L’Occitane Eaux de Provence

Es gibt ein paar Dinge im Leben, auf die Verlass ist. Mal abgesehen von Murphy’s Gesetzen bringt L’Occitane zu Beginn jeden Sommers einen wunderbaren Sommerduft heraus. Ich hatte schon mal von der Kombi aus Avignon-Kurzaufenthalt und Verveine Agrumes geschrieben (ok, ich will da jetzt hin, 32 Grad und Sonnenschein und blauer Himmel und Provence-Licht), diesen Sommer gibt es gleich drei.

Angesichts dieses Photos: ist irgendjemand noch nicht in Sommer-Urlaubs-Stimmung? Ich  muss da automatisch an schöne alte Plätze mit diesen typischen französischen Altbauten mit den kleinen Balkons denken, die Luft ist warm, ein wenig Wind in den Platanen. Kleine Cafés mit ein paar alten Stühlen vor der Tür, das Wasser plätschert aus dem Springbrunnen und ein paar Kinder, die spielen. Frauen mit Einkaufstaschen, gefüllt mit den Köstlichkeiten vom Markt. Alte Männer, die Boule spielen und Gitanes rauchen, dazu un petit verre. Cotes du Rhone, mein Lieblingswein. Ich liebe diese Gegend, irgendwann möchte ich mal erheblich mehr Zeit dort verbringen.

 

Ich schweife ab, zurück zum Sommerduft. L’Occitane hat drei neue Düfte oder genauer „Splashes“ im Programm. Es gibt jeweils den Duft in einer 300 ml-Schüttflasche (48 Euro), in der 50 ml-Sprühflasche (27 Euro) und als Duschgel (250 ml kosten 14 Euro).

  • Eau Universelle, ein Unisex-Duft
    Kopfnote: Bergamotte, Grapefruit
    Herznote: Petitgrain, Geranie
    Basisnote: Hölzer, Moschus
  • Eau Ravissante, ein Damenduft
    Kopfnote: Bergamotte, Rosa Pfeffer
    Herznote: Damaszener Rose, Freesie
    Basisnote: Moschus, Amber
  • Eau Captivante, ein Herrenduft
    Kopfnote: Bergamotte, Limette
    Herznote: Minze, Basilikum
    Basisnote: Lavendel, Hölzer

Ich habe den Eau Ravissante bekommen und wer mag nicht bezaubernd sein? Mich hat der Duft jedenfalls augenblicklich in allerbeste Stimmung versetzt, die Mischung hört sich eher heftig an (Rose, Amber, Moschus…), aber er kommt ganz leichtfüßig daher, erstaunlich frisch trotz der Blumenlast und mit Sicherheit 35-Grad-tauglich.

Ich mag keine Schüttflaschen, also habe ich in einen alten L’Occi-Flakon umgefüllt und besprühe mich großzügig damit. Dann soll es doch meinetwegen regnen, ich habe Sommer. Jawohl.

Und wenn ich im Juli in Bordeaux bin, werde ich die anderen zwei auch noch probeschnuppern – ich finde den Herrenduft von der Beschreibung der Duftkomponenten her auf jeden Fall schon mal habenswert. L’Occitane kaufe ich in Südfrankreich, das gehört einfach dazu.

(Quelle Bildmaterial: L’Occitane, das Produkt wurde zur Verfügung gestellt)

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