Gute Geister, ein empfehlenswertes Buch, oder

auch wer den Film „The Help“ schon gesehen hat, sollte das Buch von Kathryn Stockett trotzdem lesen. Ich habe den Film hier schon besprochen. Als ich letzte Woche in Urlaub fuhr, habe ich das Buch trotzdem mitgenommen und war wieder beeindruckt. Klar kannte ich die Story schon, aber trotzdem war sie bei dem Buch wie so oft vertieft, differenzierter und breiter erzählt.

Ein verfilmtes Buch ist ja eher wie ein Espresso, während das Buch der großen Schale Milchkaffee gleicht, in die man eintauchen kann.

Die Sprache der Autorin gefällt mir sehr, vor allem gelingt es ihr, drei Personen erzählen zu lassen und jeder eine unverwechselbare Sprache zu geben, ohne dabei bemüht zu wirken, was ich mir nicht einfach vorstelle. Mir ging es wie bei dem Film so, dass ich das Gefühl hatte, Freundinnen erzählten mir ihre Geschichte. Ich war wieder fast traurig, als das Buch zuende war, gerne hätte ich ihr Leben noch länger geteilt.

Und last, but not least – was wissen wir schon über die Realität der Rassentrennung im Jahr meiner Geburt 1964 in Mississippi, ein bisschen Bildung bringt das Buch auch noch!

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