28.08.2013

Zu später Stunde noch eine – wie ich finde – tolle Neuigkeit.

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat einen neuen Vorsitzenden. Wir erinnern uns alle an Berthold Beitz, der kürzlich im Alter von 99 Jahren gestorben ist – ich fand den Mann einfach nur beeindruckend, toller Typ. Die Sorte, für die man auch mal gerne gearbeitet hätte.

Und die Neugikeit: es gibt ab 1.10.2013 eine chairwoman, nämlich Ursula Gather.

Das wird den meisten von Euch nichts sagen, ich kenne sie aus Studienzeiten noch persönlich (ich studiert, sie gelehrt). Sie ist so ziemlich das Gegenteil von der vielgeschmähten Quotenfrau – nein, sie ist intelligent und tough und macht einfach einen guten Job.

Ihre Vita liest sich wie aus dem Lehrbuch: mit 33 ordentliche Professorin, Förderpreis der o.g. Stiftung für junge Hochschullehrer (immerhin mit 850.000 DM dotiert), mittlerweile Rektorin der Uni Dortmund, Gastprofessuren in Yale. Und zwischendrin noch zwei Kinder bekommen.

Für mich das lebende Gegenbeispiel, dass Frauen in Führungspositionen nicht über Quote hochkommen (wobei das schon hilft), sondern weil sie einfach besser sind.

Meine herzlichen Glückwunsch!

5 Kommentare

  • YES, WE CAN! :-))

    (abgedroschen, aber passend!)

  • Klasse!
    Auch von meiner Freundinnenrunde Applaus!

  • Super! Sowas ist schoen und befriedigend zur Nacht! Wie Susi sagt : yes, we can!

  • Glückwunsch. Ein Beweis, dass es auch mit Kind und Kegel geht!

  • Hab‘ in der hiesigen Tageszeitung gelesen und mich erstmal grundsätzlich gefreut. Wird ein harter Job. Denke, dass die weibliche Nachfahrin da auch ein Wörtchen mitzureden hatte. Freue mich auch, dass es keiner der sofort (!) vorgeschlagenen Männer wurde, die schon seit Jahren dabei sind und sich (vermutlich heimlich) dachten, sie hätten Reservatrechte!

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