Alle das Gewitter gut überstanden?

Bei uns in Dortmund ging es eigentlich, aber als ich heute morgen nach nur fast zweistündiger Fahrt in Essen ankam, dachte ich, ich sehe nicht richtig. Da lagen Bäume auf der Autobahn. Außerdem war noch ein Baum in der Einfahrt zur Tiefgarage und ein Laster stand vor dem Gebäude… allerdings halb auf dem Gehweg und offensichtlich hatte da ein Ausweichmanöver nicht geklappt.

Und bei Euch? Alle aus dem Ruhrgebiet und Düsseldorf heile durchgekommen?

Ich finde, es hat nach Kyrill seinerzeit nicht so schlimm ausgesehen. In Düsseldorf muss ja richtig Land unter sein und Züge Richtung Süden gibt es derzeit auch nicht. Eine Kollegin ist heute morgen notgedrungen per Anhalter vom Dortmunder Bahnhof nach Essen gefahren – und dann war die Fahrerin auch noch von den Blauen. Naja, in Notzeiten muss man zusammen halten.

9 Kommentare

  • Hallo Irit,

    also bei mir in Berlin war gestern „Land unter“, weil es mehrere meiner Objekte schwer getroffen hatte. In Dortmund ist bei Netto ein Baum auf das Dach gekracht, so dass wir die Öffnung zunächst untersagen mussten. Auf die Schnelle einen Statiker zu bekommen, ist fast unmöglich. So ging es den ganzen Tag weiter mit Meldungen für NRW und Niedersachsen. Ich hoffe, dass der Spuk bald ein Ende nimmt, sonst spring´ich vom Balkon. Und natürlich ist mein Kollege gerade im Urlaub und ich hab Vertretung. Na ja, wenn´s kommt, dann immer ganz dicke. LG aus B Mary

  • Bei uns Verwüstung pur. Unser Garten war verborgen unter einem umgekippten Baum und 3 riesigen Ästen einer Kastanie , die garantiert seit der frühen Kreidezeit hier steht. Diverse Feigenbäume und geliebte Rosensträucher drunter begraben und beerdigt, Torbogen/Garteneingang aus Beton quasi in der Mitte geteilt, Zäune und Katzengehege kaputt, Dachrinne und Dachziegeln warten schon auf den Dachdecker.

  • Oh Gott, Ihr Armen, Hopi – ich drücke die Daumen, dass bald alles wieder repariert ist, soweit das möglich ist..

  • Das sieht hier (Bochum/Essen) apokalyptisch aus.
    Ich habe neuerdings einen Baum auf dem Balkon: die dicke, alte, gesunde Birke im Hof ist einfach mal umgekippt und hat zum Glück keine Fenster getroffen. Aber niemand weiß, ob der Balkon noch tragfähig ist.
    Die Pflanzen im Garten und auf dem Balkon sind hin, die Kanalisation war überflutet, überall sind Straßen gesperrt, Oberleitungen kaputt.
    Gruselig war es heute Nacht: Da kam noch ein Gewitter und die sowieso schon angeknacksten Äste fielen dann auch noch runter.
    Aber: Immerhin bei uns keine Verletzten, und das ist die Hauptsache.

  • Du lieber Himmel – dagegen sind meine Zeiten im Stau völlig irrelevant

    Ich hoffe, das wird alles wieder!

  • Das sind alles nur Sachschäden und wir sind gut versichert, deswegen: Halb so schlimm, auch wenn es das Leben gerade ein wenig verkompliziert. Kein ÖPNV, keine Müllabfuhr, ellenlange Staus, Stromausfälle, zeitweise kein Handynetz.

    Aber so etwas habe ich noch nie erlebt, dabei war ich bei damals bei Kyrill auch in einer besonders stark betroffenen Gegend.

    Die gestrige Aktuelle Stunde vom WDR Essen fasst das gut zusammen: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle_stunde/videoaktuellestunde1048.html

  • Herrje – als ich es gestern im Fernsehen sah, hat es mich schon gegruselt. Mein Mitgefühl mit allen, die es erwischt hat. Auch wenn es glücklicherweise bei den meisten „nur“ Sachschaden ist – aber der Ärger und die Zeit, Nerven und Kosten, bis alles wieder o.k. ist! Hoffentlich müsst ihr nicht zu lange warten auf die Handwerker (die wissen jetzt nicht, wo sie zuerst sein sollen) und die Regulierung durch die Versicherungen.
    Dagegen waren die Gewitter bei uns im Süden eine laue Brise.

  • Wir warten immer noch auf die Feuerwehr, die einen Straßenbaum, der die Haustür blockiert, etwas an die Seite rücken sollte.
    In der Gewitternacht hatte ich wirklich Angst, dass uns das Haus wegfliegt. Überall krachende Bäume und das Heulen des Sturms. Wir haben uns nicht in die Nähe der Außenwände getraut, man weiß ja nicht, was passiert, wenn eine Riesenplatane auf das Haus stürzt. Ein Erkertürmchen ist zertrümmert, den Garten konnten wir noch nicht genauer besichtigen, weil überall umgestürzte Bäume liegen.

  • Bei uns hat es weitaus weniger Schäden gegeben. Aber es war das erste Mal, daß ich bei Gewitter Bedenken hatte; sprich: ich bin nachts aufgestanden und durch die Wohnung gegangen.
    Aber das ist natürlich nichts im Vergleich zu dem, was Ihr erleben/-leiden müßt. Alles Gute Euch allen.

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