Hilfe, Käsebeine, oder wie man für die ersten Frühlingstage

präsentabel wird. Am Ende des Winters ist nämlich bei jeder, die nicht einige Zeit in der Karibik verbracht hat, viel weiße Haut übrig. Und das sieht nicht schön aus, wenn man endlich mal wieder offene Schuhe und/oder Röcke und Kleider ohne Strumpfhosen tragen will.

Früher, als Hautkrebs noch kein Thema war, habe ich das beseitigt, indem ich ein paar Mal auf der Sonnenbank war, aber das geht ja jetzt nicht mehr, wo ich weiß, dass die Haut davon altert und ich vielleicht sogar Hautkrebs bekommen könnte.

Also bleibt nur Selbstbräuner. Selbstbräuner ist gesundheitlich unbedenklich, da sind sich alle einig. Alles schön, oder? Es gibt verschiedene Intensitäten, für hellere oder dunklere Haut, da muss frau aufpassen, und auch das Endergebnis kann unterschiedlich sein, frau muss also testen. Schöne Farbe dann unbedenklich erzielt, prima Lösung, sollte frau meinen. Aber – und wo gäbe es denn kein Aber? – es gibt ein Problem: Selbstbräuner hat einen charakteristischen und nicht jeder Nase angenehmen Geruch.

Und dieser ist meiner Erfahrung nach nicht wirklich zu verhindern. Zwar gibt es  eine Menge parfümierter Selbstbräuner, aber das verschiebt eigentlich nur den Zeitpunkt, zu dem dieser Geruch unweigerlich durchschlägt, und das besonders unangenehm aus dem Ausschnitt meines Kleides, wenn ich am Schreibtisch sitze. Und der Geruch scheint umso penetranter und nachhaltiger aufzutauchen, je weniger man ihn an dem Selbstbräuner zu Anfang riechen kann.

Mein Lieblingsselbstbräuner ist der hier von Paula´s Choice. Denn er ist anders. Er bräunt sehr schön in einer für mich angenehmen Farbe, das tun andere auch. Aber er ist unparfümiert und das Gel riecht, wenn es aus der Tube kommt, penetrant nach Selbstbräuner. Dafür verfliegt dieser Geruch nach dem Auftragen sofort und kehrt unglaublicherweise nicht wieder zurück. Ich nehme daher den Geruch für einige Minuten in Kauf und habe hinterher meine Ruhe.

Und damit es natürlich aussieht auf den Beinen, bitte erst mit dem Kissmee-Handschuh peelen, nach dem Abtrocknen eine leichte Bodylotion (zum Beispiel diese) auftragen und den Selbstbräuner erst dünn (!) auftragen, wenn die Bodylotion eingezogen ist. Und vor allem an den Knien noch dünner werden und die Füße hinunter nur ausstreichen, damit es keine Ränder gibt. Ich nehme pro Bein eine erbsengroße Menge und benutze Selbstbräuner lieber öfter, als Flecken zu riskieren.

  • Selbstbräuner, der nach dem Auftragen nicht mehr riecht…das wäre ja zu schön um wahr zu sein! Ich werd’s wohl mal ausprobieren müssen, denn die weißen Haxen gehen ja gar nicht…;-)

  • Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Lavera SB und bin sehr zufrieden. Leichte, natürliche Farbe und so gut wie kein Gestank- weder am Anfang noch später!

  • Das klingt interessant – bisher habe ich keinen SB gefunden, den ich geruchlich nicht als Zumutung empfunden hätte.

    Nach einer SB-Odysee bin ich bei diesen beiden Produkten gelandet: TANA Egypt-Wonder Quicktan und Lavera Selbstbräunungslotion

Deine Meinung?