Was wurde eigentlich aus … dem Alessandro striplac?

Wir beide haben ja ein bisschen gebraucht, bis wir miteinander warm geworden sind, aber das lag ausschließlich an mir,  weil ich  mich mit UV-gehärteten Lacken und ihren Besonderheiten noch nicht befasst hatte.

Und dafür wurde unsere Beziehung hinterher besonders schön und besonders eng. Vielleicht in einem Punkt zu eng – ich fand die Entfernung entgegen den Angaben in der Anleitung nie besonders leicht. Ich habe alles versucht: Holzstäbchen, das von Alessandro angebotene Schmirgelstäbchen, das aussieht wie ein Pferdehuf, den peeling activator, Einweichen in Aceton… Letzteres macht den großen Vorteil von striplac zunichte, dass er eben nicht mit Chemie entfernt werden muss. Ersteres war alles nicht so einfach. Ich weiß nicht, ob es wieder an mir lag, aber ich bezahlte die zwei wunderbaren Wochen ohne jeden Gedanken an die Maniküre mit ewigem Gefrickel, die Stückchen, die abgingen, waren klein und mini, keineswegs gelang es mir, den Lack im Ganzen zu entfernen. Wohlgemerkt  – das alles hat mich nicht davon abgehalten, weiterhin den striplac zu benutzen, denn ich genieße es über die Maßen, immer schön gepflegte Nägel zu haben, ohne dafür viel zu tun. Und er tut meinen Nägeln gut, sie wachsen und wachsen, ich kann mich gar nicht ernnern, wann das letzte Mal etwas davon abgebrochen ist.

Aber ich habe ja auch für die letzte kleine Unbequemlichkeit eine Lösung gefunden. Eigentlich war es meine Sparsamkeit, die mich darauf gebracht hat. Ich brauchte neuen Über- und Unterlack und sah im DM zufällig dieses essence-Gelsystem. Gesehen, gekauft, und zwar für gefühlte fünf Euro, und zwar zusammen für beide Lacke. Zunächst kamen sie mir gewöhnungsbedürftig dickflüssig vor, aber ich habe mich daran gewöhnt. Sie funktioneren genausogut wie der Über- und Unterlack von Alessandro, auch mit der Lampe, die ich hier habe, und auch mit dem Alessandro-Farblack, den ich ja nicht missen will (bei essence muss man normalen Lack dazwischen machen und warten, bis er trocken ist). UND damit lassen sich die ganzen Nägel problemlos abziehen. Der Nagel taucht glänzend gesund unter der Maniküre auf. Ich bin begeistert. Der Halt ist minimal weniger lange, aber einmal die Woche finde ich auch ok, denn meine Nägel wachsen ja auch heraus, und ab und an hält es auch zwei Wochen.

Für mich eine gelungene Kombination, an der ich festhalten werde!

3 Kommentare

  • beautybaerchi

    Ach Mensch das klingt ja gut! Ich überlege immernoch ob ich mir ein System anschaffen soll. An Essence stört mich ja das man den Farblack so trockenen lassen muss ind andere Systeme sind oft recht teuer… Mit anderen Worten: Ich schleiche noch drum rum :-

  • Zu Weihnachten habe ich mir das Striplac-System gegönnt und seitdem nichts anderes mehr benutzt. Nach wie vor finde ich es genial, die Farben finde ich toll und meine Nägel haben in keinster Weise gelitten.
    Der Tipp mit den essence-Lacken ist toll, aber wenn ich meine Nägel zuvor schön poliere habe ich auch keine Probleme mit dem ablösen. Habe da wohl Glück gehabt bei meinen Nägeln.
    Meine Sparschwein-Empfehlung ist der Ersatz der Reinigungspads, da nutze ich 100%-Alkohol auf Kleenex-Tüchern und den Korrekturstift tunke ich auch da rein 🙂

  • Und noch was…weil mir das Gefummel mit Alk, Kleenex und den oft ausgetrockneten Originalpads auf die Nerven ging, habe ich im Netz mir nen Wolf gegoogelt und den Trick mit Babytüchern ausprobiert, mit den babylove-Tüchern ohne Duft ging das tatsächlich super, keine Ahnung warum ;-))

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