L’Occitane Bonne Mère

Kritischster Kosmetikbenutzer in unserer Familie ist eindeutig meine jüngere Tochter. Bei Shampoos und Duschgel ist sie heikel und bei Cremes wurde bisher nur die grüne Tube von Weleda akzeptiert (und manchmal benutzt). Im Alter von 7 ist das völlig in Ordnung. Wie immer in solchen Fällen sollte man einfach mal die Neugier der lieben Kleinen wecken, ich habe die Tube halt mal rumstehen lassen und geschaut, was passiert.

Die Tube wurde entdeckt, neugierig beäugt und dann kam die Frage: „Ist das für Kinder?“. Hm, ja, dann war ich etwas unfair. Ich meinte, es wäre eine Creme für die ganze Familie und ich würde sie doch lieber selbst benutzen. „Darf ich auch mal probieren?“ Nun gut, ausnahmsweise.

Testresultat: Nach kurzem Kampf mit dem Verschluss (man dreht den Tubendeckel, er geht aber nicht ab, sondern hebt sich nur etwas, man kann dann die Creme herausdrücken und wieder zudrehen) wurde dieser als praktisch erachtet, weil der Deckel nicht herunterfallen kann. Die Creme selbst wurde als gut befunden und: die riecht aber lecker.

Also hat das Kind jetzt eine neue Lieblingscreme.

Soweit die Familiengeschichten, in der Tat ist die neue Serie Bonne Mère für die ganze Familie und insbesondere für Kinder ab etwa drei Jahren gedacht. Es gibt vier Produkte in jeweils zwei Duftrichtungen.

Alle Produkte sind hypoallergen, pH-neutral, mildpflegend und dezent parfümiert. Und zu annehmbaren Preisen zu haben. Das Duschgel Douceur de Douche in der großen Spenderflasche (600 ml) kostet 16,50 Euro, die Seife (100 g) 3,50 Euro. Die schon beschriebene Creme kostet 14,50 Euro. Und ein kleiner Anreiz für alle Kinder, die Hände doch öfter zu waschen, ist die Crème Lavante Mains (300 ml kosten 11,50 Euro).

Die beiden Duftrichtungen heißen Milch und Honig, ich finde beide schön. Die Produkte sind nicht übermäßig parfümiert, sondern riechen einfach angenehm.

Zwei Dinge möchte ich nicht unerwähnt lassen. Zum einen sind diese großen Flaschen erheblich umweltfreundlicher als diverse 100 und 200 ml-Flaschen. Und sie bestehen zu mindestens 95% erneuerbarem Kunststoff pflanzlichen Ursprungs.

Die andere Sache ist das Motiv der Werbekampagne, das offensichtlich schon etwas älter ist:

Aber subtil an moderne Zeiten angepasst: der Vater ist jetzt mit abgebildet 🙂 Das finde ich richtig nett und es passt auch zu L’Occitane. Dort arbeiten erstaunlich viele Frauen (jung und alt, mit und ohne Kinder) in verantwortlichen Positionen.

(Quelle Bildmaterial: L’Occitane, das Produkt wurde zur Verfügung gestellt)

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