Das Schöne an den Ferien unter anderem: Zeit für Zeitschriften, oder

Irit und ich haben beide die Angewohnheit, Zeitschriften aufzuheben, um sie dann in Ruhe durchzuschmökern und  – Achtung, könnte nicht jeder gefallen – ratsch, alles herauszureißen, was uns tatsächlich interessiert und daher weiterverfolgt werden soll.

Ich horte also jetzt schon seit Wochen für den Skiurlaub Weihnachten die myself, die Brigitte woman, die Emma und was da sonst noch ins Haus flattert, um sie dann in aller Ruhe im Wellnessbereich oder im Bett durchzuflöhen auf interessante neue Dinge. Oder Artikel, die ich weiterverfolgen will, weil sie mich wirklich interessieren. Die werden dann wie gesagt (nachdem ich auf der Rückseite nachgesehen habe) herausgerupft und auf einen Haufen gelegt, der am Ende aber viel kleiner und leichter ist als der Haufen Illustrierte, der mitgefahren ist.

Das freut mich immer sehr und ich fühle mich toll, weil ich das erledigt habe. Ich sammele Rezepte, die kommen oben über den Herd in ein besonderes Fach. Außerdem neue Produkte, falls ich sie testen will. Und Büchertipps. Und einfach großartige Artikel, weil ich sie entweder nochmal lesen will oder weil ich dazu noch weiter recherchieren möchte. Und manchmal, weil ich dazu Kontakt mit der Autorin aufnehmen will.

Früher  – damit meine ich, bevor ich Irit kannte – habe ich Klebezettel an die Zeitschriften gemacht und die ganzen Zeitschriften aufgehoben. Aber das führt zu Stapeln, die ich erstens nie mehr lese und zweitens auch nicht mehr brauche, wo sogar Emma mittlerweile ein frei zugängliches Onlinearchiv hat. Daher entfällt das Kopieren von interessanten Artikeln für FreundInnen, jetzt kann ich einfach links schicken.

Ihr glaubt ja gar nicht, wie ich mich schon auf den Urlaub freue, unter anderem wegen der Zeitschriften, deren Stapel hoffentlich noch wächst bis dahin!

6 Kommentare

  • Das ist so witzig, ich mache das seit Jahren genau so!

  • Ich bin auch so, wenn ich weiß ich fahre in den Urlaub, Wellness usw, dann horte ich mehrere Zeitschriften und freue mich diese zu lesen.

  • Genauso mache ich es auch, gemütlich auf der Couch, ein Stapel Zeitschriften und dann wird rausgerissen, was das Zeug hält.

  • Christina Dingens

    Ich horte bisher immer noch. Mich von Zeitschriften zu trennen fällt mir eher *räusper* schwer. Vielleicht sollte ich es auch mal versuchen und Artikel die mich interessieren heraus reißen. Ein Versuch ist es wert 🙂

    • Ich habe einen Metallkasten mit Hängeregistern und da werden die Artikel nach Themen geordnet einsortiert. Mittlerweile ziemlich voll, aber ich liebe es, ab und an durch zu stöbern, manches werfe ich dann weg, aber ich habe auch teilweise 15 Jahre alte Sachen.

  • Da bin ich mittlerweile rigoros.
    Wenn ich die Zeitschriften gelesen habe, kommen sie unverzüglich ins Altpapier.
    Irgendwann ist mir nämlich aufgefallen, dass ich die rausgerissenen Seiten nie mehr anschaue. Geschweige denn Rezepte nachkoche/-backe.
    Aber im Gegensatz zu früher kaufe ich nur noch selten Zeitschriften. Meistens bin ich enttäuscht und mittlerweile finde ich sie ziemlich teuer.

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