Gedanken zum Blog

Gedanken über den Blog mache ich mir öfter, derzeit habe ich ein paar konkrete Sachen, die ich gerne umsetzen möchte. 

Ich bin ganz angetan von unseren Gastautorinnen, für mich machen sie das Leben schöner, weil ich die Flut der Testprodukte nicht mehr bewältigen konnte und mittlerweile bin ich da ziemlich rigoros. Was mich wirklich anspricht, wird ausprobiert. Schöne Dinge, die aber eben nicht so an mich gehen, verteile ich weiter. Ich mag es, auch mal einen anderen Blick auf die Dinge zu lesen. Und manche Sachen nehme ich nicht mehr zum Testen und verschenke sie einfach direkt weiter. Fühlt sich gut an und macht mir viel mehr Spaß – und den Gastautorinnen offensichtlich auch. Übrigens künftig auch sofort namentlich erkennbar 😉

Unser Mitmachprojekt (Link) ist nicht so richtig aus den Startlöchern gekommen – was unter anderem daran lag, dass ich nur zwei Rückmeldungen hatte. Vielleicht sind wir auch einfach nicht die Frauengruppe, die derlei gerne tut. Das habe ich dann mal beerdigt. War vielleicht auch einfach eine Schnapsidee.

Mir ist auf anderen Blogs aufgefallen, dass es regelmäßige Wochentagsposts gibt. Das gefällt mir gut. Wir haben ja unseren Büchersonntag, aber da könnte man noch etwas machen. Z.B. Musik am Freitag. Diese Woche geht es los. Und für den Samstag habe ich mir auch etwas ausgedacht, nämlich „was wurde eigentlich aus…“. Inspiriert hat mich Hopi mit ihrem Kommentar bei Bobbi Brown. Ich dachte mir, ich nehme mir immer ein Produkt aus den letzten vier Jahren vor, dass mir besonders gut gefallen hat und schreibe noch etwas aus heutiger Sicht dazu.

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Und dann war da natürlich noch das Glücksprojekt. Das ist keineswegs unter den Tisch gefallen, ganz im Gegenteil habe ich da viele Überlegungen und Gedanken, die ich intensiv mit meiner Freundin Nanna diskutiere. Wie sich herausstellte, haben wir – obwohl wir sehr unterschiedlich leben – viele gemeinsame Punkte. Wir haben auch darüber diskutiert, inwieweit das ein gelungenes Blogthema wäre. Wird es eher nicht. Der Plan sieht derzeit so aus, dass ich zwar regelmäßig über allgemeine Punkte schreiben werde, aber mein Privatleben soll privat bleiben. Ich finde, das geht doch teilweise sehr ans Eingemachte und im Gegensatz zu allem Kommentatorinnen bin ich nicht anonym. Im Endeffekt ist das auch ein Thema, bei dem jeder selbst „arbeiten“ muss.

8 Kommentare

  • Katharina

    Moin Irit, euer Blog ist der, der mich am meisten anspricht und mir gefällt so gut wie alles, was ihr schreibt und beschreibt. Löst bei mir fast immer ein „muss ich haben“ aus – ihr seid die Anfixer schlechthin. Die Idee, ältere Produkte mal wieder in Erinnerung zu bringen finde ich toll, das ist für Leute wie mich, die euch gerade erst entdeckt haben, eine prima Möglichkeit aufzuholen (wer weiß, was ich alles verpasst habe 🙂 ) Und ab und zu mal eine Geschichte aus deinem Privatleben macht dich noch sympathischer und den Blog irgenwie auch lebendiger. Ich bin begeistert! Gr. Kathi

  • “was wurde eigentlich aus…” finde ich eine ganz tolle Sache, kenne ich z.B. auch von Anita von anitas welt. Es ist ja doch interessant, ob sich ein Produkt nach dem ersten Überschwang durchsetzen konnte oder vielleicht doch noch durch etwas besseres ersetzt wurde.
    Viele Grüße, die Alex

  • Oha! Das Mitmach-Projekt ist an mir vorbeigegangen. Vielleicht an vielen anderen Leserinnen auch. Ich lese viele Blogs. Wirklich viele. Und manchmal schaffe ich es neben der eigenen Bloggerei einfach nicht, alle Artikel ganz besonders gründlich zu lesen. Sorry! Ich hätte da gern mitgemacht. Wenns also nochmal aufgegriffen wird, dann schrei mich einfach an und ich trage meinen Teil dazu bei ;-).
    Das Gastautorenthema finde ich großartig. Ich verteile ja meine Sachen immer auch an die geeigneten Testpersonen und gebe allen gleich einen selbst erstellten Fragebogen in die Hand, worauf sich achten sollen. Aus dem Feedback mache ich dann einen Beitrag. Und für das Fashionthema habe ich mir gerade erst Verstärkung geholt. Haste bestimmt gelesen, oder?

  • Was wurde aus… stelle ich mir interessant vor, mal sehen, welche verschütteten Erinnerungen ans Licht kommen. Musikbeiträge scheinen derzeit in Mode zu sein, wenn ich mir die Blogs so ansehe. Ob ich das wirklich mag? Wird sich zeigen.
    Bei der Erwähnung des Mitmachprojektes habe ich gleich rote Ohren bekommen, ich war damals Feuer und Flamme und habe es schlicht vergessen. Schäme mich ;( (naja, nur ein bisschen) Aber falls du das Thema als lose Folge wieder aufnehmen wolltest, wäre ich immer noch oder wieder interessiert – auch an den Beiträgen der anderen Damen.
    Und die Idee der Aufnahme von GastautorInnen war sowieso klasse 😀
    Einen schönen Abend ohne Gewitter und Sturm!

  • Was wurde aus..? würde mich z. B. eher weniger interessieren. Das Mitmach-Projekt hätte ich toll gefunden. Ich habe es tatsächlich aus den Augen verloren, weil nichts weiter kam. Sind die beiden Rückmeldungen eigentlich mal veröffentlicht worden?

  • Ich freue mich, dass ich als Gastautorin meinen Senf dazu geben darf, ohne persönlich einen Blog eröffnen zu müssen 🙂 Vielen Dank dafür! Ich habe sogar damals nach Deinem Aufruf ein Foto meiner liebsten, täglichen Produkte gemacht, aber nicht abgeschickt, weil vergessen. Könnte ich noch machen.

    An fabforties gefällt mir am besten die intelligente Mischung aus Beautythemen und dem „sonstigen“ Leben. Ich habe vorher noch nie auf einem Blog kommentiert. Als ich hier das erste mal las, dachte ich nur: SEHR NETT!! (=Nice = mein Kommentarname 🙂

    Schlimm finde ich die so genannten Modeblogs. Ich interessiere mich für Mode. ich lese Vogue, seit die Mauer fiel (vorher Sibylle), gern auch die französische. Aber das tägliche Präsentieren einiger Bloggerinnen in Schnäppchen von H&M inspiriert mich wenig. Oft sieht das selbst ernannte Fashion Victim zumindest unkreativ aus und trotzdem überschlagen sich die Kommentare – ist das eigentlich ehrlich gemeint oder manchmal gehässig?

    • Stimmt. Bei manchen Modeblogfotos denke ich mir „Das soll innovativ/ inspirieren/ richtungsweisend sein? So gehe ich doch alle Tage auf Arbeit/ in den Garten/ zur Autowaschanlage.“ 🙂
      Es gibt aber auch gute und schöne… eher in der Altersgruppe Ü30, Ü40. Ich muss auch nicht immerzu neues Zeug sehen, viel interessanter finde ich, wie der vorhandene Inhalt des Kleiderschrankes kombiniert und und präsentiert wird.

  • @nice
    Oh ja, das kenne ich von anderen Blogs, irgendetwas läppisches wird präsentiert, und die frenetischen Kommentare nehmen kein Ende. Da gibt es sicherlich einige Bloggerinnen, die an leichtem Größenwahn leiden.

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