Laura Mercier Flawless Face

Das Markenzeichen von Laura Mercier ist das sogenannte „Flawless Face“, zu deutsch das makellose Gesicht. Dieses Wunder verspricht natürlich so ziemlich jeder Hersteller von Foundations und Co. aller Art, aber Laura Mercier hat sich sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigt und das Ergebnis ist ein Vier-Punkte-Plan.

Schritt 1: Primer

Primer von Laura Mercier finden sich praktisch auf jeder Bestenliste in Sachen Makeup. Was macht ein Primer? Er glättet die Hautoberfläche und verkleinert (optisch) die Poren. Außerdem sorgt der Primer für besseren Halt und Haltbarkeit der Foundation.

Ursprünglich gab es nur einen Primer („Foundation Primer“), hinzu kamen dann die ölfreie sowie eine feuchtigkeitsspendende Variante (alle kosten 41 Euro).

Auf der amerikanischen Website habe ich noch etwas neues entdeckt: Foundation Primer Radiance – für jugendlich-strahlende Haut (ich sage nur Glow). Bin mal gespannt, wann der es nach Deutschland schafft.

Schritt 2: Foundation

Ich habe mal neugierig bei Breuninger im Onlineshop gestöbert (www.breuninger.de, dort bekommt man Laura Mercier online) und zwei Foundations entdeckt. Natürlich ist der Klassiker dabei, die Oilfree Foundation (48 Euro) und die Silk Creme Foundation (die habe ich derzeit, ebenfalls 48 Euro). Beide sind sehr gut pigmentiert, die Silk Creme Foundation spendet etwas mehr Feuchtigkeit.

Bemerkenswert sind die Foundationfarben, sie sind durch die Bank sehr natürlich und es gibt auch sehr helle Farben.

Außerdem ist noch eine kompakte Foundation erhältlich, damit habe ich mich noch nicht befasst.

Und es gibt drei verschiedene Tinted Moisturizer (je 48 Euro), einen „ganz normalen“, eine ölfreie Variante und – mein Favorit – die „Illuminating“ Variante für strahlende Haut.

Man merkt schon, es gibt eine Menge Produkte und ich werde in den nächsten Monaten noch  öfter den Counter aufsuchen und mir das eine oder andere näher anschauen. Und dann natürlich darüber schreiben!

Schritt 3: Secret Camouflage / Concealer

Ich denke, Secret Camouflage ist das berühmteste Produkt von Laura Mercier. Praktisch jeder Visagist (außer vielleicht Bobbi Brown…) hat es in seinem Makeup Koffer. Ich werde dazu noch einen Extraartikel schreiben und die Besonderheiten beleuchten – das hat das Produkt verdient!

Speziell für Augenschatten gibt es noch einen cremigen Concealer.

Wenn man den richtigen Farbton findet, ist der Undercover Pot eine tolle Sache: oben sind eine Nuance des Secret Camouflage und des Concealers enthalten, unten ist der fixierende Puder. Ich finde es praktisch, vor allem für unterwegs oder wenn man auf Reisen ist.

Schritt 4: Setting Powder

Nach den ersten drei Schritten sollte die Haut nun sehr gleichmäßig und schön aussehen. Und damit es so bleibt, wird nun ein fixierenden Puder aufgetragen.

Den Setting Powder gibt es in zwei Varianten, lose (42 Euro, es gibt nur einen Farbton namens „Translucent“) und gepresst (36 Euro).

Schritt 5: selbst ausprobieren

Ich habe mittlerweile einiges von Laura Mercier zu Hause und ab nächster Woche werde ich noch mehr dazu schreiben, insbesondere einige ausgewählte Produkte genauer besprechen. Ich mag dieses Konzept und ich hatte es ja schon verraten: es hält den ganzen Tag. Mit ein wenig nachpudern. Auf jeden Fall bin ich soweit begeistert und frage mich, warum ich bei früheren USA-Aufenthalten nicht mehr Mercier gekauft habe…

(Quelle Bildmaterial: Laura Mercier)

  • Ich habe mir in Frankreich den TM geholt und habe ihn sehr gerne im Sommer getragen. Als Probe habe ich den Primer erhalten und fand diesen ebenfalls sehr gut. Leider tue ich mir immer mit dem Farbton schwer und finde es schwierig online zu bestellen, ich würde nämlich gerne noch die foundation ausprobieren. Vielleicht schaffe ich es ja mal wieder nach Stuttgart zu kommen.

  • Liebe Irit, den Foundation Primer Radiance gibt es auf der von Dir genannten Homepage von Breuninger.

  • Es hätte mich auch verwundert, wenn Du von LM nicht begeistert wärst. Ich habe mir das Set ja in Thailand gekauft und auch darüber gepostet. Ich werde bei meinem nächsten Besuch in Bangkok sicherlich nochmal zuschlagen, denn die Preise sind dort doch um einiges günstiger als hier. Zudem gibt es dort richtige LM Counter-das volle Programm also 🙂 Trotzdem finde ich es klasse, dass LM nun auch (endlich) Deutschland „erobert“

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