Helena Rubinstein Collagenist Re-Plump

Helena Rubinstein Collagenist Re-Plump

Ich kenne zumindest einen, der schon ganz gespannt auf diesen Review wartet… nach meinem Test der neuen Serie „Collagen Re-Plump“ von Rubinstein wage ich zu behaupten: es sollte noch mehr LeserInnen interessieren. Die ist nämlich – um es gleich vorab zu sagen – sehr gut gelungen und preislich nicht ganz so aus der Welt wie die Prodigy oder Re-Plasty Produkte.

Zunächst mal die Rahmendaten, es gibt vier Produkte:

  • Tagespflege mit SPF 15 (UVA/UVB-Schutz) für normale bis Mischhaut und für trockene Haut (50 ml kosten 99 Euro)
  • Nachtpflege – nur eine Version (50ml kosten 99 Euro)

Helena Rubinstein Collagenist Re-Plump Eyecream Lipcream

  • Augenpflege (15 ml kosten 69 Euro)
  • Lippenpflege (15 ml kosten 55 Euro)

Die Presseinfo war diesmal sehr ausführlich und ich fand sie ausgesprochen gut und lehrreich, deswegen eher ungewöhnlich bei uns ein lngerer Auszug daraus. Ich finde die Erklärungen, was Kollagen in der Haut macht und was es da gibt, sehr erhellend. Wer keine Lust hat, es zu lesen, bitte weiter runterscrollen zum Ende des eingerückten Textes.

Zwei essentiell wichtige Kollagene für eine pralle Haut

Die Kollagene XII und XVI wurden in den neunziger Jahren entdeckt. Sie befinden sich in der papillären Dermis, die den größten Einfluss auf Anzeichen von Hautalterung hat. Kollagene spielen eine wesentliche Rolle im Hautalterungsprozess. Sie sind verantwortlich für die Elastizität (Kollagen XII) und die Dehnbarkeit (Kollagen XVI) der Haut.

KOLLAGENE, DIE „FEDERN DER HAUT“

Die Haut besteht zu 80% aus Kollagenfasern, die aus Fibroblasten gebildet werden. Von den 28 bekannten Kollagenen befinden sich 15 in der Haut, in der extrazellulären Matrix der Dermis und in der Verbindungsschicht zwischen Dermis und Epidermis. Kollagene sind Proteinketten in Form einer Tripelhelix. Sie sind für die biologischen und biomechanischen Funktionen verantwortlich, die für die Straffheit der Haut sorgen. Jeder Kollagentyp hat eine andere Struktur und Funktion. In der Haut befindet sich vorwiegend Kollagen I. Diese großen Moleküle bilden 70% des Kollagen-Netzes. In viel geringerer Anzahl vorhanden, aber nicht weniger bedeutend, ist Kollagen III, das für den Wiederaufbau der Matrix, insbesondere bei der Wundheilung der Haut, verantwortlich ist. Auch wenn sie für die Strukturbildung der Dermis unabkömmlich sind, könnten sie nicht ohne eine Vielzahl kleiner Kollagene funktionieren, die an ihnen haften und das Funktionsnetz der Kollagene organisieren. Kollagen IV und VII befinden sich als Fibrillen in der Basalmembran und sorgen für den Zusammenhalt von Dermis und Epidermis. Kollagen V ist für die Organisation der extrazellulären Matrix zuständig. Infolge des im Zeitverlauf verringerten Vorkommens von Kollagen V wird das Gewebe fragiler. Alle Mitglieder der „Kollagenfamilie“ haben unterschiedliche, gleichermaßen wichtige Aufgaben. Das Zusammenspiel ihrer Wirkungsweisen ist verantwortlich für ein intaktes Gewebe.

KOLLAGEN UND HAUTALTERUNG

Die Haut ist in der Lage, ihre ursprüngliche, pralle Form wieder anzunehmen. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Fähigkeit ab, Kollagen, den Hauptbestandteil des Bindegewebes der Haut, neu zu bilden. Außerdem wird die Qualität der Kollagene verringert.

Abnahme der Kollagenfasern

Alle zehn Jahre verliert die Haut durchschnittlich 3% ihrer Elastizität und die Dermis 6% ihrer Dicke. Die Expression der Kollagene XII (Verformbarkeit) und XVI (Dehnbarkeit) ist bei älteren Fibroblasten im Vergleich zu normalen Fibroblasten geringer. Die Qualität der Kollagene kann unterstützt werden, wenn die Kollagenbildung angeregt wird.

Erhöhung der Glykation

Im Laufe der Jahre werden Brücken zwischen den Fasern gebildet und die Kollagene verhärten durch das Phänomen der Glykation. Diese Entwicklung wird durch den Einfluss von UVA und UVB-Strahlen noch verstärkt. Die Haut verliert an Elastizität. Bei der Bekämpfung der Zeichen der Zeit ist es wichtig, das Netzwerk der Kollagene zu schützen.

Was macht nun die neue Pflegeserie? Drin steckt ein „Collagen Reset Complex“ (unterstützt die Prallheit der Haut), Hyaluronsäure und Hepes (aufpolsternder Soforteffekt) und ein Dipeptid (Carnosin) sowie UVA/UVB-Filter zum Schutz der Haut. Außer dem Collagen Reset Complex ist das soweit nicht ungewöhnlich. Dieser setzt sich aus Pro-Xylane, Maitakee-, Soja- und Leinsamenextrakt zusammen.

Zu den Extrakten gab es leider keine weitergehende Information, zu Pro-Xylane (ein L’Oreal-exklusiver Wirkstoff) hatte ich mir aber schon vor längerer Zeit etwas schicken lassen:

Der in der L’Oréal-Forschung durch grüne Chemie gewonnene Wirkstoff Pro-Xylane leitet sich von dem Pflanzenzucker Xylose ab, der aus dem Holz westeuropäischer Buchen gewonnen wird. Bei der Herstellung verwendete L’Oréal nicht nur nachwachsende Rohstoffe sondern setzte auch Wasser als Lösungsmittel energiesparend ein. Pro-Xylane ist biologisch abbaubar, nicht bio-akkumulierend und nicht ökotoxisch.

Während Retinol, AHA oder Vitamin C ihre Wirkung auf der Epidermis entfalten, wirkt Pro-Xylane in allen drei Hautebenen gleichzeitig. So stimuliert Pro-Xylane in der Epidermis und der Dermis die Produktion von Glykosaminoglykanen (GAGs), die eine wichtige Rolle für die Hautfeuchtigkeit, -festigkeit und Hautelastizität spielen. Die GAGs sind wichtige Bestandteile der extrazellulären Matrix (Füllsubstanz der Zellzwischenräume in der Dermis). Die Verbindung zwischen Epidermis und Dermis (epidermal- dermal junction) wird durch die Stimulierung der Kollagenbildung gestärkt. Die Pro-Xylane-Moleküle initiieren und stimulieren die Synthese der GAGs, sie dringen leicht und schnell in die Haut ein und verbessern die Qualität der Haut. Das Resultat ist eine dichtere und festere Haut.

Ehrlich gesagt bin ich unentschlossen, was ich davon halten soll – rein theoretisch. Ich konnte keine Quelle im Internet finden, die die Wirksamkeit neutral belegt hat, was aber ungeachtet der Wirksamkeit für fast alle neueren Anti-Aging-Wirkstoffe zutrifft. Erstaunlicherweise schreibt Paula Begoun absolut nichts darüber, obwohl es Reviews zu Cremes gibt, in denen Proxylane enthalten ist. Wundert mich ein wenig, normalerweise ist so etwas ein willkommener Aufhänger für einen Verriss.

Also hilft nur eins: selbst testen. Was ich dann auch gemacht habe. Eins gilt hier für alle Produkte: für Rubinstein-Verhältnisse riechen sie praktisch nach nichts. Ich bin nasentechnisch eher unempfindlich, aber es ist bestenfalls dezent parfümiert, für mich kaum wahrnehmbar.

Die Lippenpflege ist sehr schön, wirkt tatsächlich leicht (!) aufpolsternd (kein Bienensticheffekt) und ist sehr pflegend. Ich habe sie gleich in meinen Schminkkoffer gepackt, da ich mir meine Lippen immer unterwegs zum Büro schminke, da kann man morgens noch die Pflege benutzen. Dachte ich zumindest, ich vergesse es andauernd (die Macht der Gewohnheit), also ist die Tube jetzt im Auto und kommt deutlich häufiger zum Einsatz. Ich finde, die Lippen sehen damit besser aus, vor allem der Lippenrand sieht in meinen Augen definierter aus. Schön, aber für mich jetzt kein Must-Have.

Die Augencreme schon eher, sie ist mittel-reichhaltig (nichts für trockene Augenpartien), zieht gut ein, auch als Makeup-Unterlage bestens geeignet. Die Trockenheitsfältchen verschwinden sofort. Ich mag auch lieber Tuben bzw. Spender als Töpfe- insgesamt sehr gelungen und sie bleibt in meiner Badezimmerschublade. Nachkaufkandidat weiß ich noch nicht, was aber auch daran liegen mag, dass ich noch weitere vier Augencremes in der Testwarteschleife habe und noch vier gute Produkte aus den diesjährigen Tests – das Nachschubproblem ist derzeit eher niedrig priorisiert…

Aber zu den Cremes. Sie sehen gut aus in den schönen Tiegeln. Die Tagescreme habe ich nur wenige Tage getestet, mir ist der Sonnenschutzfaktor einfach zu niedrig. Aus der Woche Test kann ich festhalten: äußerst verträglich, angenehm in der Anwendung (die Creme ist so ein bisschen fluffig), keine Pickel, keine Rötung, schöne Haut. Der Sonnenschutzfaktor ist natürlich mein persönliches Steckenpferd, wem das reicht: mindestens eine sehr warme Testempfehlung!

Dies auch wegen des Prunkstücks der Serie: die Nachtcreme. Die ist kurz gesagt ein Traum. Sie ist ein wenig fester, „schmilzt“ dann auf der Haut und beim Blick in den Spiegel denkt man: ich habe schöne Haut, jawohl. Das liegt zum einen am sofortigen Aufpolsterungseffekt, zum anderen natürlich auch an den enthaltenen Pigmenten, die Licht reflektieren und die Haut gleichmäßiger aussehen lassen.

Das ist es aber nicht allein. Die Creme hat mir so dermaßen gute Haut beschert, dass ich eigentlich nur noch ein wenig Blush und Puder verwende, manchmal noch einem Tinted Moisturizer oder eine BB Cream mit wenig Deckkraft. Um die Wirkung zu sehen, habe ich drei Wochen lang nur Reinigung und Toner (Blütenwasser und BHA von Paula’s Choice) zusätzlich verwendet, kein Serum. Mittlerweile benutze ich sie morgens und abends. Der Effekt wird noch besser mit Verwendung des Hyapurs (Hyaluronsäure satt!).

Mein Testfazit: unbedingt die Nachtcreme testen, sie ist mein Kauftipp und das Beste an Creme, was seit langem in meinem Bad stand!

(Quelle Bildmaterial: Helena Rubinstein, die Produkte wurden zur Verfügung gestellt)

23 Kommentare

  • Also Irit! Wer sollte denn wohl sehnsüchtig auf die Besprechung der Rubinstein Pflege warten? Ts ts ts?
    Jaaa, schon gut, ich wars. Und ich hatte ein Testmuster der Nachtpflege (Rubinstein ist ja großzügig und verteilt keine Sachets sondern kleine Tuben mit ca. 5 ml Inhalt! Da kann man sich auch einen ersten Eindruck einholen), und somit kann ich nur mit dem Kopf nicken über das was Irit zur Nachtpflege geschrieben hat!

    So banal die Pro-Xylane-Werbeversprechen auch klingen mögen, sie wirken. Bei mir haben sie schon mit der Biotherm „Force Supreme“ ganze Arbeit geleistet. Es scheint tatsächlich ein toller Retinol-Ersatz zu sein!

    Danke Irit für den ausführlichen Bericht und zum Glück haben wir ja bald Monatsanfang, da wandert dann alsbald ein neuer, goldener Topf in mein Badezimmer!

  • Was ich mich inzwischen bei allen Anti-Ageing Cremes frage, die LSF 15 haben: Wie kommt es, dass da „nur“ LSF 15 drin ist und kein höherer LSF wie z.B. 30+? Es ist bekannt, dass die Sonne bzw. die Strahlung nicht ganz unschuldig an der Hautalterung ist, trotzdem sehe ich in Tagescremes zu 99,9% nur die 15…Ich weiß, Leute wie Frau Hirons sagen, dass der Lichtschutzfaktor in einer Gesichtscreme ein dominierender Inhaltsstoff ist und alle andere Inhaltsstoffe überlagert, man also mit einer Gesichtscreme einen (relativ) teuren Sonnenschutz kauft…Abgesehen davon, dass auch Frau H. findet, dass LSF 15 viel zu niedrig ist, da man mengentechnisch für einen ausreichenden Schutz mehr auftragen müsste, als man es eigentlich tut. Sie plädiert auch für einen separaten Sonnenschutz-ich habe mich ja diesbezüglich von Irit anfixen lassen. Aber mal ehrlich: Warum ist in Gesichtscremes, wenn sie denn überhaupt einen haben, immer nur LSF 15 drin?

  • Also ich habe mir die Augencreme vor kurzem gekauft. Für mich gehört sie eindeutig zu den besseren Augencremes, die ich bisher verwendet habe. Die Nachtcreme hört sich gut an. Wäre eine Test wert.

  • Steffani Freund

    @Tromsi: in der Tagescreme von Paula aus der Serie Resist ist LSF 25 . Das hat jedoch den Nachteil, dass man arg blass um nicht zu sagen elend damit aussieht. Darum kann man sie ungeschminkt eigentlich gar nicht verwenden.

  • Pjotr: aaargh! Wo gibt’s Proben? In Hburg irgendwie nicht …

  • @Sabine: Habe die Probe bei einer Pieper Onlinebestellung dabei gehabt! Leider ist das ja immer ein Glücksspiel. Aber vielleicht gibts noch welche in einem Pieper Geschäft? LG, Pjotr!

  • @Stefani u. Tromsi: Ich gebe Stefani vollkommen Recht. Sehr hoher Sonnenschutz bedeutet hohe Pigmentdichte. Und dann „weisselt“ die Creme stark. Werden chemische Sonnenfilter eingesetzt, dann meckern heutzutage viele Verbraucher über die Chemiekeule. Dabei sind die „richtigen“ chemischen Filter gut erforscht und sicher. Irit hat hier mal nen ausführlichen Bericht dazu gehabt. Wieder eine Meisterleistung der „Panik-Bloggerfraktion“ und der halbseidenen Fernseh-Wissenschaftsjournalisten.

  • Ich fragte mich das halt schon länger…Bin aber sonst mit meiner koreanischen gelben Tube LSF sehr zufrieden (erfolgreich von Irit angefixt), nur dachte ich halt, wo es doch heißt, die Sonne ist böse, warum werden dann nicht die entsprechend hohen LSFn in den Cremes eingebaut?

    Zu den Cremes: Joa, die Nachtcreme scheint ja super zu sein. Mal sehen, ob ich davon bei Gelegenheit mal eine Probe auftreiben kann.

  • Nein nein nein, die Sonne ist nicht böse! Gerade heute, wo hier der Herbst eingefallen ist, habe ich sie wiedermal schmerzlich vermisst. Mir ist ihre Bewertung ausschließlich nur über den Sonnenschutz definiert viel zu einseitig. Sonne ist für uns lebensnotwendig, zur Vitamin D Bildung (starke Knochen) und als Stimmungsaufheller. Und noch vieles mehr. Deshalb finde ich persönlich die derzeitige Auffasssung, der Sonnenschutz könne nicht hoch genug sein und auch außerhalb des Sommers täglich getragen werden, übertrieben. Es gibt bereits Studien, dass zuviel Sonnenschutz auch Schaden verursacht, aufgrund dann auftretenden Vitamin D Mangels. Natürlich ist jede Haut anders empfindlich und jede(r) muss das für sich entscheiden, aber das wollte ich schon lange mal loswerden.
    Ich genieße jeden Sonnentag (in notwendiger Stärke eingecremt), denn die graue Jahreszeit kommt früh genug.

    Ach so – on Topic – die Rubinstein Cremes gefallen mir auch immer gut. Ich finde die Preis allerdings auch immer noch gehoben. Aber wenn schee macht….

  • ich mag auch Sonne – aber habe eben sehr helle Haut und die ist immer so beleidigt-rot. Hier war übrigens heute noch Sonnenschein.

    Klar sind die Cremes nicht billig, aber vergleichen mit Re-Plasty für 250 Euro und mehr…

  • was mich eindeutig stört, ist die verpackung im tiegel.
    wie war das noch mit den licht- und luftempfindlichen wirkstoffen? von der hygienischen seite einmal ganz abgesehen (pjotr hatte letztens genau diesen punkt „auf dem kieker“);
    aber wenn irit sagt, daß sie schööön macht….

  • @ pjotr: danke, drueck mir die Daumen!

  • @birgit: Das finde ich wirklich ebenfalls schade. Auf der anderen Seite sind in der Rubinstein Nachtpflege kaum Antioxidantien enthalten, die empfindlich auf Luftsauerstoff reagieren könnten. Einzig Tocopherol (Vitamin E)ist die Ausnahme. Pro-Xylane scheint ein sehr stabiler Wirkstoff zu sein. Selbst Retinol ist ja übelst lichtempfindlich!
    Bei der Tagespflege sieht das sicher anders aus, kann ich aber nicht genau sagen, denn ich habe die Inhaltsstoffe gerade nicht vor der Nase.
    Dem mikrobiologischen Aspekt begegne ich dann doch mit einem Spatel, Finger im Topf ist einfach nur Faulheit. (Ähem, hust!)
    Aber es gibt diese tollen „Pump-Töpfe“. Die hatte die Firma „Ellen Betrix“ vor gefühlten 150 Jahren bereits im Verkauf. Die sind auf jeden Fall „airless“ und sehen trotzdem schick nach Tiegel aus.
    @Sabine: *DAUMENDRÜCK!“

  • @ pjotr: daaaaaannbnkkkkkeeee!

  • ist Vitamin E echt instabil? Bei Vitamin A und C bin ich auch sicher. Hm, muss mal googeln… habe auch nicht alles im Kopf

    Ich mag ehrlich gesagt Töpfe und mit dem Finger rein.. ich weiß ja, das Tuben udn Spender viel besser und schöner sind, aber ich finde, es macht einfach Spaß.

  • Tocopherole oxidieren leider SEHR leicht! Dafür sind sie aber besonders hitzestabil, was zumindest bei der Nahrungszubereitung von Vorteil ist. 🙂

  • nee, mit finger in den und immer die creme unter´m nagel – mag ich überhaupt nicht.
    allerdings hat sich mir der vorteil eines spatel zum finger auch noch nicht erschlossen: meine frisch gereinigte hand ist wahrscheinlich sauberer als ein spatel, der mehr oder weniger im spiegelschrank rumfliegt. und zu faul bin ich außerdem….

  • Naja, der wirkstoff ProXylane ist nicht wirklich neu-Loreal wirbt schon seit einigen Jahren damit …und davor schon einige jahre bei lancome.
    also,wer ein serum mit proxylane und hysäure zu einem sehr sehr viel günstigeren preis sucht,kann auch das
    lóreal derma genesis serum ausprobieren.

  • um es kurz zu machen: ich hab´s auf irits empfehlung hin getan, sprich gekauft – und nicht bereut!
    die verträglichkeit scheint super zu sein (habe immer ein leichtes cortison-produkt zur hand, weil ich gern mal reagiere….) und nur das zudrehen des störrischen deckels nervt ein bißchen.
    die konsistenz ist nicht zu flüssig, läßt sich gut verteilen und macht direkt ein sehr angehm „leicht batschiges“, gut durchfeuchtetes aber nicht fettiges hautgefühl. selbst bei meiner mega-trockenen haut habe ich nicht das gefühl nachcremen zu müssen. weil mir die caudalie-trauben-philosophie seeehr sympathisch ist trage ich vorher noch das vinexpert firming serum auf. das verändert das hautempfinden aber so gut wie gar nicht.
    ich habe mal gelernt (kosmetikschule), daß die wirkung einer creme zu 80% auf der basis beruht. kommt man persönlich also nicht mit der grundlage klar, reißen es die max. 20% wirkstoffe auch nicht raus.
    insofern macht es mich auch nicht raschelig, daß es den „wunder-„wirkstoff evtl. bei anderen firmen günstiger gibt – nach meinem letzten versuch mit einer unspektakulären feuchtigkeitscreme von loreal hatte ich eine mega-fette allergie – und ich weigere mich zu glauben, daß die preisdifferenz ausschließlich in der werbung liegt.
    die creme kostet übrigens bei perfumdreams knapp 84€.
    liebe irit: danke für die empfehlung!

  • hm, über den Aspekt habe ich noch nie nachgedacht – aber eigentlich ist es logisch. Die Wirkstoffe sind wohl meist sehr gut verträglich, da sie auch einzeln ausgetestet werden. Aber die Grundlage… hm, ich Depp habe natürlich die Packung von der Rubinstein Creme weggeworfen, aber das lässt sich ja nochmal besorgen. Dann schaue ich mal, was da drin ist, vergleiche es noch mit dem Clinique DDML+ (auch super verträglich) und dann habe ich einen guten Anhaltspunkt, was bei meiner HAut klappen könnte und was nicht.

    Auf jeden Fall: schön, dass die Creme bei dir genauso schöne Wirkung zeigt wie bei mir!

    @MIlhous: Proxylane ist schon 6 oder 7 Jahre alt und mittlerweile in fast allen Loreal-Cremes enthalten. Da kann man also einfach schauen, womit man am besten klar kommt: Loreal PAris, Biotherm, Rubinstein, Lancome.. für jeden Geschmack etwas dabei

  • huch,das mit der basis habe ich nicht gewusst.
    es ärgert mich aber trotzdem,dass in drogerieware fast immer alcohol, mistry mistrate oder sonst etwas komedogenes drin ist-den firmen sollte das doch auch schon bekannt sein..

    irit: darfst du eigentlich die incis der rubinstein veröffentlichen?

  • ja klar, wieso denn nicht? Wenn ich die Packung noch hätte, würde ich es auch sofort machen…

  • Steffani Freund

    Dank der Nikolausverlosung bin ich nun der größte Fan
    dieser Nachtcreme- sie ist ein Traum!!!

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