Update in Sachen Körperpflege – Teil 1: Körperpeeling

Körperpflege stand bei mir sehr lange nicht weit oben auf der Prio-Liste. Ich habe mich sehr lange Jahre kaum eingecremt und ein Peeling gab es zweimal im Jahr. Das hat sich dann doch geändert. Ich creme mich mittlerweile täglich ein (dazu mehr im zweiten Teil einschließlich der aktuellen Favoriten und Neuigkeiten) und ich peele auch regelmäßig.

Bis vor einigen Monaten habe ich dazu den KissMee-Handschuh benutzt, den Janne hier auch schon wärmstens empfohlen hat. Ich habe da irgendwie ein Problem. Die Wirkung ist toll – keine Frage -, sie hängen immer in der Dusche oben, können da nach Benutzung in Ruhe trocknen und stets griffbereit ist. Ich habe zwei, über die Hände ziehen, zwei Minuten von unten nach oben rubbeln und fertig. Wunderbar praktisch.

Und so dermaßen unsexy.

Für mich hat Kosmetik immer etwas mit Luxus zu tun, schönen Texturen und guten Gerüchen. Ich liebe auch Cremetöpfe, obwohl das natürlich zu Lasten der Haltbarkeit der Inhaltsstoffe geht und auch VIEL unhygienischer ist als Spender und Tuben. Kosmetik ist für mich immer ein bisschen unvernünftig.

Das fiel mir dann so richtig in diesem Frühjahr auf – dank der Körperpeelings von Korres und Melvita. Es macht einfach Spaß, sich unter der Dusche mit einem wohlriechendem Produkt abzurubbeln, die Haut fühlt sich anschließend toll an und nach dem Eincremen so richtig gut. Also benutze ich meine Peelinghandschuhe eher sporadisch – und umso lieber greife ich in die großen Peelingtöpfe.

Das göttliche Peeling von Caudalie hatte ich schon vorgestellt (Link), letztes Wochenende habe ich die letzten Reste aus dem Topf raus gekratzt. Es ist wirklich ein Traum, riecht unglaublich gut und macht einfach nur tolle Haut.

Am Sonntag habe ich dann etwas neues ausprobiert. Von M.Asam. wer jetzt nicht auf Anhieb weiß, wer oder was das ist, schaut kein QVC. Mache ich übrigens auch nicht (wir haben den Sender gar nicht), aber ich hatte vor einiger Zeit in irgendeiner Zeitschrift einen Artikel über erfolgreiche Vermarkter im TV gelesen und kannte den Namen. Nun kamen mehrere Zufälle zusammen. Zum einen schwärmte mir eine Bekannte von den Produkten vor. Dann schrieb mich M.Asam an. Und dann lag ich letztens eher frühabends im Hotelbett, war hundemüde und wollte mich noch etwas berieseln lassen – und landete prompt bei QVC samt M.Asam. Es war grauenhaft. Diese Art der Vermarktung ist überhaupt nicht mein Ding.

Nun hatte ich mir aber schon die Website angeschaut, mit der netten PR-Frau gemailt und zwei Körperpflegeprodukte waren auf dem Weg.Widerstrebend (immer noch diese Dauergrinsekatzen aus dem TV vor Augen) machte ich mich an den Test. Als erstes die Körpercreme (dazu die Tage im zweiten Teil noch mehr) und dann besagtes Peeling namens Vino Gold Peeling:

M.Asam Vino Gold Körperpeeling

Naja, was soll ich sagen. Das Peeling ist TOLL. Es schrubbelt richtig schön, es riecht gut, es hat gute Inhaltsstoffe und das Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als gut. Ich habe einen Topf mit 600 g, aktuell gibt es im Shop aber nur Sets und einen Topf mit 1200 g (!), letzterer kostet 36 Euro, da kann man wirklich nichts sagen.

Zu den Inhaltsstoffen: drin stecken neben den Zuckerkörnern Glycerin, Traubenkernöl und Vitamin E, letztere tauch allerdings in der INCI-Liste erst nach dem Parfum auf, von daher wird es nicht allzu viel sein. Das Peeling ist nicht zu flüssig, lässt sich gut verteilen und „wegschrubbeln“ (die Zuckerkörner lösen sich auf, dauert aber etwas -> länger schrubbeln) und zurück bleibt sehr weiche und sehr gepflegte Haut, Duft ist für mich nach dem Abtrocknen nicht mehr wahrnehmbar.

Ich habe jetzt schon mal im Shop die anderen Peelings beäugt, Dalla hatte Orange-Ingwer getestet, hörte sich auch sehr lecker an, Lemongrass und Vanille hören sich auch sehr gut.

Sehr interessant fand ich dann noch eine Aussage der PR-Frau. Natürlich ist man sich bei M.Asam bewusst, dass man über einen Shoppingsender nur eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht. Über die Beautyblogger erschliesst man sich ganz neue Käuferschichten. Hat zumindest bei mir funktioniert, da mich beide Produkte tatsächlich überzeugt haben. Und nicht ganz uninteressant: für M.Asam ist das natürlich eine günstige Angelegenheit, denn die Produkte für die Blogger kosten nicht viel, die Reichweite ist aber riesig. Sehr sehr clever. Ich mag es, wenn Firmen nicht einfach Geld für Marketing zum Fenster rauswerfen, sondern eine bestimmte Strategie verfolgen. Und da haben die ganz klar die Nase vorn.

(Quelle Bildmaterial: M.Asam, das Produkt wurde zur Verfügung gestellt)

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