YES!! Endlich ist sie da: Die Frauenquote, oder

die Katastrophe, die Konservative finden. Hat doch Volker Kauder Manuela Schwesig Weinerlichkeit vorgeworfen, weil sie die fehlenden Frauen in den Aufsichtsräten der DAX-Unternehmen beklagte.

Ha, soll er doch, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Hat schon meine Oma gesagt. Und nun ist es soweit. Irit und ich sind ja schon lange der Meinung, dass ohne Quote gar nichts geht. Wohin die Selbstverpflichtung der Wirtschaft führt, durften wir ja in den letzten Jahren beobachten – zu gar keinen zusätzlichen Frauen in den Aufsichtsräten. Die gläserne Decke schien undurchdringlich.

Und was ich so toll finde, ist die Sanktion. Keine Geldstrafe, nein, die würde aus der Portokasse bezahlt, mit einem heimlichen Grinsen, wenn mann dafür unter sich bleiben kann. Die Stühle, die nicht mit der entsprechenden Quote von Frauen besetzt werden können, bleiben leer. Was für eine coole Idee, denn die Aufsichtsratsmitglieder werden ja alle dringend gebraucht, sonst müsste man ihnen ja nicht soviel Kohle bezahlen. Ha, also kommen sie jetzt nicht umhin, Frauen zu befördern, zu wählen, an ihre Seite zu holen.

Das ist ein guter Tag für die Sache der Frauen in Deutschland! Ich bin überzeugt, dass nach kurzer Zeit Frauen im Aufsichtsrat eine Selbstverständlichkeit sind und auch Männer am Ende merken, dass es mit Frauen viel netter ist als ohne… Wait and see. Ich gehe jetzt eine Runde feiern!!

25 Kommentare

  • Gerade gelesen

    http://fraunessy.vanessagiese.de/2014/11/26/max-mustermann-wundert-sich/

    es gibt noch viel zu tun – mal sehen, was unsere Töchter in 20 Jahren sagen

  • Ich freu mich!

  • Christina Dingens

    Danke Irit! Ich habe schon ne Weile drüber nachgedacht, ob ich mich jetzt freuen soll (das tue ich) oder ob ich beklagen soll, das eine Frau im Aufsichtsrat gegen das Heer der Frauen steht, die in ihren Jobs immer noch schlechter gestellt sind, als ihre männlichen Kollegen. Was nutzt es, die Spitze des Eisberges in Angriff zu nehmen, wenn die breite Masse der Frauen es immer noch schwerer hat erfolgreich zu sein, gleichberechtigt netzwerken zu können und vor allem gleich bezahlt zu werden? Ich hätte mir gewünscht, das es Familien leichter gemacht würde Karriere und Kind besser unter einen Hut zu bringen. Ein Thema, das auch Vätern zunehmend zusetzt. Immer mehr Väter würden gerne Elternzeit nehmen. So lange es aber schwer zu vereinbaren ist, im Job erfolgreich zu sein und dennoch Kinder glücklich groß zu ziehen, werden sich viele gute Kräfte für den Karriereknick entscheiden oder aber gegen ein Kind. Ich habe gelernt das man ein gutes, stabiles Haus vom Fundament her aufbaut. Was nutzt das goldene Dach, wenn der Rest auf tönernden Füssen steht?

  • Ich hab ja nicht gesagt, dass nichts mehr zu tun ist – ich freue mich trotzdem, denn jeder Schritt in Richtung Frauen an die Macht ist gut!!

  • Frauenquote für Aufsichtsräte – schön und gut. Ist aber nur dann sinnvoll, wenn unter der weiblichen Schale auch ein weibliches Herz schlägt. Oft genug ist das leider nicht der Fall und führt u.U. sogar zu einer Verschlechterung der Situation von Frauen in einem Unternehmen (konkreter Fall: man erschwert es den aus Elternzeit zurückkehrenden Frauen, in Teilzeit zu arbeiten, was früher hier absolut kein Problem war. Heute möchte man die Mütter gern in Vollzeit wiederhaben oder gar nicht.
    Ich könnte diese Liste noch um einiges erweitern, es ist zum Heulen.

    Also Frauen in Aufsichtsräten ja, aber nur, wenn sie ihren männlichen Kollegen nicht auf Biegen und Brechen zu beweisen versuchen, daß sie genauso knallhart sein können wie eben diese.

  • ENDLICH, ein schöner Schritt! Und nun: mir in meinem Freundeskreis drei Paare ein, wo die Frau wesentlich besser verdient als der Mann (besser ausgebildet). Da müsste theoretisch der Mann dann zu Hause mehr machen, was in Null der drei Fälle passiert. Arbeitet die Frau halbtags = putzt sie selber, arbeitet der Mann weniger = putzt die Putzfrau oder niemand 🙁 Es dauert dann noch mal ein zwei Generationen bis die Jungs adäquat das Häusliche beherrschen. Und die Männerquote für (schlechtbezahlte) Jobs wie Unterstufenlehrer oder Kindergärtner wäre auch nicht schlecht 😉

  • Naja, in 100 Unternehmen kommen jetzt Frauen in den Aufsichtsrat. Vermutlich wird nun einiges mit weiteren Töchtern oder Ehefrauen besetzt (wie schon die Tochter und Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller, Tochter und BMW-Erbin Susanne Klatten oder Ehefrauen Ursula Piëch, Maria-Elisabeth Schaeffler). Das heißt, es geht hier um vielleicht 200 Jobs in ganz Deutschland, die nun von Frauen besetzt werden, wo sonst Männer hiongekommen wären. Sicher, besser als gar nichts, aber das ist doch wirklich ein sehr kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Ich denke, wir sind mal wieder billig abgespeist worden.
    Also meine Freude hält sich in Grenzen.

  • Nun ja, so billig finde ich das nicht, denn das sind prominente Positionen. Ich würde auch lieber gleich die ganze Welt retten, aber meist ist das nicht möglich, wenn man nicht Jesus heißt, und selbst der hat es nicht geschafft…

  • schon, aber mensch sollte nicht so einen Bohei drum machen, es wurde lediglich ein Punkt der GROKO-Koalitionsvereinabrung abgearbeitet und das mit Beleidigungen an diejenigen, die die Umsetzung durchzuführen haben („Weinerlichkeit“ so der „werte“ Herr Kauder in feiner Brüderle-Manier). Die Redaktion von extra3 im ARD bzw. O.Wehlke in der heute-show haben das zu meiner Belustigung richtig kommentiert.

  • Mein Sohn war gerade in einem Assessment-Center: fünf Mädels und zwei Jungs waren geladen – definitiv wird der Studienplatz mit einem (oder zwei) Mädchen besetzt und die Damen waren derart ausgebufft……man hätte meinen können, es ginge um ein Schauspiel-Casting.
    Spricht überhaupt jemand davon, daß in erste Linie Jungs sitzen bleiben, die jugendlichen Suizide anführen, kriminell werden, ADHs bescheinigt bekommen, Hauptschüler und Berufsabbrecher sind – die Liste ist beliebig fortzusetzen.
    Außerdem ist es nachgewiesen, daß bei gleicher Leistung schon in der Grundschule Jungen schlechter beurteilt werden als Mädels.
    Wenn ich von Personaler lese, die sagen, bei gleicher Qualifikation auf jeden Fall die Frau einzustellen – super.
    Feiere wer feiern will – als Mutter von drei Söhnen wünsche ich mir
    a) so langsam wieder eine Männerquote und
    b) Schwiebertöchter, die eben nicht an ihrer Vorstandskarriere basteln und gern in ihrem Mann den Hauptverdiener sehen.
    (bin übrigens auch dagegen, die Kinder beizeiten in eine Kita zu stecken).
    Entgegengesetzte Meinungen gibt es eben auch – und nun Feuer frei……..!

  • nun ja, Frauen machen nun mal die besseren Schul- und Studienabschlüsse, da sollen sie auch die Studienplätze bekommen, oder?

    Ich kann von Glück sagen, dass ich mich nicht darauf verlassen habe, dass mein Mann der Hauptverdiener ist – sonst säße ich nämlich jetzt in einer ekelhaften finanziellen Klemme. Das kann man machen – wenn es einen nicht stört, im Zweifelsfall auf Hartz4 angewiesen zu sein. Ich kann meinen Töchtern von einem solchen Lebensmodell nur dringend abraten.

    Und zur Männerquote: solange ich immer eine von wenigen Frauen bin und zwar ganz egal bei welcher Veranstaltung (außer Beautyblogger-Event), ist das wohl noch nicht nötig. Ich finde, die Jungs sollen sich mal ein wenig anstrengen.

    Lustig finde ich auch das mit der Beurteilung von Jungs, ich habe da kein Mitleid. Das ging Mädchen und Frauen jahrhundertelang so. Jetzt schwingt es halt langsam aber sicher um.

  • Bin da voll bei dir, Irit.
    Bei uns in der Schule fällt mir so eine Tendenz auf: Viele sehr strebsame, ehrgeizige, intelligente Mädchen, die auch noch tolle social skills haben und gut Kuchen backen 😉 -also rundum perfekt (gerne mit Eltern mit hohen Erwartungen an sie!), leiden unter Streusymptomen, weinen bei einer 2, halten sich für ganz ok, aber schreiben ihren schulischen Erfolg nur ihrem Fleiß zu. Wenn es an die Berufswahl geht, suchen sie sich eine hiesige BA oder gehen zur Sparkasse mit ihrem Einserabi. Viele stinkfaule Jungs, wo die Eltern schon von Anfang an schulterzuckend sagen, dass sie nicht auf sie einwirken können, die sich durchschleichen und ein maues Abi machen, entscheiden sich für ein Hochschulstudium eines als schwierig geltenden Faches, ohne auch nur einen Moment an sich zu zweifeln.

  • Tja, Ihr bestätigt mich darin, daß ich mit der Erziehung meiner Jungs zur Vorsicht bei „Karriereweibern“ vollkommen richtig liege.
    Ich bin seit zwanzig Jahren sauglücklich verheiratet, mein Mann ist der Hauptverdiener und hat mich bei meiner zweiten Berufsausbildung und Selbständigkeit voll unterstützt Wir haben all die Jahre, Rücken an Rücken kämpfend so viel aufgebaut, wie wir es nie für möglich gehalten hätten (Hartz IV- von wegen!) und meine Söhne wären nicht so gut geraten, wenn ich an einer eigenen Karriere gebastelt hätte.
    Absolut überzeugt davon bin ich, daß es innerhalb einer FAMILIE nicht möglich ist, daß beide wirklich Karriere machen – einer muß sich im Hintergrund um alles kümmern und dem anderen den Rücken (und Kopf) freihalten. Das WIR ist das Geheimnis – und das geht leider zugunsten des ICHs in immer mehr Partnerschaften den Bach runter. Wohin das führt, sieht man ja.
    Ich habe nie auf ein eigenes Konto Wert gelegt (ups, ich habe ja mein Firmen-Konto…)und bin trotzdem in der komfortablen Situation jederzeit
    a) meine Selbständigkeit hochzufahren und aus meiner Ehe heraus
    b) finanziell komplett abgesichert zu sein.
    Da habe ich wohl ganz viel falsch gemacht…… Zeigt mir mal den Mann, der auf eine steile Karriere seiner Frau (mit allen Konsequenzen und wenn Kinder da sind) abfährt – sämtliche, die ich kenne, nähmen Reißaus…..oft mit ekelhaften finanziellen Konsequenzen!
    Dann rackert Euch mal ab, um Euch und Eurer Umwelt zu beweisen, wie toll Ihr alles voreinander kriegt und springt beizeiten mit einem Herzinfarkt alleinstehend in die Kiste.
    Und das die heutigen Jungs eine jahrhundertelange Diskriminierung „ausbaden“ sollen – Mütter von Söhnen denken gewiß anders…..

  • Birgit, es ist sicher richtig, dass man nicht erwarten kann, eine große Familie, viel Zeit fürs Familienleben und zwei Vollzeitkarrieren zu haben. Beide Partner müssen wohl überlegen, wie sie sich Familienarbeit und Karriere aufteilen. Allerdings sehe ich immer noch nicht, warum es generell besser ist, wenn Frau generell auf Karriere verzichtet.
    Du bist in der glücklichen Lage, dass deine Ehe andauert und dass deine Ausbildung gut genug ist, so dass du zur Not auf eigenen Füßen stehen kannst. Letzteres ist genau das, was Irit oben schrieb. Frau sollte jederzeit in der Lage sein, sich und ihre Kinder versorgen zu können. Das heißt nicht, dass das eine steile Karriere sein muss.
    Ich sehe in meiner Arbeit übrigens nicht, dass die Kinder von Vollzeithausfrauen generell glücklicher, wohlerzogener, besser, was auch immer sind als Kindern von alleinerziehenden Müttern oder Vätern oder Kindern von Eltern, die sich tatsächlich erlauben, beide zu arbeiten. Die Wahrscheinlichkeit von „Helikopter-Mamas“, die ihren Söhnen oder Töchtern zuviel abnehmen, und die Wahrscheinlichkeit eines Überlegenheitsgefühls gegenüber anderen Eltern und anderen Lebensentwürfen erlebe ich allerdings etwas höher in dieser ersten Gruppe. Dein Post bestätigt das.
    Allerdings bin ich erstaunt ob der Abneigung, mit der du über dir völlig Unbekannte mit dir völlig unbekannten Lebensentwürfen urteilst.

  • Ich urteile nicht sondern gebe lediglich zu bedenken, daß es eben nicht nur schwarz und weiß gibt.
    Das die Diskussion sinngemäß in „ich habe kein Mitleid mit der ungerechten Behandlung unschuldiger -männlicher – Kinder aufgrund jahrhundertelanger Diskriminierung – weiblicher- Kinder…… gipfelt, entsetzt mich doch. Wo bleibt denn da die wissenschaftlich rationale Denkweise? Was können die heutigen Jungs dafür daß in der Vergangenheit die Rolle der Frau eine andere war?
    Mit der so schön an anderen Stellen betonten Toleranz ist es ja scheinbar doch nicht so weit her.
    Andere Lebensentwürfe als das klassische Familien-Modell sind halt nicht automatisch besser und und das besagte „Überlegenheitsgefühl“ höre ich von ganz anderer Seite heraus – übrigens auch allgemein Männern gegenüber…..
    So, an dieser Stelle klinke ich mich aus – herzlichen Glückwunsch zur Frauenquote!

  • Das ist ein Missverständnis. Natürlich ist es erstrebenswert, dass alle nur nach ihrer Leistung beurteilt werden. Das ist aber in der Realität nicht so, weil es halt nicht objektiv messbar ist, sondern an vielen anderen Faktoren hängt (z.B. Migrationshintergrund, soziale Umstände, Namen). Das sollte aber nicht daran hindern, sich entsprechend im vorhandenen System anzustrengen. Und wenn das System nicht gefällt, muss man an der Änderung arbeiten, s. Frauenquote.

    Mir ist ansonsten wirklich egal, wie jemand lebt. Und ja, ich habe ein Überlegenheitsgefühl. Aber nicht aufgrund meines Familienmodells, sondern weil es für mich ein Wert ist, für mich selbst sorgen zu können. Und ich bin stolz, dass ich das kann. Andere Frauen haben andere Werte – feel free.

    Und was die Karrierefrauen angeht: wieso wird das immer so negativ gesehen? Da fallen dann Worte wie abrackern etc. Vielleicht macht es ja auch Spaß? Und warum soll man nicht versuchen, so ziemlich alles zu bekommen? Warum sich mit KleinKlein bescheiden? Ist das etwa die typische anerzogene Bescheidenheit für Frauen? Ich erinnere mich da noch an diesen Poesiealbumsspruch, dass frau bescheiden und sittsam sein soll. Never ever.

  • Christina Dingens

    Ich kann wirklich nicht verstehen, was daran erstrebenswert sein soll, abhängig zu sein. Auf Grund von chronischer Krankheit bin ich es leider unfreiwillig geworden. Dieser Zustand ist fast genau so schlimm, wie meine Krankheit selber. Natürlich genieße ich den Zustand mich mit viel Einsatz um meinen Sohn kümmern zu können, mich nicht zerreißen zu müssen. Ich bin mir sicher, das ich nicht zu den Kind und Karriere Frauen gehört hätte die beides wuppen und dazu noch Elternvertreter sind und ihren durchgestylten Haushalt alleine schmeißen. Dennoch ist dieses Gefühl, abhängig zu sein, ein äußerst zermürbendes. Es gibt so viel Schicksalsschläge, die ein bisher funktionierendes Lebensmodell zerstören können…..Wenn mein Gatte morgen ausfällt, zahle ich den Preis für ein Leben, das ich freiwillig nie so führen wollte. Hätte ich Töchter, ich würde sie zur Selbstständigkeit erziehen. Ich finde es wichtig, das sie für sich selber und ggf. auch für ihre Kinder ein gutes Auskommen haben. Ob sie Kinder oder Karriere in den Vordergrund stellen, ist alleine ihre Sache. Das selbe versuche ich übrigens meinem Sohn anzuerziehen. Er soll lernen die Verantwortung für sich zu übernehmen. Dazu gehört es auch, die Konsequenz zu ziehen, aus ev. schulischer Bequemlichkeit. Mir macht unser derzeitiges System Sorge, es schaut bei keinem Geschlecht auf die Stärken, sondern nur auf die Schwächen. Immer weniger Leistungsfähige müssen immer mehr Leistung bringen. Die „Leistungsfähigen“ im Sinne unserem derzeitigen Systems, sind dabei aber nicht zwangsläufig besser, sondern nach meinem dafürhalten einfach Anpassungsfähiger, lernen in diesem System ausreichend gut und wissen sich am besten zu verkaufen. Tickt Mensch anders oder braucht für seine Entwicklung länger, fällt er durchs Raster. Das obwohl dieser Mensch möglicherweise irgendwo Stärken und Talente hat die andern Orts unentbehrlich wären.
    Was ist das für eine Gesellschaft die den Mensch nicht individuell beurteilen lernt, sondern sich immer weiter selber Kategoriesiert?!

  • Ich hoffe auf viel mehr Frauen in Führungspositionen – 50%! Ach, und ich habe zwei Söhne, die werden ihr Ding schon machen, keine falsche Sorge. Frauen von den Management-Positionen auszugrenzen hat zu einem familienfeindlichen Arbeitsklima geführt. Ich wünsche mir schwedische Männer, die 16 Uhr genauso selbstverständlich sagen, dass sie jetzt gehen und die Kids abholen. Und ich wünsche mir Frauen, die genauso ihr eigenes Geld verdienen (über das Arbeitsleben verteilt 50%), damit meine Jungs mal nicht die Alleinversorger für Hausmuttchen sein müssen. Und ich wünsche mir auch mehr Männer als Unterstufenlehrer, damit sie Jungs auch schon in zartem Alter Rollenvorbilder außerhalb des Elternhauses sein können. Unabhängigkeit: YES!

  • Christina Dingens

    Irit, das ist viel wert. Wir haben einen ganz bezaubernden, jungen, männlichen Kindergärtner. Der wird aber leider ab nächstem Jahr sein Studium anfangen. Mit dem Job ernährt man halt knapp sich selber und ganz sicher keine Familie. Traurig, nicht nur für ihn sondern auch für die tollen Frauen in diesem Berufen. Schade das uns die Erziehung unserer Kinder nicht mehr wert ist.

    • Mein kleiner Sohn hat auch so einen tollen Erzieher (FSJ), der aber danach wahrscheinlich auch studieren wird – der Verdienst ist wirklich miserabel. Deshalb wäre es so toll, wenn Männer nicht Alleinernährer sein müssten – und natürlich dieser wichtige Job endlich gerecht bezahlt wird!

      Aber noch mal zur Besetzung einiger Führungsjobs und Quote: Es gibt immer noch Seilschaften von ehemaligen Verbindungsstudenten, die sich ihre eigenen Kader aus den Verbindungen nachziehen. Dafür MUSS es die Frauenquote geben, um endlich mal dieses übliche Rekruting abzuschaffen. Das benachteiligt nämlich auch alle anderen, die nicht weiß, wohlhabend aufgewachsen und heterosexuell sind.

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