Capes – ein wunderbarer Trend. Und eine wunderbare Designerin, oder

wie würdet ihr das Capemädchen sonst nennen? Josephine Gaede, gerade mal 27 Jahre jung, designt, produziert und verkauft wunderbar leichte Träume von Wärme und Geborgenheit. Ihr könnt sie auf ihrer Seite bestellen, hier ein erster Eindruck von flammender Farbe.

CapemädchenIch habe sie in ihrem Atelier in Berlin (Kreuzberg) besucht, es war eine reine Freude. Sie ist eine zarte, langbeinige, elegant-lässige Erscheinung mit wunderschönen Locken, die sie wie zufällig hochgesteckt trägt. Ihr Elfengesicht ist ausdrucksstark und überaus wandelbar, wenn sie von ihrer großen Liebe, den zarten, leichten, aber doch durablen Wollcapes spricht. Sie hat sie vor fünf Jahren bei einem Auslandssemester in Italien kennen- und lieben gelernt. Sie brachte etliche davon nach Deutschland, verkaufte sie an Freunde und vor allem Mütter von Freunden und kam dadurch auf die wunderbare Idee, sie selbst herstellen zu lassen.

Eigentlich hat sie Jura studiert und abgeschlossen, aber zum Glück für uns kann sie sich die Arbeit als Juristin auch im Kunstbereich nicht so richtig vorstellen (vielleicht ändert sich das ja noch, meiner unmaßgeblichen Meinung nach wäre diese junge Frau auch für die Juristerei eine große Bereicherung, aber sie hat ja noch viel Zeit für alles…). Also entwirft und produziert sie ihre wunderschönen Stücke. Ich hätte mindestens vier kaufen können… Habe mich dann aber für ein graurosanes aus ihrer Sommerkollektion entschieden, das Ende Oktober wieder lieferbar sein wird. Ein Traum in Wolle und Farbe und Leichtigkeit, es fehlte mir in dem Moment, als ich es wieder abgelegt hatte.

Josephine hat den verdienten Erfolg, nachdem sie in der Brigitte und anderen namhaften Zeitungen war, und den gönne ich ihr auch von Herzen – leider hatte sie daher auch nicht den mindesten Anlass, für unsere Leserinnen eine Rabattaktion anzubieten. Aber das ist nicht so schlimm, die Capes sind jeden Cent wert, und wenn ich bedenke, dass Burberry seins für einen vierstelligen Betrag anbietet, ist der Preis auch wirklich fair. Demnächst wird es die Capes im KaDeWe und anderen ausgewählten Häusern geben, aber auf jeden Fall auch weiterhin bei Josephine selbst.

Also, dringende Empfehlung, Josephine schickt auch andere Fotos und berät liebevoll per mail, bevor sie das ausgewählte Lieblingsteil mit ihren langen schlanken Händen geschickt und energisch verpackt, auf dass es bald bei euch sei!

15 Kommentare

  • Diese Capes stehen ganz oben auf meiner Wunschliste 🙂

    Gruß sabine

  • Hätte auch gerne Eines- hab aber leider eine Wollallergie:(

  • Christiane

    Ich finde sie auch wundervoll – aber leider geht es mir wie Sabine. 🙁
    Wirklich jammerschade, ansonsten würde ich gleich heute das Ateliergeschäft „heimsuchen“

  • Ich hab sie auch schon in Zeitschriften gesehen. Wirklich schön. das gelbe vom Sommer hat mir besonders gefallen. Schön, dass man sie auch vor Ort in Berlin kaufen kann. da schau ich doch beim nächsten Besuch mal rein.

  • Ich habe ein Cape von ihr in purpur und liebe es sehr!

  • Sehr schön! Schade, denn ich bräuchte auch Baumwollflies oder ähnliches… Vielleicht wäre das ja eine Anregung…

  • Honeypearl

    Wunderschöne Farben. Ich werde meine Wunschliste wohl wieder mal erweitern müssen.

  • Katharina

    Habe eins aus Baby-Alpaka in petrol, schon ein paar Jahre und es ist eine tolle Alternative zu Strickjacken und Übergangsjacken … Aber diese sind auch sehr schön, besonders die zweifarbigen. Ein Cape im Schrank reicht aber … oder nicht? 🙂

  • Auf gar keinen Fall. Es sollen ja dann noch welche aus Walkwolle mit Lederfransen kommen, da kann ich mich bestimmt nicht mehr beherrschen…

  • ich kann mich leider für die capes nicht so richtig begeistern.
    die farbkombinationen finde ich auch sehr schön. die form gefällt mir aber gar nicht. es gibt vorne viel zu viel stofffalten. das trägt auf und stört bestimmt beim hantieren. ein schöner gürtel wäre da evtl. überlegungswert…
    der schnittmuster verlangt auch keine besondere schneiderkünste. ich gehe also davon aus, dass der preis die qualität des stoffes abbildet, oder?

  • @Nice: ich schreibe sofort drüber, wenn ich etwas erfahre!
    @Rena: ich habe verschiedene Ponchos und Capes, ich mag das so. Lässt sich auch schön übereinander legen.

  • Katharina

    @rena: Als ich meins gekauft habe, hat mir die Verkäuferin gleich mal die verschiedenen Tragevarianten erklärt. Das geht u. a. auch mit Gürtel, wenn man beide Vorterseiten über Kreuz unter den Armen durch nach hinten steckt. Ist wahrscheinlich ein bisschen frickelig, sieht aber auch gut aus. Ich hätte aber Angst, dass der Gürtel auf der Wolle reibt und das dann entweder Noppen oder platte Stellen gibt. Deswegen immer ohne und obwohl ich klein bin sieht es nicht zu voluminös aus. Na ja, für den Einkauf würde ich es nicht anziehen, da stört es schon, wenn man dauernd was neu drapieren muss weil sich bückt und streckt. Ist eher was für fein.

  • Ich besitze auch seit kurzem ein dieser wunderschöne Schmuckstücke – ein Traum in Merino. Und nun warte ich ungeduldig auf herbstlichere Temperaturen (hier im Norden war es bis gestern noch recht sommerlich), um es endlich tragen zu können.

  • Das ist ja wieder Mal ein toller Tipp! Die Seite wird gleich in die Favoriten aufgenommen.

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