Einfach und gut

Wie bekannt gibt es bei uns einen Essensplan, der jeweils freitags beginnt und für Samstag und Sonntag diskutieren die Kinder eifrig mit. Da kommen natürlich immer dieselben Vorschläge, Fischstäbchen, Rahmspinat, Nudeln mit Tomatensauce. Eins unser absoluten Lieblingsgerichte ist aber ein ganz einfaches: Bratkartoffeln, Rührei und Salat.

Das wichtige dabei sind natürlich die Bratkartoffeln. Ich habe mich von Helmut Gote (hier nochmal die Empfehlung der Sendung „Gans und gar“ samstags um 19 Uhr auf WDR 5 oder als Podcast) inspirieren lassen und mache sie wie folgt.

Kartoffeln schälen, waschen und in dicke Scheiben (3-4 mm) schneiden. In einer großen, beschichteten Pfanne reichlich Butterschmalz heiß werden lassen (mit reichlich meine ich reichlich, für 1,5 kg Kartoffeln nehme ich ungefähr 60-70 g), Kartoffeln rein, kurz umrühren, Deckel drauf und dann nichts tun. Der Trick ist nämlich, dass die Kartoffeln tatsächlich braten müssen und wenn man andauernd daran rummacht, wird das nichts. Also bei guter Hitze einfach mal zehn Minuten abwarten und dann mal vorsichtig nachschauen. Wenn die Kartoffeln eine schöne Kruste haben, umrühren, damit die anderen auch dran kommen und – genau – Deckel drauf und abwarten.

Das ganze dauert ungefähr eine halbe Stunde, man muss nur noch ein wenig salzen (ich nehme Fleur de Sel) und fertig ist die Köstlichkeit.

  • ich habe aus dem letzten skiurlaub (österreich) ein schweinebraten-gewürzsalz mitgebracht. die feine kümmel-note ist einfach genial zu bratkartoffeln. im großen glasstreuer auch ein tolles/originelles mitbringsel!

  • Probier das Rezept mal genauso, aber mit dünneren Kartoffeln und dafür etwas weniger Bratzeit.

    Statt Rührei (da habe ich eine andere Kombination) esse ich gerne Spiegelei und saure Gurken dazu.

    Ein Hochgenuss!

  • Von Schubeck gibt es auch ein Schweinebratengewürz ua mit Kümmel, dass zu Bratkartoffeln hervorragend paßt . Mache gerade den Selbsttest:-)

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