Haarsachen Juni 2014

Loreal Professionnel Mythic Oil Seve Protectrice

Das wird ausnahmsweise mal ein ganz kurzer Beitrag und das kam so: ich hatte zwei Shampoos mit zugehöriger Pflege im Test. Das eine war für eher fettige Haare und hat innerhalb von drei Tagen meiner roten Haarfarbe den Garaus bereitet. Meine große Tochter benutzt es jetzt und mag es, aber für gefärbte Haare war das nichts, das kann ich dann auch nicht empfehlen. Das andere war für blonde Haare, aber ich mochte das Haargefühl irgendwie überhaupt nicht. Aber ich habe es weitergeschickt und schauen wir mal, ob es der nächsten Testerin gefällt.

Was mir aber sehr gefallen hat ist die obige „Haarcreme“ namens „Mythic Oil Sève Protectrice“ von L’Oréal Professionnel. Die schreiben dazu (leicht zusammen gekürzt):

Die erste Pflegecreme für das Haar, mit exklusivem Schwarzkümmelöl für maximalen Hitzeschutz bis zu 230°C und verführerischen Glanz! Das Öl des Schwarzkümmels ist für seine außergewöhnliche, entzündungshemmende und besänftigende Wirkung bekannt, es wurde vor allem zur Heilung von Brandwunden verwendet. Die neue Haarpflege-Creme Mythic Oil Sève Protectrice beinhaltet es und ermöglicht somit erstmals einen Hitzeschutz bis 230°C.

Im feuchten Haar angewendet, umhüllt die sinnliche Textur das Haar mit einer samtigen, nährenden und gleichzeitig schützenden Schicht ohne es zu beschweren. Anschließend das Haar trocken föhnen und als krönendes Finish das Haar mit Mythic Oil Öl zum Glänzen bringen. Mythic Oil Sève Protectrice ist ideal für Frauen, die häufig Styling-Tools wie Lockenstab und Glätteisen verwenden und ihr Haar gleichzeitig optimal schützen und pflegen möchten.

Die Haarcreme kostet 24 Euro und in der Tube sind 125 ml enthalten.

Wie bekannt habe ich feine und sehr glatte Haare, dazu noch fettige Kopfhaut – was dazu führt, dass eher günstige Haaröle (die praktisch nur aus preisgünstigen um ncht zu sagen billigen Silikonen bestehen) meine Haare in so eine Art Sauerkraut verwandeln. Auch bei teuren Ölen wie Moroccan Oil  oder Kerastase Elixir Ultime ist Vorsicht und geringste Dosierung angesagt. Die teuren Varianten produzieren aber erstaunlicherweise kein Sauerkraut.

Meinen Hang zu Haarcremes habe ich mit der Kerastase Elixir Ultime Creme Fine entdeckt. Cremes haben für mich einfach den Vorteil der genaueren Verteilbarkeit. Ist zwar eigentlich Unsinn, aber ihc habe das Gefühl, dass die flüssigenÖle überall sind, Cremes lassen sich da zielgenau in die Haarspitzen verteilen.

Die Mythic Oil Haarcreme hat mein Herz schon nach der ersten Anwendung erobert und zwar aus drei Gründen:

  1. Die Haarspitzen werden nicht fettig, schmierig, ungewaschen, sondern sie werden gepflegt. Wer viele, dicke, trockene Haare hat, wird eher nicht so glücklich werden, da würde ich eher ein Öl empfehlen. Wer feine Haare hat, ist hier genau richtig. Die Creme kriecht in den Haaren nicht nach oben!
  2. Es ist ein Hitzeschutz enthalten. Ich bin schon immer um ein Öl mit Hitzeschutz herumgeschlichen, habe es aber nicht gekauft aus oben genannten Gründen. Ich trage die Creme auf die unteren 12 cm Haare auf und das klappt ausgezeichnet. Ich finde auch, sie lassen sich besser föhnen. Ich benutze übrigens erst Schaumfestiger bzw. den Densifique-Schaum und dann die Creme. Dsa klappt besser als die umgekehrte Reihenfolge.
  3. Der Preis ist ok. Es ist zwar nicht gerade billig, aber ich vermute, die Tube reicht ungefähr ein Jahr – zwei Euro im Monat für gepflegte und geschützte Haarspitzen finde ich ok.

Insgesamt: Nachkaufprodukt. Zumindest bis nicht etwas noch besseres in mein Bad einzieht.

(Das Produkt wurde zur Verfügung gestellt)

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