Weihnachtshektik 2.0, oder

wie sich die Zeiten ändern und wir nicht so richtig nachkommen. Denn nachdem früher mit drei aktiven Schul-/Hort-/Kindergarten-/Musikschul- und Ballettkindern der Dezember eine furiose Aneinanderreihung von Terminen war, ist jetzt ernsthaft Ruhe eingekehrt.

Es gibt kaum noch Termine, die paar, die es gibt, mag ich gerne, und der Rest des Monats vergeht tatsächlich in adventlicher Beschaulichkeit. Ok, mein Mann hat Weihnachtsfeiern ohne Ende, aber sonst… schlendere ich ehrlich gesagt entspannt durch die Stadt, Weihnachtsmärkte sind eine nette Idee und kein weiterer Punkt auf der Liste, und ich trinke Tee und esse meine leckeren selbstgebackenen Kekse.

Das ist wirklich schön, und ich kann es kaum glauben. Irgendwie denkt man ja immer, alles geht so weiter wie es gerade ist, aber insbesondere mit heranwachsenden Kindern ist das ja nunmal überhaupt nicht so. Meine kleinste Tochter nähert sich eindeutig der Pubertät und will nicht mehr soviel basteln, backen und was da sonst noch so der vorweihnachtlichen Aktivitäten sind. Im Gegenteil sitzt sie auch gerne mit einem Buch auf dem Sofa, schmaust dabei Kekse und genießt ihren Tee „Kleine Sünde“ – sehr empfehleswert von Teekanne glaube ich.

Wir hatten jedes Adventswochenende sehr lieben Adventsbesuch und haben auch das sehr genossen. So kann auch eine bekennende Weihnachtshasserin wie ich, die ihre alleinstehenden Freundinnen immer glühend um die Möglichkeit beneidet hat, eine Flasche Prosecco zu köpfen und alte Filme im Fernsehen zu sehen, ihren Frieden finden. Kann das Leben in der Vorweihnachtszeit schön sein. Ich mag sogar die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Ku´damm – bislang war mir eher so, als bekäme ich Ausschlag und müsste mich kratzen.

Ich wünche euch allen auch schöne letzte Tage vor Weihnachten, ihr Lieben. Lasst es euch gutgehen und findet euren Punkt der Entschleunigung.

7 Kommentare

  • Ja, diese Veränderung ist hefti und wirds noch mehr.
    Der Tee Deiner Tochter ist wirklich lecker- empfehle ihr doch auch “ Heiße Liebe“, auch köstlich .
    Liebe Grüße
    Sabine

  • Iris und Janne und allen Fabforties und FabfortiesPlus, euch allen schöne, stressfreie Vorweihnachtstage und Festtage!
    Liebe Grüße
    Ava

  • Hallo,

    Auch ich genieße die Adventszeit, bei uns in Bayern die „stade“ (stille) Zeit genannt. Da meiner Kinder mittlerweile 10 und 14 Jahre sind, ist das Stressige vorbei. Mit ein bisschen Planung und einem Mann, der das Weihnachtsessen und alles andere mitplant, kann ich diese Zeit nun wirklich genießen. Job, Haushalt und Kinder gehen ja dennoch weiter, aber dafür sind die Lichter, Musik und guten Gedanken der Ausgleich in dieser Zeit für mich.
    In diesem Sinne, ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2015 wünsche ich allen Lesern und Leserinnen dieses tollen Blogs. Vielen Dank auch an Janne und Iris. LG, Brigitte

  • Ihr Lieben, ich heiße wirklich Irit 😉

    Bei uns ist es auch relativ ruhig, morgen noch mal ins Büro, aber alle Geschenke eingekauft, Baum steht auch schon und insgesamt sehr entspannt. Große Kinder sind schon etwas schönes 😉

  • Liebe Irit, liebe Janne

    Ich wünsche Euch ruhige Weihnachtsfeiertage und bedanke mich für diesen Blog. Ich habe schon viel Interessantes bei euch gelesen und zum Nachkaufen gefunden. Vielen Dank für eure Probier- und Schreibwut, die bestimmt nicht immer leicht fällt.

    Und große Kinder sind wirklich etwas schönes – aber kleine Enkel sind auch was schönes. 🙂
    In diesem Sinne bleibt gesund und munter
    Liebe Grüße
    Conny

  • Oh ja, auf meine Enkel freue ich mich schon sehr sehr sehr. Aber die habe ich ja dann auch immer nur temporär und kann sie in vollen Zügen genießen, nicht 24/7….

  • Liebe Irit ,
    als ob ich das nicht wüsste, dass du Irit heißt. Auch das Rechtschreibprogramm sollte eigentlich schon längst auf dich eingestellt sein. Vielleicht schafft es das Programm in neuen Jahr – wenn nicht, muss ich halt wieder von Hand ausbessern.
    Nichts für ungut, liebe Irit!
    L G Ava

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