Und noch ein Mythos

Wer sich in letzer Zeit einmal in den Beauty Foren und Beauty Blogs umgeschaut hat, stolpert unweigerlich über BB Creams. Alle Welt redet darüber, findet es toll, bestellt in Asien und so weiter. Ich habe mich natürlich auch anstecken lassen und via Makeupalley zwei asiatische Cremes ertauscht… 

BB Creams sind derzeit die kosmetische eierlegende Wollmilchsau, sie können einfach ALLES: Pflege, Abdeckung, Sonnenschutz. Und vermutlich auch noch fliegen… kleiner Scherz.

Ein Blick auf die INCIs verrät: wir reden hier über eine mehr oder minder stark getönte Tagescreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Geheimnisvolle Zutaten konnte ich nicht ausmachen. In Asien gibt es diverse Cremes mit aufhellenden Inhaltsstoffen, die würde ich mir aber freiwillig nicht ins Gesicht packen. Wer weiß, wie die Spätfolgen aussehen…

Aber zurück zu meinen Testkandidaten. Ich konnte keinen Unterschied zu einer normalen Foundation feststellen. Auch den Pflegefaktor konnte ich jetzt nicht sehen. Ich fand beide Cremes eher stark deckend, was vermutlich auch am hohen Sonnenschutz liegt. Auf jeden Fall: nichts, was man unbedingt haben muss. Finde ich.

Mittlerweile haben die großen Kosmetikfirmen auch den Trend erkannt und eine nach der anderen bringt eine „BB Cream“ heraus. Meist nur in einer Farbe, die sich dann „anpasst“. Ganz ehrlich: entweder es deckt richtig ab – dann braucht man etwas im eigenen Hautton. Oder es gleicht halt etwas aus – dann zaubert es aber nicht den makellosen Teint.

Daher mein Tipp: genau hinschauen, auf UVA-Schutz achten, unbedingt vorher ausprobieren, ob die Farbe nicht seltsam aussieht und ggf. einfach eine getönte Tagescreme kaufen. Oder eine schöne Foundation!

 

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