Nur eine Ohrfeige, oder

bitte nicht schlagen, das ist der Titel eines meiner Urlaubsbücher, das ich euch allen sehr ans Herz legen möchte. Der mir bis dato auch unbekannte Autor ist griechischstämmiger Australier, also Immigrantenkind, das assimiliert aufgewachsen und in der australischen Gesellschaft fest verwurzelt ist. Und in dieser Generation spielt auch die Geschichte.

Sie ist wunderbar angelegt und noch kunstfertiger ausgeführt, und alles, was der Autor erzählt, rankt sich in der Tat um eine Ohrfeige, die ein dreijähriges Kind auf einem Fest von einem der Gäste erhält. Nun will ich euch nicht den Plot erzählen, das wäre ja langweilig, nur soviel: Es ist spannend.

Die Erzähltechnik läuft so, dass der Autor die verschiedenen Protagonisten in den einzelnen Kapiteln die jeweiligen Hauptpersonen sind, um die sich das jeweilige Kapitel auch dreht, und das macht alles sehr interessant.

Ich kann also jeder von euch, die noch ein fesselndes Buch sucht, das sie etwas länger beschäftigt als ein Donna-Leon-Krimi, dieses Buch nur sehr empfehlen!

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