Eigentlich-Sachen

Bei meiner letzten Aufräumaktion habe ich tatsächlich mal Tabula Rasa gemacht. Alles, was in den letzten Jahren angelandet ist, wurde kritisch überprüft und zurückgeblieben sind nur die Sachen, die ich wirklich benutze.

Bei meiner letzten Aufräumaktion habe ich tatsächlich mal Tabula Rasa gemacht. Alles, was in den letzten Jahren angelandet ist, wurde kritisch überprüft und zurückgeblieben sind nur die Sachen, die ich wirklich benutze.

Im Pflegebereich sind jede Menge dreiviertel bis halbvolle Flaschen und Tiegel aussortiert worden, teilweise habe ich schlicht in die Mülltonne entsorgt (ich bin da etwas fanatisch bzgl. Haltbarkeit von Pflegeprodukten), teilweise kamen Sachen in die Aufbrauchkiste. Das sind die Dinge, die ich wirklich gerne mag (wie z.B. das Astalift Aquarysta Jelly), aber in den letzten Monaten nicht benutzt habe.

Selbiges bei Deko, da gibt es die Dinge, die ich ständig benutze und Dinge, die ichliebe, die aber nicht so häufig zum Einsatz kommen – alles im Schminkkoffer gelagert. Und dann waren da noch die Dinge, die ich nur selten benutze, aber nicht weggeben mag – die sind in der Vielleicht-Kiste, vornehmlich pudrige Produkte, bei cremigen Sachen bin ich dann wieder Haltbarkeits-fanatisch.

Tja, und dann habe ich noch die Eigentlich-Produkte identifiziert. Das sind die Sachen, die man eigentlich toll findet, bei denen ich denke, oh, unbedingt benutzen, aber uneigentlich kommen sie so gut wie nie zum Einsatz.

In meinem Fall sind das die Produkte, die man nicht zum täglichen Überleben braucht, aber trotzdem schön in der Nutzung wären. Angefangen bei Fußcreme  (sollte ich wirklich mal täglich benutzen), der geniale Selbstbräuner von St. Tropez  und Divine Legs von Caudalie (damit sähen meine Beine wirklich hübscher aus), der geniale Primer Beauty Flash Balm von Clarins (ach, geht ohne doch schneller), Z-Pore von GoodSkin Labs (ja, die T-Zone sieht damit länger besser aus und ich vergesse es regelmäßig und schwupps habe ich die Foundation schon im Gesicht) und Masken und Haarkuren.  Natürlich sind letztere toll – wenn man Zeit und Muße hat und gerade keiner zu Hause ist. Also nie.

An anderen Stellen habe ich meine Rituale tatsächlich geändert: ich creme mir mittlerweile sehr oft den Körper ein und benutze Concealer unter den Augen. Aber abgesehen davon bin ich ein Gewohnheitstier, das seine Abläufe nur mühsam ändert.

Und Ihr? Gewohnheitstier oder nicht?

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