Neues für die Haare

Besprechungen von Haarprodukten aller Art gehören genau wie Artikel über neue Düfte nicht gerade zu dem, was ich als meine Kernkompetenz beschreiben würde. Parfums fallen bei mir in die Kategorie „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“, die feinen Nasen einiger Bloggerinnen erstaunen mich da. Ich kann selten sagen, wonach ein Parfum riecht – außer es ist offensichtlich. Haare finde ich auch ein schwieriges Kapitel.

Das liegt daran, dass ich meine Haare lange Jahre ganz ganz furchtbar fand und mit Tonnen von Stylingproduktem dem gefühlten Mangel abhelfen wollte. Sie sind halt fein, fetten schnell nach und sind glatt. Richtig glatt. Da wird jedes Glätteisen neidisch. Zu allem Überfluss bin ich auch noch deutsch-mittelgoldblond. Falsch, ich wäre es, wenn ich nicht seit 30 Jahren färben würde.

Mittlerweile habe ich mich mit mir angefreundet und ich mag meine Haare. Was nicht zuletzt auch daran lag, dass Nina vom Avedasalon in Berlin mir einen guten Haarschnitt verpasst hat und ich feststellte, dass ich zwar feine, aber viele Haare haben. Dass sie schöner aussehen, wenn sie einfach so sein dürfen wie sie sind und nicht mit Festiger und Co aufgetuft werden. Nur in Sachen Haarfarbe lasse ich nicht mit mir reden, derzeit ist rotblond mein Ding.

Zurück zur Haarpflege. Resultat ist eine extrem einfache Pflegeroutine: Shampoo, bisschen Pflege, fönen, fertig. Bei Shampoos habe ich mittlerweile auch einen ganz anderen Fokus, waren es vorher eher gründlich reinigende Produkte oder Volumenshampoos (die in vielen Fällen das Volumen nur über die gründliche Reinigung herbeizaubern), nehme ich zwischenzeitlich auch gerne mal etwas „reichhaltiges“.

Darauf gekommen bin ich, als ich von Guhl ein nettes Päck bekam mit den Produkten der neuen Tiefen-Aufbau-Serie. Die Haarkur im Topf habe ich gleich weitergereicht an meine Freundin mit den dicken, langen Haaren (sie ist sehr angetan!), aber Shampoo, Haarspitzenfluid und Leave-In-Kur habe ich selbst getestet:

Laut Presseinfo gibt es zwei Besonderheiten: zum einen Monoi-Öl, es wirkt pflegend und feuchtigkeitsspendend. Zum anderen eine verbesserte Technologie, die Inner Repair Technologie und die Lipid Replacement Technologie sollen reparierend im Inneren des Haares wirken.

Derlei Statements lassen sich immer schwer beurteilen, ich gehe da schlicht vom Zustand meiner Haare aus. Das Shampoo habe ich mittlerweile nachgekauft, Pflege habe ich noch und meine Haare sehen einfach gut aus. Sie glänzen ganz wunderbar, lassen sich nach dem Haare waschen gut aufkämmen (natürlich mit dem Tangle Teezer), dann kommt noch Pflege in die Spitzen (je nachdem, wonach mir gerade ist) und fertig.

Ich habe eigentlich auf den Moment gewartet, an dem meine Haare „überpflegt“ alles hängen lassen, aber der kam bis heute nicht.

Sehr empfehlenswert für feines und strapaziertes Haar.

Eine andere Marke, die ich in letzter Zeit für mich entdeckt habe, ist KMS. Meine Friseurin benutzt und verkauft die Sachen und bisher fand ich alle Produkte wirklich toll. Es gibt ein wunderbares Spray nach der Haarwäsche (aus der Moist Repair-Serie), das auch feine Haare gut vertragen. Und das Makeover-Spray funktioniert tatsächlich, man hat keinen Puder in den Haaren, sie werden einfach nur wieder frisch. Das ist noch zehnmal besser als mein bisheriger Favorit von Syoss. Die Sachen sind nicht billig, aber sehr sparsam im Gebrauch.

Ich habe versucht, Informationen von der Firma zu bekommen, leider bisher ohne Erfolg (die brauchen scheint es keine Werbung). Ich werde es aber nochmal probieren, meine Friseurin hat mir etwas von extrem kleinen Partikeln etc erzählt und warum die Sachen deswegen so gut sind, mal sehen, was ich noch herausbekomme.

(Quelle Bildmaterial: Guhl, die Guhl-Produkte wurden zur Verfügung gestellt)

  • Ich benutze andere Produkte, kann aber sonst alles unterschreiben, was du geschrieben hast.

  • Ich habe mich überzeugt und eine Zeitschriftenprobe benutzt – das Zeug von Guhl ist toll, und ich habe mir gleich eine Flasche besorgt. Danke für den Tipp.

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