Haushaltsorganisation Teil 1

Wie die aufmerksame Leserin vielleicht schon dem einen oder anderem meiner Beiträge entnommen hat, gehöre ich zu den durchorganisierten Menschen. Nicht unbedingt zwanghaft, aber auch beim größten Stress mache ich erstmal einen Plan und der wird dann abgearbeitet bzw. notfalls angepasst und dann weiter abgearbeitet. Ich finde, das beruhigt.

Unser Haushalt war vor den Kindern eher chaotisch. Es wurde einmal die Woche aufgeräumt (bevor die gute Fee kam), gekocht nur am Wochenende, Einkauf irgendwann hektisch zwischendurch und die Wäsche halt, wie es gerade passte. Irgendwann während meiner ersten Schwangerschaft habe ich mir dann überlegt, dass das wohl so nicht funktionieren wird und habe mir ein Buch gekauft. Das hier.

Danach habe ich dann umorganisiert und so läuft es eigentlich auch noch heute. Ich halte einen Haushalt mittlerweile für so etwas wie ein Dauerprojekt. Es gibt Time, Scope und Budget und das Projekt wiederholt sich jede Woche aufs Neue…

Zur Erläuterung:

Wie in dem – zumindest in großen Teilen – empfehlenswerten Buch beschrieben, gilt es, die großen Zeitfresser in den Griff zu bekommen. Das wären: putzen, Wäsche waschen, einkaufen, kochen. Naja, damit ist der Haushalt ja auch soweit erledigt… Fangen wir mal an mit Putzen. Zugegebenermaßen habe ich das outgesourct (ich weiß, grässlich, ich arbeite zu viel bei englischsprachigen Projekten…), aber auch das will genau geplant sein. Bei uns gibt es zwei Putztage, einmal wird die Wohnung rundherum gesäubert (Bad, Toilette, Küche gründlich, abstauben, Boden saugen/wischen), an dem anderen Tag „besonderes“ erledigt. Sprich: Küche sehr gründlich putzen inkl. Kühlschrank säubern, Betten frisch beziehen, Türen säubern, Fußleisten, Steckdosen, Bilder undsoweiter undsoweiter. Dafür gibt es natürlich auch einen Plan, der dann im Sechs-Wochen-Rhythmus abgearbeitet wird. So gibt es keine Schmuddelecken, alles ist immer gleichbleibend sauber.

Wichtig: Plan einhalten und feste Zeiten. Das ist überhaupt der Punkt: wenn man viele Dinge zu tun hat, schafft man das eigentlich nur, wenn man feste Zeiten dafür einplant und sich VORHER überlegt, wie die Dinge am besten zu erledigen sind.

Zweiter Teil morgen.

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  • Ha,
    jetzt habe ich bei amazon gestöbert und ein ähnliches Buch bestellt: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags, das werde ich mal meinem Mann ans Herz legen, denn der kann so gar nichts wegwerfen.
    Das von dir empfohlene Buch klingt auch ganz interessant, aber bei mir läufts auch so ganz gut. Manchmal ist mein Tag zwar irgendwie zu schnell rum, aber mir bleibt eigentlich noch genug Zeit für eigene Interessen, obwohl 2 Hunde und eine Katze ordentlich Dreck machen und der Staubsauger alle 24 Stunden angeschmissen wird.
    Gruß Sabine

  • Susanne Lindauer

    Liebe Irit,

    könntest Du Deinen Plan (6-Wochen) für die besonderen Putz-Aktivitäten mal veröffentlichen. Bei uns kommt die Putzfrau auch einmal die Woche und oberflächlich ist auch alles sauber. Aber es fehlt der Ansatz mal die besonderen Dinge turnusmäßig zu reinigen und so bleien manche Dinge einfach zu lange liegen.

    Danke und liebe Grüße

    Susanne

  • ich kann irit nur zustimmen: das buch ist einfach spitze. besonders gefallen haben mir die vorschläge zum vorkochen riesiger mittagsrationen zwecks einfrieren (8 x 4 portionen bolognese….) und der „großwaschtag“ hat dazu geführt, daß die dauerbaustelle bügeln auf einmal in luft aufgelöst hatte. wirklich super!

  • Huhu, hier ist die andere Sabine! Das Feng Shui Buch hab ich auch:)! Es hat bei mir leider nichts genuetzt! Ich bin unorganisiert , leider!

  • Gerade aus dem langen Wochenende in Berlin zurück, ich schreibe noch etwas zum 6-Wochen-Plan … irgendwann die Woche, wenn ich mich wieder sortiert habe