Ein Klassiker, von mir neu gelesen, oder

wie spannend und anders ein Buch nach 25 Jahren sein kann. Ich las neulich über das Buch „Wie die Dinge sind„, und da ich mich ja schon länger mit Yoga, Buddhismus und diesem „ganzen Quatsch“, wie mein Mann das immer nennt, beschäftige, bestellte ich mir das Buch und las es im Skiurlaub. Nach einigen Seiten kam mir so vieles bekannt vor, ich schaute also danach, wann das Buch erstmals erschienen ist, und siehe da, es war schon so alt, dass ich es vor fünfundzwanzig Jahren in einem anderen Gewand schon mal gelesen hatte.

Ich erinnerte mich daran, dass ich es gut fand, ich habe sogar Tagebuchaufzeichnungen gefunden, die sich darauf beziehen, aber ich muss sagen, dass ich es heute mit mehr Lebenserfahrung und natürlich auch mehr Wissen um Buddhismus, noch viel besser fand. Es ähnelt vermutlich dem Erleben, dass der Doktor der Chemie hat, wenn er sein erstes Lehrbuch als Student noch mal liest, nachdem er sein Studium abgeschlossen hat. Das Buch gibt eine leicht verständliche, nichtsdestotrotz fundierte Einführung in das Leben Buddhas und seine Lehren. Nicht so abgehoben, dass der Mitteleuropäer damit nichts anfangen könnte, nicht so weichgespült, dass die Lehre dabei vergessen würde. Es ist unterhaltsam, ja witzig, und sehr schön geschrieben.

Wer sich also über Buddhismus informieren und dabei gut amüsieren möchte, der sollte sich dieses schmale Bändchen ruhig zu Gemüte führen!

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