Sonnenschutz – mal wieder

Unumgänglich in jedem Sommer: Sonnenschutz in allen Varianten. Wobei ich natürlich nur zur täglichen BEnutzung raten kann, aber vor dem Urlaub ist der Fokus dann doch etwas anders. Auch in diesem Jahr gibt es diverse Neuheiten, die ich noch (kurz) vorstelle, aber zunächst mal…

und vor dem Kaufvergnügen möchte ich nochmal das Wichtigste in Sachen Sonnenschutz in Erinnerung rufen und außerdem auch noch einige Immer-Noch-Favoriten in Erinnerung bringen.

Hautalterung ist in erster Linie durch Sonneneinstrahlung verursacht, das sogenannte Photo-Aging. Die Schätzungen schwanken zwischen 75 und 90% – da sieht man, wie wichtig Sonnenschutz ist und – ich wiederhole mich hier sehr gern – Sonnenschutz ist das wirksamste Anti-Aging-Produkt.

Die Sonnenstrahlung lässt sich grob in drei Arten einteilen: UVA, UVB und UVC. Zu UVC-Strahlung gibt es wenig Erkenntnisse. Dafür umso mehr zu UVA und UVB. Das A und das B lassen sich auch einfach merken: A steht für Aging oder Alterung, B für Burn oder Brand oder Sonnenbrand. Daraus resultiert auch die wichtigste Anforderung an einen guten Sonnenschutz: Immer auf den Sonnenschutzfaktor SPF oder LSF (für die UVB-Strahlung) und den UVA-Schutz achten, dieser ist nach neuem EU-Recht auf der Packung extra gekennzeichnet. Die Bedeutung der UVA-Strahlung wurde lange als unerheblich eingestuft, mittlerweile weiß man jedoch, dass diese Strahlung für Hautschäden (Falten…) und schlimmeres (Hautkrebs!) verantwortlich ist. Kleiner Hinweis: im Sonnenstudio gibt es UVA pur, wer dahin geht, soll sich dann anschließend nicht über das weitere Leben als vertrocknete Rosine wundern.

Ein guter Sonnenschutz soll die UV-Strahlung im Wellenlängenbereich von 280 bis 400 Nanometer abhalten. Im Sonnenschutz sollten einer oder eine Kombination der folgenden Inhaltsstoffe enthalten sein, um dies zu gewährleisten.

  • Titaniumdioxid
  • Zinkoxid
  • Avobenzone (butyl methoxydibenzoylmethane)
  • Mexoryl SX (Terephthalylidene Dicamphor Sulfonic Acid)
  • Mexoryl XL (Drometrizole Trisiloxane)
  • Tinosorb S (bis-ethylhexyloxyphenol methoxyphenyl triazine)
  • Tinosorb M (Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol)

Dann ist da natürlich noch die Frage nach der adäquaten Höhe des Sonnenschutzes. Im allgemeinen wird ein SPF15 empfohlen, diese Angabe gilt jedoch nur, wenn auch eine entsprechende Menge des Produkts benutzt wird (ein gestrichener Teelöffel fürs Gesicht!). Daher gehe ich lieber auf Nummer Sicher und verwende einen Sonnenschutz mit höherem Faktor.

So, nach der Theorie die Praxis: Produkte, die ich schon einmal vorgestellt habe und die ich jederzeit wieder empfehlen würde.

Man kann jetzt einfach unter der Kategorie Pflege -> Produkttests Sonnenschutz nachschauen. Unter besonderer Berücksichtigung dieser Produkte:

Im Sommer streiten sich bei mir Biotherm (Link und Link)) und Korres (Link) um Platz 1. Wobei Clarins (Link und Link) , Clinique (Link), Dermalogica (Link) und die Koreaner auch nicht zu verachten sind. Lancome (Link) mochte ich auch… und es gibt schon wieder so viele tolle neue Sachen… ab morgen mehr.

9 Kommentare

  • Danke!! Informativer und verständlicher als viele Zeitschriften-/Hausapothekenberichte. Ich war einige Male in einem Sonnenstudio und hatte hinterher so eine Wangenpigmentierung (sah man auf Fotos…..), dass ich es bleiben ließ.
    LG

  • LSF für direkte Sonnenbãder verwende ich schon immer, mindesten 30. In südlichen Lãndern sogar LSF 50.
    Leider schludere ich mit Sonnenschutz in der tãglichen Routine. Es heißt ja, man solle LFS sogar im Winter nehmen. Ich denke mir dann immer, vom Auto bis zu Bürotür können mir die Strahlen doch nicht anhaben.
    LG

    Glamupyourlifestyle.blogspot.de

  • Vielen Dank für diese tolle Zusammenfassung – sehr verständlich durch den Dschungel der Sonnenstrahlung geführt. Ich bin gespannt auf Morgen. Lieber Gruß

  • Ich freue mich auf morgen und die ganzen neuen Anfixereien.

  • Danke, danke 🙂

    Vom Auto bis zur Bürotür passiert mit Sicherheit nichts, aber im Auto und im Büro so einiges. UVA-Strahlung (A wie Alterung) ist im Auto, im Büro, durch Glasscheiben, bei wolkigem Himmel usw IMMER vorhanden, kein entkommen.

    Und deswegen: jeden Tag Sonnenschutz, ohne Ausnahme. Zumindest, wenn man Falten möglichst lange vermeiden möchte. Hautkrebsgefährdet sind wir hier wohl eher weniger.

  • Dank dieser Eselsbrücke für UVA und UVB kann ich mir den Unterschied nun endlich merken 🙂

    @Cla: Genauso denke und praktiziere ich es auch. Bisher mit gutem Erfolg. Falten (Fältchen) habe ich meinem Alter entsprechend, nicht mehr oder weniger. Nö, ich glaube, eher weniger 🙂
    Ohne die Wichtigkeit von Sonnenschutz im allgemeinen verleugnen zu wollen, denke ich, es kommt auch auf den Hauttyp und die persönliche Empfindlichkeit an. Ich selbst mag mich mit einer leichten, gesund aussehenden (!) Tönung lieber als als Bleichgesicht, auch wenn dies z.Z. sehr angesagt zu sein scheint. Auch ohne Indianertaint oder gar Sonnenbrand natürlich, und ganz sicher ohne Sonnenbank.

  • Ja, dank eines Sonnenschutzes, den ich regelmäßig auftrage, habe ich – obwohl schon FabFifity – nur wenige Falten.
    Ich schwöre übrigens auf Vitalprotection von Darphin mit einem LSF von 50. Habt Ihr diesen auch in Eurer Testreihe?
    Gruß
    Violetta

  • Den habe ich mal vor Jahren gehabt, getestet und auch einen Review dazu geschrieben… war aber ein anderes Projekt/Internetseite

    Ich fand ihn prima, vor allem (wenn ich mich richtig erinnere) rein mineralischer Schutz. Mit Darphin arbeite ich derzeit nicht zusammen…

  • Ja, erstaunlich, nicht wahr? Ich trage den Lichtschutz dünn über meiner Tagespflege, er weißelt nicht und gibt ein schönes Finish. Im Sommer genügt er auch alleine über einem entsprechenden Serum.

    Was heißt, „mit Darphin arbeite ich derzeit nicht zusammen“? Heißt das, dass Du nur ganz bestimmte Produkte testen kannst?

    Liebe Grüße
    VIOLETTA

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