Nagellack Update

Dank der lieben Janne habe ich nach jahrzehntelanger Abstinenz wieder angefangen , Nagellack zu benutzen. Natürlich probiert man ein wenig herum, welche Farben schön sind und gut aussehen und welche nicht. Welcher Unterlack passt und welcher Überlack auch wirklich hält, was er verspricht.

Auf dem Bild ist meine derzeitige Sammlung:

Nagellacksammlung 1

Ich weiß, es ist sehr überschaubar, aber ich bin auch ein ganz schwieriger Fall bei Nagellackfarben. Ich habe eine Zeitlang mit hellen Beige und Rosatönen experimentiert, mag ich nicht, ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Dann habe ich mich an hellen Farben probiert, Pink, Orange etc. Auch nicht mein Ding, meine Hände sind mir immer ganz fremd, wenn ich darauf schaue.

Mein Ding sind eindeutig dunkle Lacke.

Oben rechts sieht man meinen Dauerbrenner für die Fußnägel, ein etwas dunkleres Rot names Divalicious Red von Essence, ich mag die Farbe, passt zu allen Schuhen und Kleidern, es ist schon die dritte Flasche davon, ich hoffe, die nehmen den nie aus dem Programm.

Unten rechts ist noch ein Lack von Koh in Gold, den ich einfach wunderbar finde. Ich brauche nur noch das passende Sommerfest, um ihn auch mal zu tragen. Der muss aber unbedingt bleiben, ich mag ihn einfach, es ist ein eher kühles Gold, das gut zu meiner Hautfarbe passt.

Vor dem Lack kommt der Unterlack. Ich habe zwei, die aber unterschiedlich eingesetzt werden. Der „Nourish Me“ von Essie ist mein täglicher Lack, ich nehme ihn in zwei Schichten praktisch immer, wenn ich keine Farbe drauf habe. Da funktioniert er einfach gut.

Unter farbigem Lack nehme ich lieber den von By Terry. Der ist ein wenig geliger und ich finde, der Farblack hält damit ausgezeichnet. Die Flasche ist noch ziemlich voll, aber den kaufe ich nach, er ist einfach toll. Vor allem braucht man dann von den meisten Lacken nur noch eine Farbschicht, keine Ahnung, wie das funktioniert, aber meistenteils klappt es.

Und hier sind meine derzeitigen fünf Lackfavoriten:

Nagellacksammlung 2a

Da sieht man nicht allzu viel, daher noch mal mit Blitz fotografiert, da sieht man ein wenig von der Farbe.

Nagellacksammlung 2b

Ganz links Nr. 126 von Essence, dunkelgrau mit einem winzigen Hauch von Blau, mein Sommerfavorit. Kleiner Hinweis: der Lack geht wohl aus dem Sortiment, wer ihn ausprobieren möchte, sollte das jetzt tun und im Zweifel einen Vorrat anlegen. Er deckt auf dem By Terry mit einer Schicht.

Dann kommt einer aus der letzten Weihnachtskollektion von Lancome, eine Mischung aus Rot und Aubergine, eher nicht so sommerlich. Den OPI (Black Cherry Chutney) finde ich jetzt auch schön, aber man muss zwei Schichten auftragen, sonst wird er nicht gleichmäßig. Das gilt auch für den KOH in „Rouge Noir“, man bekommt ihn mit einer Schicht deckend hin, aber ich finde, dass zwei dünne Schichten schöner aussehen.

Ganz rechts dann mein grüner Favorit von Makeup Factory, der ist aber auch eher winterlich. Ich finde, es ist so ein schönes Erpelgrün mit Perlmuttschimmer, nicht zu warm, nicht zu kalt oder petrolfarben. Und was ich auch noch dazu sagen möchte: liebe Nanna, nein, ich bin NICHT   zu alt dafür. Ich finde den toll.

Überlacke habe ich diverse probiert, am allerliebsten mag ich den Insta-Dri von Sally Hansen, ein Tipp einer Leserin hier – vielen Dank dafür!

Ich nehme mir immer wieder vor, meine Nägel öfter zu lackieren, aber mehr als ein- bis zweimal im Monat wird das nie etwas. Ich mache das auch gerne in Ruhe, also Unterlack, halbe Stunde später Farblack und Überlack, das hält dann am besten bei mir. Natürlich denke ich immer erst abends um zehn daran, dann bin ich meist schon müde und das Lackieren wird auf den nächsten Tag geschoben…

Wie ist es bei Euch? Viele oder wenige oder gar keine Lacke? Welche Farben? Wie oft?

16 Kommentare

  • Steffani Freund

    Nachdem ich jahrelang nur noch helle Töne wie Beige und Rosé‘ benutzt habe, bin ich nun voll im Farbrausch. Von Gold bis Blau, Türkis und Pink ist alles dabei. Den Überlack von Sally Hansen benutze ich seit kurzer Zeit und bin davon ebenso begeistert wie Du.

  • zebra1971

    Trocknet der Lack denn auch schneller ist diesem überback?
    Ich würde gerne mal von meinem los kommen, den ich immer bestellen muss….

  • Auf den Füssen trage ich ein klares, leuchtendes, ich Nenn es, Ferrarirot. Passt immer, und ich trage es das ganze Jahr.
    Auf den Nägeln versuche ich es im Moment bei diesem strahlenden Wetter ab und zu mit einem ganz zarten Fiederton ( meine Kleidung ist fast ausnahmslos grau, dunkelblau, weiß), von Kure Bazaar. Fudji heißt er, glaube ich. Und sonst Rouge Noir und Anverwandte, also auch die ganze Grau – Grege und Capuccinopalette, aber eben kein Pink, Gelb usw. Lacke von Kure Bazaar und Koh finde ich farblich und qualitativ toll. Von Koh habe ich ein Kaki, dass sieht zu dunkelblauer Kleidung richtig gut aus, und auf kurzen Nägeln berufstauglich. Auf Photos gefallen mir die ganzen Wassertöne, aber ich sehe mich damit nicht.

  • Na ist doch einen stattliche Sammlung, die kann sich sehen lassen.
    Im Sommer mag ich sehr gerne Orange und Pink, sieht so schön farbenfroh aus. Dunkle Lacke bevorzuge ich eher im Herbst/Winter.
    LG Cla

    Glamupyourlifestyle.blogspot.de

  • Ich trage an den Füßen gerne klassisches Rot oder rouge noir. An den Händen mag ich ebenfalls gerne klares Rot im Winter auch mal ein Rosé (confidential irgendwas von Chanel). Dunkle Lacke an den Hände mag ich nicht so gerne, sieht bei mir schnell hart und alt aus. Diese ganzen greige und grau Töne wirken schnell krank. Bunte Lacke finde ich bei jungen Mädchen toll!

  • Ich benutze die dunklen Lacke auch im Herbst und Winter, allerdings nur Rottöne, diese ganzen Grau / Schlammtöne gefallen mir überhaupt nicht. Beim Überlack schwöre ich auf den von Dior, trocknet Super schnell und es gibt keine Abdrücke von der Bettdecke mehr auf den Nägeln! 🙂 Momentan finde ich aber auch nie die Zeit zum Lackieren oder meine Nägel sind zu kurz. Diesen Sommer mag ich den Korallton von Lancôme, sieht sehr schön aus.
    Ach ja, und auch wenn „man das jetzt so trägt“ – ich finde es gar nicht schön, wenn die Nägel so kurz sind, ich finde, je dunkler der Lack, desto länger müssen die Nägel sein, sonst sieht das so stummelfingermäßig aus. Also, natürlich keine ewig langen „Krallen“ aber auf jeden Fall deutlich über die Fingerkuppe hinaus. Aber das ist natürlich Geschmackssache!

  • Grau und Schlamm sieht bei mir auch doof aus, genau wie lila. Janne stehen die ganz toll…

    ich habe eher kleine Nägel, daher sind die immer über Fingerkuppe, sonst sieht das so nach Puppennägel aus

    @zebra: ich finde schon, dass der Lack damit extrem schnell trocknet, auf jeden Fall schneller als Essie und Misslyn

  • Liebe Irit,
    Du bist immer und grundsätzlich FÜR GAR NIX ZU ALT.
    Aber muss es denn grüner Nagellack sein?
    😉

  • Exilberlinerin

    Ich bin ja der Meinung, man kann nicht zu alt sein für irgendeine Nagellack-Farbe dieser Welt. Ich finde gerade auch bei ältern Frauen, so Ü 60, sieht es end-cool und funky und selbstbewusst und souverän aus, wenn sie mal ein kräftiges Lila, blau oder grün tragen. Stylisten die sagen: ab 40 nur noch rot, rosé und perlmutt sind in meinen Augen olle Spiesser. Ich selbst habe hundert tausend Lacke bei mir zu Hause, die ich niemals verbrauchen werde, aber wenn ich schöne Farben sehen, hakt es manchmal bei mir aus. Derzeitiger Lieblingslack: ein Himbeerrot von Kiko. Finde kurze Nägel bei bunten lacken persönlich schöner, oder gerade auch bei dunklen Lacken, die bei mir sonst schnell nach „Hexe“ aussehen. Aber das ist bei jedem anders und jeder nach seiner Façon….

  • Seitdem ich 15 bin steh ich total auf Hautfarben inclusive Omarosa, aber „richtige“ Farben wie grün, turkis oder lila landen auch irgendwie in meiner Sammlung. Hauptsache, der Lack glänzt und es sieht ordentlich aus, dann möchte ich zu meinem 80sten gerne ein schönes petrol tragen. Basta.

  • Exilberlinerin

    @Charlotte: super Idee !!!

  • ich bin auch dabei 😀

  • Okay, ich gebe mich geschlagen: ab 60 tragen wir alle grün…

  • Exberlinerin

    Muss ja nicht grün sein Baby, blau, organge, lila und Co.gehen natürlich auch, je nach Hautton und Typ

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