Auch leichte Chicklit hatte ich im Urlaub, oder

es kann ja nich timmer nur niveauvolle gehobene Literatur sein, finde ich. Am Strand, im Flieger und im Bus lese ich auch ganz gerne mal was Leichtes, Lustiges, Perlendes, und das will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

Der Sommer der Blaubeeren von Mary Simses erzählt eine alte Geschichte: Frau, die in einem Leben gefangen ist, das sie eigentlich nicht mag, was sie aber nicht weiß, gerät durch widrige Umstände aus ihrem gewohnten Trott, erkennt, was ihr fehlt und trifft Mr. Nun-wirklich-Right. Aber das wird mit leichter Hand, Humor und Selbstironie der Heldin erzählt, die Sprache ist angenehm und ich habe Spaß gehabt.

Mr. Perfect gibt es nicht von Susan Andersen ist ähnlich. Diesmal trifft die Protagonistin einen ganz offenkundig für sie völlig ungeeigneten, absolut unpassenden Mann, der sich schrecklich benimmt, den sie aber leider sowas von ultrasexy findet, dass sie ihrerseits oberzickig zu ihm ist undsoweiterundsofort. Unnötig zu erwähnen, dass sie heiraten und für alle Zeiten glücklich sind.

Diesmal für immer von Paige Toon bietet zu tiefen Einblick in die Probleme der Superberühmten und Superreichen. Meg, die ehemalige persönliche Assistentin eines Rockstars hat seinen Sohn geboren, ohne dass er davon weiß. Leider muss sie sich outen, weil das Kind ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist und ihr Lebenspartner das nicht wirklich lustig findet. Nach etlichen Irrungen und Wirrungen und viel Stress mit den Paparazzi finden sie zueinander, heiraten und – na, ihr wisst schon.

Die Sommerfrauen von Mary Kay Andrews erzählt auch die Geschichte einer mittelmäßig unglücklichen und durch ihre Kündigung verstörten Singlefrau, die auf einem Urlaub mit ihren Freundinnen dem sexy Surferboy verfällt, der natürlich, wie ja keine wissen konnte, genau der Richtige für sie ist. Lustig, aber ein bisschen ausgefranst an den Rändern, die Handlung ist teils unnötig kompliziert.

Ihr macht mit keinem der Bücher etwas falsch, wenn ihr euch mal unterhalten lassen wollt!

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