseszins haben hoffentlich alle in der achten Klasse gelernt.

Ich addiere mal kurz: ich komme auf 40 Minuten. Für genügend Zeit für Rückfragen, Diskussion etc sagen wir mal zwei Stundeng. Mit anderen Worten: an einem Vormittag könnte man diese wichtigen Themen in den Grundzügen vermitteln.

Ja, da sollten wir doch den klassischen Bildungskanon in den Orkus schicken und Schüler, die offensichtlich zu faul sind, sich mal eine Stunde im Internet zu informieren, deutlich entlasten. Ach nein, das versteht ja dann keiner mehr, weil Orkus wohl auch zum unnötigen Wissen gehört.

Ich kann kaum glauben, auf welchem Niveau diese Zeitung angekommen ist.

25 Kommentare

  • Ich stimme dir grundsätzlich ja zu, Aber wenn ich mir meine Azubis so angucke, dann glaube ich, was in dem Artikel steht. Die können oder kennen nichts von alledem. Und meine Azubis haben mittlerweile durchaus Abitur als Voraussetzung…..
    Nur wenn es um PC , Smartphone , Musik downloads etc. geht, wissen die bescheid.

  • Nur noch Idioten!

  • Bin eh heut so aggr

  • Ich überlege manchmal, warum ich Bildung so wichtig finde. Ok, ich bin von Natur aus ein Klugscheißer. Aber ich finde es einfach toll, viel zu wissen. Und – noch ein bisschen strunzen – heute war ich richtig stolz auf mich. Das große Kind lernt konjugieren in Latein und ich konnte auch nach 30 Jahren aus dem Stand die richtigen Verbformen. Das braucht man zwar irgendwie nicht, aber ich mag es.

  • Ich finde auch , dass oft nicht nur Wissen vermittelt werden soll, sondern auch zb Disziplin. Man hat gelernt sich hin setzen zu müssen und etras zu lernen was einem vlt nicht den größten Spaß bereitet hat. Wie viele Gedichte wir lernen mussten, dessen Sinn wir erst heute nach vollziehen können. Aber nun mal alles Ohne googel und ohne facebook und sonstiges. Wenn man fertig war , war das Gefühl umso schöner, dass man was getan hat. So finde ich hatte alles seinen Sinn wenn auch einen den man erst später verstanden hat.
    ich glaube das haben die dann bei dem Bericht wohl ganz vergessen, dass Schule auch Erziehung bedeutet und nicht ausschließlich lustiges und chilliges Beisammensein.

    • Dein Punkt gefällt mir. Ich bemerke auch bei meinen Kindern, dass es nicht sehr beliebt ist, sich hinzusetzen und Vokabeln zu lernen (oder andere Sachen) – aber wie stolz sind sie, wenn man sie abfragt und sie können es. Dieses Sich-Durchbeißen und etwas durchhalten und auch fertig bekommen – und vor allem allein ohne Hilfe, daran scheint es mir öfter zu fehlen.

      • Liebe Irit ich finde es aber garnicht so schlimm , denn ich persönlich wünschte mir zB auch von anderen Hilfe annehmen zu können oder zu akzeptieren, dass ich etwas alleine nicht schaffen kann. Glaub mir viele würden sich wünschen etwas davon haben zu dürfen, sich helfen zu lassen:) ich bin zumindest ein Kandidat . Ich bin jedes Mal über mich erschrocken, dass ich lieber etwas nicht schaffe aber es alleine mache anstatt mir einfach mal helfen zu lassen. Keine gute Eigenschaft. Die ich versuche zu ändern … Auch wenn es mir nicht immer gelingt :((
        Dass deine Kinder da so vorbildlich sind freut mich sehr, denn das ist wirklich nicht mehr selbstverständlich. Mache die Erfahrung immer wieder im Bekanntenkreis, einige sind Pädagogen , Logopäden usw und man hört Sachen…

  • Katharina

    Moin, na das ist ja wieder ein Beitrag für mich. Bildung heutzutage regt mich so auf, dass ich jedes Mal einen Koller kriege, wenn es auf das Thema hinausläuft (und nicht nur wegen der Winterdepriphase). Mein Kind besucht gerade die 11. – Physik abgewählt! Wie kann es sein, dass sowas überhaupt möglich ist?! Eine gute Allgemeinbildung mündet ja wohl aus dem Zusammentragen unterschiedlichster Wissensgebiete. Andererseits ist eine 38 Schulstundenwoche auch ein schwer zu bewältigender Berg von Wissen und Lernen bis in die Nacht keine Ausnahme. Viel Grundwissen ist durch (m. E.) Pipifax bis zur 10. verschenkt und wenn die Schulbildung bis zur 10. vernünftig gestaltet wäre, bräuchte niemand für einen normalen Lehrberuf Abitur. – Und Irit, du hast völlig Recht – Versicherungen, Miete und Finanzen versteht man in dem Moment, wenn man es benötigt und nutzt. Wenn das Interesse dafür da ist, kann man sich das Wissen dafür aus dem Netz oder von den Eltern holen, dafür braucht man kein Abi.

  • Das Problem ist eigentlich, dass das Niveau der Schulen immer weiter sinkt, weil alle Eltern ihre Kinder zum Abi schicken wollen, alle sollen studieren. Da werden gute Noten sogar per Anwalt eingeklagt. Das geht so leider nicht. Heute muss man schon als Callagent ein Abi vorlegen.

    Die Schule kann auch nicht alles richten. Die Eltern müssen den Kindern nebenher auch was beibringen. Gerade Dinge wie Lebensversicherung, Steuern, Miete, das sind Dinge des täglichen Lebens, die gut bei den Eltern aufgehoben sind. Disziplin übrigens auch.

    Und hier kommen wir zum nächsten Problem: Die Schule soll alles richten. Sie soll erziehen, sie soll Disziplin beibringen, sie soll Grundwissen vermitteln und sie soll das Wissen um die Dinge des täglichen Lebens vermitteln. Allen dürfte klar sein, dass sie das alles nicht kann. Daher sind sie Eltern auch gefordert. Nur – die suchen immer einen Schuldigen – und das ist für sie immer die Schule.

    • Genau, das unterschreibe ich auch. Die Schule soll alles und darf nichts, sonst kommen die Eltern mit Beschwerden und Klagen. Zu meiner Zeit gabs was hinter meine Ohren, wenn der Lehrer was zu meckern hatte.

  • .. und der Kurs zu Versicherungen wird dann sponsored by Allianz, oder was? Kindern kann man durchaus ganz viel zutrauen. Da bin ich meinen Eltern extrem dankbar. Deren einzige Frage während der Abizeit: „Und – läuft’s?“ Das war’s. Ich durfte mir meinen Weg selbst suchen, wusste dadurch auch, wann ich ranklotzen muss, und zwar, weil ich auch mal auf die Nase fallen durfte. Ich glaube, dass viele Kinder durch ihre Eltern oder blöde Artikel siehe oben in Richtung vermeintlicher „Erfolg“ oder „späterer Nutzen“ gegängelt werden, ohne die Chance zu haben, eigene Interessen zu entwickeln. Welchen Teil des Einkommens ihre eigenen Eltern denn für Miete, Auto etc. ausgeben, das darf m. E. nach ruhig zu Hause besprochen werden. Das Kind nimmt es so ganz normal auf, wie z.B. Kochen lernen. In der Schule, v.a. in einem humanistischen Gymnasium bitte ich aber dringend weiter um die Vermittlung jeder Menge „nutzlosen“ Wissens – Latein, Gedichte, klassische Dramen, historische Zusammenhänge, komplexe Zahlen…!!! Das lernt man später nämlich freiwillig nicht mehr unbedingt. Na, und Steuern? Die sind ja wohl so sicher wie der Tod, ganz ohne Kurs 🙂

  • Was ich auch ganz wichtig finde ist … Dass man ️Vlt die Kinder auch Kinder sein lässt …
    Ob Steuern oder Miete, wenn ein Kind damit noch nicht in Berührung kommen muss ( es gibt ja bekanntlich auch andere Schicksale ..) dann sollte es so viel Zeit wie möglich auch Kind bleiben … Es hat später noch so viele Jahre um sich mit so etwas zu beschäftigen .. Da sind die Kinderjahre doch viel zu kostbar … Ich wünschte mir ich hätte damals mehr Zeit für das Kind-Sein ( ich musste leider solche Sachen alle selber klären damals) und das fehlt einem dann im Erwachsenensein doch enorm

  • Da es ja auch um die FAZ ging.
    Hier Link

    ein anderer Kommentar in derselben Zeitung zu dem Thema.

    Ich glaube, das entspricht doch eher der Meinung, die hier vertreten wird.

  • Was ich nicht verstehen kann ist, warum die Schule auf den Mietvertrag etc. vorbereiten sollte.
    Wenn es in den z.B. Sozialkunde Unterricht passt – ok. VIelleicht auch im Rahmen von einem Projekttag.
    Dann eher nach dem Motto „Was kommt nach der Schule auf uns zu?“.
    Aber: ich sehe das eher als Aufgabe der Eltern an. In Sachen Miete, Versicherungen etc. haben sich meine Eltern gekümmert. Und das Mädel scheint mir ja nicht unbedingt dumm zu sein, daher könnte man sich ja bei wirklichem Interesse auch gerne einmal selbständig informieren, oder?

  • Ja, Nicole, das denke ich auch die ganze Zeit. Was bringen Eltern ihren Kindern heute eigentlich noch bei? Wann reden Eltern mal mit Kindern über Geld und wirtschaftliche Belange, die eine Familie betreffen? Und selbst wenn sie das nicht zu Hause lernt, warum ist eine fast 18jährige nicht in der Lage, sich solche Informationen aus dem Internet zu ziehen?
    Bildung ist der Schlüssel zum Leben. Dazu gehört praktisches Wissen, wie Mietvertrag, aber auch klassische Bildung. Einmal die Eltern, einmal die Schule.

  • Katharina

    Oh Mann, ist das schön so viele vernünftige Meinungen zu dem Thema zu lesen. Ich verstehe gar nicht, warum in der Praxis alles so verquer läuft, wenn doch scheinbar der Großteil der Erwachsenen weiß, wie der Hase laufen sollte.

  • Ätsch,geht bei mir sogar nach 40 Jahren noch, das mit dem lateinischen Konjugieren. Und Deklinieren!
    Ich hab absolut nichts gegen eine klassische Bildung, trotzdem finde ich, könnte man die Kids durchaus etwas mehr aufs Leben vorbereiten. Als ich damals meine erste Überweisung schreiben sollte, stand ich wie der Ochs am Berg, keine Ahnung von einem Arbeitsvertrag oder den notwendigen Versicherungen. Was spricht dagegen, solche Dinge in den Unterricht einfließen zu lassen?
    Hauswirtschaft und Handarbeit oder Werken gibt es ja eh im (Bayerischen?) Gymnasium nicht mehr, anscheinend sind das zu vernachlässigende Tugenden in unserer heutigen Zeit. Oh Gott, ich hör mich an wie Omma. Aber gehört es nicht auch zur Bildung, wenigstens mal ein Stück Holz bearbeitet oder an einer Nähmaschine gesessen zu haben?
    LG Elke

  • Hallo Irit,

    ich lese euren Blog immer sehr gerne, bei diesem Post musste ich aber schon etwas schlucken und jetzt verstehe ich auch, warum ich in der Zeitung las, dass besagte Schülerin ihren Twitter-Account vorerst stilllegen musste. Man kann zu diesem Thema seine Meinung haben, allerdings finde ich schon deine krude Überschrift nicht sonderlich passend. Einerseits die klassische Bildung „beschwören“, andererseits auf BILD-Niveau reißerisch schwadronieren. Entschuldige, liebe Irit, das hätte ich gerade von dir nicht erwartet. Ich finde es schon etwas überheblich, wenn man meint, komplexe Themen an einem Vormittag locker abarbeiten zu können. Wenn es so einfach wäre, würden unsere Gerichte nicht so oft bemüht und die Steuererklärung ließe sich dann doch endlich auf einem Bierdeckel machen. Es ist auch etwas respektlos, das Mädchen oder Schüler allgemein pauschal als zu faul einzustufen. Bei den zahllosen Informationen, die das Netz heutzutage bietet, kann man keinesweg sicher sein, das Richtige (wenn überhaupt) in kürzester Zeit zu finden. Natürlich ist die Schule nicht dazu da, unsere Kinder vollständig zu lebensfähigen Erwachsenen heranzuziehen, während die Eltern die Beine hochlegen, aber ein bisschen weniger Unnützes und ein bisschen mehr „das Leben“ dürfte es meiner Ansicht nach dann doch sein. Und so verstehe ich auch den Tweet der Schülerin. Insofern muss ich schon darüber schmunzeln, wenn hier einige Damen vor Stolz fast platzen, nur weil sie auch nach Jahrzehnten ihr Latein nicht vergessen haben. Wenn das das Maß der Dinge ist, Hut ab! Da sind dann aber wahrscheinlich auch die gleichen Mütter, die panisch zum Anwalt laufen, weil ihr Spross im Internet mal wieder „irgendeinen Vertrag“ abgeschlossen hat und die ihre Steuerunterlagen galant dem Steuerberater überlassen. Ich hätte mir an dieser Stelle einfach erhofft, dass das Thema etwas sachlicher behandelt worden wäre. So klingt es einfach nur nach einer Horde elitärer Zicken, die meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Dann doch lieber Kosmetik!

  • ah, endlich mal eine andere Meinung und auch noch differenziert – danke!

    Ich kann schon mal festhalten, dass ich stolz darauf bin, auch noch nach Jahrzehnten lateinische Verben konjugieren zu können (zumindest Indikativ Präsens) und ich habe meine Steuererklärung bisher auch immer selbst gemacht. Hm, wegen eines Internetvertrages war ich auch noch nie beim Anwalt. Ich zähle mich also mal nicht zu den elitären Zicken. Ich kann auch Geschichtszahlen, die griechischen Musen, ein paar Gedichte und da ich mich allgemein gerne als Klugscheißer bezeichne, noch ein bisschen mehr. Also eher gebildete Zicke 🙂 oder interessierte? Nur, weil man Wissen nicht gleich praktisch verwenden kann, ist es nicht nutzlos.

    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass die Schule neben korrekter Rechtschreibung und mathemathischen Kenntnissen auch Fremdsprachen und Teile des klassischen Bildungskanons vermitteln sollte. Mir gefällt es nämlich, im Land der Dichter und Denker zu leben. Ganz nebenbei lernt man dabei auch, sich Wissen selbst zu erarbeiten. Früher ging man mühselig in der Bücherei auf die Suche, heute wirft man Google an. Ums Selbstdenken kommt man dabei nicht herum, das nennt man sorgfältige Quellenarbeit und ich dachte immer, das lernt man zumindest mal in der Oberstufe.

    Aber zurück zum Thema: was ist an Miete kompliziert? Und was an Steuern? Die paar Grundarten, die es da gibt, waren hoffentlich im Sozialkundeunterricht dran und in der Tat ist unsere Steuergesetzgebung sehr komplex. Allerdings auch sehr differenziert, d.h. ein Großteil der Steuergesetze trifft auf mich nicht zu, muss ich nicht lesen oder kennen. Auch das Prinzip einer Versicherung ist schnell erklärt.

    Vielleicht sehe ich das auch zu sehr vom mathematisch-logischen Standpunkt her, ist halt ein Modell mit Algorithmen und bestimmten Funktionsweisen. Im Detail sehr komplex, aber von der Funktionsweise her einfach.

    Und zum Titel: ich war entsetzt, dass ausgerechnet die Frankfurter mit ihrem Anspruch (ich verweise da gerne auf die Politik- und Feuilletonseiten) derlei veröffentlicht. Passt nicht zum selbst gewählten Anspruch.

  • Hihi, Claudia, ich bin eine Ziege der ganz bequemen Sorte, die u.a. ihre Steuererklärung dem Steuerberater überlässt und Rechtsfälle einem Anwalt (mit Verlaub, die haben ihr Fach gelernt und wollen ja auch Geld verdienen 🙂 . Ich verdiene ja auch mein Geld mit dem was ich m.E. nach am besten kann und richte mir alles andere so nervensparend ein wie ich nur kann. Herrlich! Nun ja, aber dafür arbeite ich schon ein paar Jährchen. Vielleicht ist das der eigentliche Punkt. Als Berufsanfängerin wird das Mädel ja wohl zunächst ganz simpel in der höchsten Steuerklasse einsteigen: da ist die Steuererklärung ruckzuck fertig. Und um die nötigen (und das kann sich jeder selbst überlegen, was er dafür hält) Versicherungen abzuschließen, dafür gibt es Vergleichsportale und Versicherungsvertreter. Egal wie man es dreht, ein komplettes Unterrichtsfach, das es rechtfertigt, wesentliche Dinge der Allgemeinbildung wegzulassen, wird nicht draus. Die erste Versicherung, die ich selbst abgeschlossen habe, war mit 28 nach Berufsausbildung, Arbeiten und dem Studium. War ganz leicht und lebensfähig war ich vorher auch ganz gut 🙂

  • Hallo an alle, zunächst bin ich froh, mit meinen Zeilen keinen – wie sagt man neudeutsch so schön – Shitstorm ausgelöst zu haben, denn es war nicht meine Absicht, jemanden anzugreifen oder zu beleidigen. Insofern möchte ich auch keine der hier Mitlesenden allgemein als Zicke abstempeln. Diese drastische Wortwahl war sicherlich übertrieben, hat sich in diesem Moment aber als das nach meinem Gefühl Passende dargestellt. Insgesamt bleibe ich aber dennoch sehr erstaunt darüber, dass ein paar Worte eines Mädchens eine solche Diskussion auslösen können und dazu führen, dass sich jeder dazu genötigt sieht, seinen Senf beizusteuern – wir können uns davon ja auch nicht ausnehmen ;-). Um das Thema an dieser Stelle abzuschließen – Baustellen im Bildungsbereich gibt es sicherlich genug, mit eigenen Fächern für Steuern und Miete oder ohne 🙂 – ich für meinen Teil werde mich einfach wieder den „dekorativen“ Themen widmen und mich um meine Cremetuben kümmern, das macht mehr Spaß und ist verträglicher 😉

    In diesem Sinne, beste Grüße an alle!

  • wir sind zu alt und zu schlau für einen Shitstorm 😀

    ich finde es immer gut, wenn kontrovers diskutiert wird – nur so erweitert man seinen eigenen Horizont.

    Aber abgesehen davon: das Thema ist ein Dauerbrenner. Wenn ich mich recht erinnere, hat sich schon Plinius der Jüngere über die faule Jugend ohne Manieren beschwert, die nichts lernt. Ich glaube, dass es genau dieser Tweet war, war eher ein Zufall.

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