Liquides Imaginaires

Liquides Imaginaires Dom Rosa

Wie Ihr wisst, bin ich keine Dufttante, die Anzahl meiner Düfte ist sehr überschaubar (einstellig!), den hier fand ich interessant, ich weiß aber noch nicht, ob die große Flasche bei mir einziehen darf.

Liquides Imaginaires war mir neu, ich fand das Konzept interessant:

Die Geschichte hinter den Düften ist so besonders und einzigartig wie die Parfums selbst. Phillipe Di Meo, der kreative Kopf hinter Liquides Imaginaires, hat es sich zur Aufgabe gemacht das Parfum wieder zu dem zu machen, was es einmal war: ein ganz besonderes Luxusgut, das zum Träumen und Davonschweben einlädt. Dafür holte er sich den Parfum- Experten David Frossard, bekannt für seine feine Nase, an seine Seite. Zusammen wollten sie ein neues olfaktorisches Land erschaffen. Nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit präsentierten sie ihr Werk: zwei Trilogien.

Die beiden Trilogien Eaux Delà und Eaux Sanguines beeindrucken schon durch ihre kräftige Farbgebung. Der edle aber schlichte Flakon, der durch eine schwere silberne Verschlusskappe fasziniert, lässt seinem flüssigen Inhalt genug Raum, um im Mittelpunkt zu stehen und sich zu entfalten. Die wunderbaren Düfte, die auf der Haut fast ölig anmuten, aber auf Schwere verzichten, bleiben dank ihrer Textur lang erhalten und begleiten so durch den ganzen Tag.

Die Flakons enthalten jeweils 100 ml und kosten 160 Euro. Bei den Presseinfos waren auch die Duftpyramiden der sechs Düfte dabei, von der Papierform her gefiel mir Fortis von den Eaux Sanguines am besten:

  • Safran, Kreuzkümmel, Oud, Cypriol
  • Gajac-Holz, Zedernholz, Amyris, Vetiver
  • Amber, Patschuli, Sandelholz, Vanille, Moschus

Leider oder glücklicherweise war keine Probe verfügbar, ich fand aber eine Probe des Dom Rosa (Eaux Delà) in meinem Briefkasten:

  • ein Hauch Champagner, Pampelmuse, Birne
  • Damaszener-Rose, Gewürznelke, Weihrauch
  • Holz-Akkorde, Zeder, Vetiver, Gajac-Holz

Sehr ungewöhnlich, es riecht tatsächlich nach Champagner und Rosen und Holz, ich kann es wie immer nicht beschreiben. Aber er gefällt mir, ich bin mir nur nicht sicher, ob das auf Dauer der Fall sein wird. Wer Gelegenheit hat zum Probeschnuppern: machen!

Die anderen vier Düfte:

LES EAUX SANGUINES

SANCTI – L’EauBénite –

  • Bergamotte, Mandarine, Grapefruit, Zypresse
  • Balsamtanne, Lavendel, Rosmarin, Kardamom, Koriander
  • Zedernholz, Amber, Vetiver, Patschuli, Weihrauch, Myrrhe, Benzoin, Zistrose, Moschus

TUMULTU – L’Eau Trouble – (der hört sich auch so toll an, mag ich alles)

  • Grapefruit
  • Kokosnussmilch
  • Zedernholz, Patschuli, Sandelholz

LES EAUX DELÀ

Bloody Wood – Grand cru bourgeois –

  • Weißwein, Veilchen, Rosenoxid
  • ein Hauch Rotwein, fruchtige Kirsche, Himbeere
  • Holz-Akkorde, Sandelholz, Eichenfässer

Bello Rabelo – Hero of Porto –

  • Akkorde von Portwein, Backobst
  • Balsam, Strohblume, Zistrose
  • Vanille, Holz, Benzoin

Hm, den Tumult muss ich bei Gelegenheit auch noch probeschnuppern.

(Quelle Bildmaterial: L’Occitane, Liquides Imaginaires, die Produkte wurden zur Verfügung gestellt)

2 Kommentare

  • Ich hatte mir auch direkt Proben bestellt aber das Beste an den Düften sind für mich die Flakons. Ich sollte langsam aber auch mal lernen, dass Duftbeschreibungen auf Einer HP weniger was mit dem Duft als mit der Fantasie des Schreibers zu tun haben LOL.. Gespannt bin ich auf den neuen Tom Ford und den Terracotta von Guerlain.

  • Christiane

    Ich habe mich vorgestern im Quartier 206 durch dieses Düfte geschnuppert. Der cremig-milchig-frische Tumultu hat es mir für den Sommer sehr angetan, auch der Sancti ist schön – ein kühler heller Duft, gut im Sommer tragbar, denk ich. Und den süffigen Bloody Wood werde ich im Herbst noch mal genauer testen müssen. Ebenso wie das „Pflaumenkompott“ Rabelo. Insgesamt eine schöne Reihe, und Hopi hat Recht, die Flakons sind wirklich schön – elegant und nicht überladen.

Deine Meinung?